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🧠 𝗠𝗦 & 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲 – 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗘𝗿𝘀𝗰𝗵ö𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗠ü𝗱𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁Fatigue gehört zu den häufigsten Beschwerden bei Multipler Skler...
19/10/2026

🧠 𝗠𝗦 & 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲 – 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗘𝗿𝘀𝗰𝗵ö𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗠ü𝗱𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁

Fatigue gehört zu den häufigsten Beschwerden bei Multipler Sklerose. Schon ein Einkauf, ein Gespräch oder eine Stunde konzentriertes Arbeiten können unverhältnismäßig viel Energie kosten. Und anders als bei normaler Müdigkeit reicht Schlaf oft nicht aus, damit man sich danach wieder wirklich erholt fühlt.

Fatigue kann sich körperlich und geistig zeigen.

🔋 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲: Die Beine werden schwer, Bewegungen kosten plötzlich deutlich mehr Kraft und selbst einfache Handgriffe können anstrengend werden.

🌫️ 𝗞𝗼𝗴𝗻𝗶𝘁𝗶𝘃𝗲 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲 𝗼𝗱𝗲𝗿 „𝗕𝗿𝗮𝗶𝗻 𝗙𝗼𝗴“: Die Konzentration lässt nach, Gedanken werden langsamer, Wörter fehlen oder Gespräche werden anstrengend. Manche beschreiben es so, als würde der Kopf plötzlich in Watte gepackt.

⚡ 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗠𝗦?

Bei MS werden Nervenbahnen im Gehirn und Rückenmark geschädigt. Dadurch können Signale im Nervensystem nicht mehr so schnell und zuverlässig weitergeleitet werden. Für Bewegungen, Konzentration oder andere alltägliche Aufgaben muss das Nervensystem deshalb mehr leisten, was zur Fatigue beitragen kann.

Dabei unterscheidet man zwei Formen:

⚡ 𝗣𝗿𝗶𝗺ä𝗿𝗲 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲: Sie entsteht direkt durch die MS und die Veränderungen im zentralen Nervensystem.

🌙 𝗦𝗲𝗸𝘂𝗻𝗱ä𝗿𝗲 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲: Sie wird durch zusätzliche Belastungen verstärkt. Dazu gehören zum Beispiel schlechter Schlaf, Schmerzen, nächtliche Spastik, Blasenprobleme, depressive Beschwerden oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Auch Infekte oder andere Erkrankungen können die Erschöpfung verstärken.

🌡️ 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗪ä𝗿𝗺𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻

Viele Menschen mit MS merken sehr deutlich, dass ihnen Wärme Kraft nimmt. Schon ein leichter Anstieg der Körpertemperatur kann dafür sorgen, dass geschädigte Nerven ihre Signale vorübergehend schlechter weiterleiten. Dann können Fatigue, Konzentrationsprobleme oder körperliche Schwäche stärker werden. Dieses sogenannte Uhthoff-Phänomen bildet sich wieder zurück, wenn der Körper abkühlt.

Wenn Wärme Ihre Beschwerden verstärkt, kann gezielte Kühlung helfen. Eine kühle Dusche, Kühlelemente oder eine Kühlweste können angenehm sein. Körperlich anstrengende Tätigkeiten lassen sich an heißen Tagen oft besser auf den Morgen oder Abend legen.

📊 𝗣𝗮𝗰𝗶𝗻𝗴 – 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗿𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝗽𝗹𝗮𝗻𝗲𝗻

Pacing bedeutet, die eigenen Belastungsgrenzen zu kennen und den Tag so zu planen, dass genug Kraft für die wichtigen Dinge bleibt.

Ein Fatigue-Tagebuch kann dabei sehr hilfreich sein. Notieren Sie einige Tage lang:

⏰ Zu welchen Tageszeiten steht die meiste Kraft zur Verfügung?
🪫 Welche Aufgaben verbrauchen besonders viel Energie?
🛋️ Wie lange dauern die Erholungsphasen?

So lässt sich oft gut erkennen, welche Tageszeiten sich für anstrengende Aufgaben eignen und wo bewusst Pausen eingeplant werden sollten.

Planen Sie Pausen ein, bevor die Kraft vollständig aufgebraucht ist. Teilen Sie größere Aufgaben in kleinere Schritte und wechseln Sie anstrengende Tätigkeiten mit ruhigeren Phasen ab. Auch Prioritäten helfen. Was muss heute wirklich erledigt werden und was kann warten oder von jemand anderem übernommen werden?

🏃 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿𝗻

Gerade bei starker Erschöpfung fällt Bewegung oft schwer. Trotzdem zeigen Studien, dass angepasstes Ausdauer- und Krafttraining die Fatigue bei MS verbessern kann.

Wer sich wegen der Erschöpfung immer weniger bewegt, verliert mit der Zeit Muskelkraft und Kondition. Dann kosten alltägliche Bewegungen noch mehr Kraft. Regelmäßige Bewegung kann diesen Kreislauf durchbrechen und die körperliche Belastbarkeit verbessern.

Welche Art von Bewegung und welche Trainingsdauer geeignet sind, hängt von der eigenen Belastbarkeit und den übrigen MS-Beschwerden ab. Bei ausgeprägter Fatigue, Gleichgewichtsproblemen oder Muskelschwäche kann eine Physio- oder Ergotherapie dabei helfen, ein passendes Trainingsprogramm zu finden.

🩺 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝘀𝗰𝗵ö𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗱

Sprechen Sie neue oder deutlich zunehmende Fatigue bei Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen an. Dort kann geklärt werden, ob die MS selbst die Beschwerden verstärkt oder ob zum Beispiel Schlafprobleme, Medikamente, ein Infekt oder eine andere behandelbare Ursache beteiligt sind.

💚 𝗕𝗲𝗿𝗮𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗶 𝗠𝗦 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗮𝘁𝗶𝗴𝘂𝗲

Auch Medikamente können Müdigkeit und Erschöpfung beeinflussen. Wenn Sie Fragen zu Ihrer MS-Therapie, möglichen Nebenwirkungen oder zum Umgang mit Fatigue im Alltag haben, 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗮𝗻.

💬 Was hilft Ihnen dabei, Ihre Kräfte im Alltag besser einzuteilen?

12/10/2026

🩹 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻𝗽𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲 – 𝘄𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗮𝘂𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁

Nach einer Operation, einem Schnitt oder einer Schürfwunde braucht die Haut Zeit, um sich zu schließen und neues Gewebe aufzubauen. Auch wenn die Wunde äußerlich schon verheilt aussieht, verändert sich die Narbe noch über viele Monate. Mit der richtigen Pflege unterstützen Sie die Haut dabei, dass das Gewebe weich und geschmeidig bleibt, weniger spannt und später möglichst wenig auffällt.

Mit der eigentlichen Narbenpflege beginnen Sie erst, wenn die Wunde vollständig geschlossen ist, kein Schorf mehr vorhanden ist und kein Wundsekret austritt.

🔎 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲 𝘇𝘂 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲 𝗽𝗮𝘀𝘀𝘁

🌿 𝗡𝗼𝗿𝗺𝗮𝗹𝗲, 𝗳𝗹𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻 entwickeln sich meist unauffällig. Regelmäßige Feuchtigkeit, pflegende Salben und konsequenter Sonnenschutz unterstützen die Haut dabei optimal.

🌿 𝗛𝘆𝗽𝗲𝗿𝘁𝗿𝗼𝗽𝗵𝗲 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻 werden dick, fest oder erhaben, bleiben aber innerhalb der ursprünglichen Wundgrenzen. Silikongele oder Silikonpflaster halten die Feuchtigkeit in der Haut und helfen dabei, dass die Narbe flacher und weicher wird.

🌿 𝗞𝗲𝗹𝗼𝗶𝗱𝗲 entstehen, wenn der Körper zu viel Gewebe bildet und die Narbe über die eigentliche Wunde hinauswächst. Sie jucken oder schmerzen häufiger und verändern sich über lange Zeit. Eine solche Narbe gehört in dermatologische Behandlung, wo etwa Kortisonspritzen, Drucktherapien oder spezielle Verfahren zum Einsatz kommen.

🌿 𝗘𝗶𝗻𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗸𝗲𝗻𝗲 𝗔𝗸𝗻𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻 entstehen durch fehlendes Bindegewebe beim Heilungsprozess. Reine Cremes stoßen hier an Grenzen. Je nach Ausprägung helfen dermatologische Methoden wie Microneedling, Laserbehandlungen, Dermabrasion oder Unterspritzungen weiter.

🧴 𝗦𝗶𝗹𝗶𝗸𝗼𝗻 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗭𝗲𝗶𝘁

Silikongele oder Silikonpflaster sollten regelmäßig und über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Sie legen einen hauchdünnen Schutzfilm über die Haut, halten die Feuchtigkeit im Gewebe und können dazu beitragen, dass verdicktes Narbengewebe weicher und flacher wird und Beschwerden wie Juckreiz nachlassen.

Die Narbe selbst verändert sich lange weiter. Bis sich ihr endgültiges Aussehen entwickelt hat, können 12 bis 18 Monate vergehen, manchmal auch bis zu zwei Jahre oder länger. In dieser Zeit kann sie nach und nach flacher, weicher und blasser werden.

🤲 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻𝗺𝗮𝘀𝘀𝗮𝗴𝗲 – 𝘀𝗼 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴

Sobald die Wunde vollständig geschlossen und verheilt ist, können Sie mit einer regelmäßigen Narbenmassage beginnen. Die Massage soll Verklebungen lösen und dafür sorgen, dass sich die Narbe wieder gegen das darunterliegende Gewebe und die Faszien verschieben lässt. Das ist besonders wichtig an Stellen, die ständig unter Spannung stehen – wie über Gelenken an Ellbogen, Knie oder Händen.

𝗦𝗼 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘃𝗼𝗿:

Massieren Sie die Narbe zwei- bis dreimal täglich für einige Minuten und über mehrere Wochen. Dazu geben Sie etwas unparfümierte Pflege (z.B. eine spezielle Narbencreme oder ein neutrales Hautöl) auf die Narbe und massieren sie mit kleinen, langsamen Kreisbewegungen. Üben Sie dabei leichten bis mäßigen Druck aus – es darf ziehen, sollte aber niemals wehtun.

⚠️ 𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴: Zeigt die Narbe Entzündungszeichen, wird sie heiß oder löst die Massage deutliche Schmerzen aus, sollte zunächst pausiert und die Ursache geklärt werden.

☀️ 𝗙𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇

Jungem Narbengewebe fehlen noch die Pigmentzellen für den natürlichen Eigenschutz der Haut. Trifft Sonnenlicht auf eine frische Narbe, kann sie sich dauerhaft dunkel verfärben (Hyperpigmentierung). Deshalb sollten frische Narben im ersten Jahr konsequent vor Sonne geschützt werden – am besten durch Kleidung oder einen hohen Lichtschutzfaktor. Transparente Silikongele oder einfache Narbenpflaster bieten hier in der Regel keinen ausreichenden UV-Schutz.

👀 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲 𝗮𝘂𝗳𝗳ä𝗹𝗹𝗶𝗴 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁

Eine Narbe darf anfangs gerötet, fest oder empfindlich sein. Wird sie mit der Zeit deutlich dicker, schmerzt zunehmend, juckt stark oder wächst über die ursprüngliche Wundgrenze hinaus, sprechen Sie das bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der dermatologischen Praxis an.

💚 𝗕𝗲𝗿𝗮𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂𝗿 𝗡𝗮𝗿𝗯𝗲𝗻𝗽𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲

Ob Gel, Pflaster oder eine pflegende Creme sinnvoll ist, hängt davon ab, wie alt die Narbe ist, wo sie liegt und wie sie sich entwickelt. Wenn Sie unsicher sind, wann Sie mit der Pflege beginnen können oder welches Produkt sich für Ihre Narbe eignet, 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗮𝗻.

💬 Welche Erfahrungen haben Sie mit der Pflege von Narben gemacht?

Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, Beratung

💉 𝗥𝗵𝗲𝘂𝗺𝗮 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗺𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝗴𝘂𝘁 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀𝘇𝗲𝗶𝘁Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen arbeitet das...
05/10/2026

💉 𝗥𝗵𝗲𝘂𝗺𝗮 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗺𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝗴𝘂𝘁 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀𝘇𝗲𝗶𝘁

Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen arbeitet das Immunsystem anders als bei gesunden Menschen. Hinzu kommt, dass Medikamente wie Kortison, klassische Basistherapeutika (z. B. Methotrexat), Biologika oder JAK-Inhibitoren die Immunabwehr gezielt dämpfen. Infektionen können deshalb schneller auftreten, schwerer verlaufen oder deutlich länger anhalten.

Gerade vor der Erkältungs- und Grippesaison lohnt es sich deshalb besonders, den eigenen Impfstatus zu überprüfen und Lücken zu schließen.

🛡️ 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗺𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴?

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) empfiehlt Betroffenen ausdrücklich, die für sie relevanten Schutzimpfungen der STIKO wahrzunehmen. Dazu gehören vor allem:

💉 𝗚𝗿𝗶𝗽𝗽𝗲 (𝗜𝗻𝗳𝗹𝘂𝗲𝗻𝘇𝗮): Schützt vor schweren Verläufen der echten Virusgrippe.
💉 𝗣𝗻𝗲𝘂𝗺𝗼𝗸𝗼𝗸𝗸𝗲𝗻: Schützt vor bakteriellen Lungenentzündungen und deren Komplikationen.
💉 𝗖𝗢𝗩𝗜𝗗-𝟭𝟵: Schützt vor schweren Verläufen einer SARS-CoV-2-Infektion.
💉 𝗚ü𝗿𝘁𝗲𝗹𝗿𝗼𝘀𝗲 (Herpes zoster): Schützt vor der schmerzhaften Nervenentzündung, deren Risiko unter Immunsuppression erhöht ist.

Welche Impfungen im Einzelfall sinnvoll sind, hängt aber auch davon ab, welche Rheuma-Medikamente Sie erhalten und wie stark diese das Immunsystem beeinflussen.

💊 𝗗𝗶𝗲 𝗥𝗵𝗲𝘂𝗺𝗮𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗹𝗮𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲

Die für Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wichtigen Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, COVID-19 und Herpes zoster können mit Totimpfstoffen durchgeführt werden. Sie enthalten keine vermehrungsfähigen Erreger, können keine Infektion auslösen und können auch unter immunsuppressiver Therapie grundsätzlich eingesetzt werden.

Manche Medikamente können dazu führen, dass der Körper nach einer Impfung weniger Antikörper bildet. Bei Methotrexat (MTX) zeigen Studien, dass eine kurze Therapiepause nach einer Grippe- oder COVID-19-Impfung die Impfantwort verbessern kann. Bei COVID-19 wurde dabei insbesondere eine zweiwöchige Pause untersucht. Ob eine solche Pause im individuellen Fall sinnvoll ist, muss immer gegen das Risiko eines Rheumaschubes abgewogen werden.

⚠️ 𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴: Pausieren oder verändern Sie Ihre Medikamente im Rahmen einer Impfung niemals eigenmächtig, sondern besprechen Sie den richtigen Zeitpunkt immer vorab mit Ihrer Fachpraxis.

🌡️ 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗥𝗵𝗲𝘂𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝗯?

Auch der Zustand Ihrer Erkrankung entscheidet über den Zeitpunkt einer Impfung. Während eines akut ausgeprägten Rheumaschubes wird eine Impfung meist verschoben, bis die Erkrankung wieder stabiler ist.

💡 𝗜𝗺𝗽𝗳𝗽𝗮𝘀𝘀 𝗮𝗺 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻

Wenn Sie demnächst einen Termin in Ihrer rheumatologischen Praxis oder bei uns in der Apotheke haben, bringen Sie Ihren Impfpass und Ihren aktuellen Medikationsplan einfach mit. So lässt sich auf einen Blick prüfen, welche Auffrischungen anstehen oder ob vor einer geplanten Therapieumstellung noch Schutzimpfungen fehlen.

💚 𝗚𝘂𝘁 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗛𝗲𝗿𝗯𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿

Wenn Sie unsicher sind, welche Impfungen bei Ihrer spezifischen Rheumaerkrankung oder unter Ihrer Medikation Sinn ergeben, 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗮𝗻. Wir schauen gemeinsam auf Ihren Impfpass und Ihre Medikamente und klären, worauf Sie bei den nächsten Impfungen achten sollten.

💬 Wissen Sie, ob Ihr Impfschutz für die kommende Jahreszeit vollständig ist?

🧤 𝗞ü𝗵𝗹𝗵𝗮𝗻𝗱𝘀𝗰𝗵𝘂𝗵𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗖𝗵𝗲𝗺𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 – 𝘄𝗮𝘀 𝗞ä𝗹𝘁𝗲 𝗯𝗲𝘄𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻Eine Chemotherapie ist für den Körper eine enorme Belastung....
28/09/2026

🧤 𝗞ü𝗵𝗹𝗵𝗮𝗻𝗱𝘀𝗰𝗵𝘂𝗵𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗖𝗵𝗲𝗺𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 – 𝘄𝗮𝘀 𝗞ä𝗹𝘁𝗲 𝗯𝗲𝘄𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻

Eine Chemotherapie ist für den Körper eine enorme Belastung. Neben bekannten Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder Haarausfall leiden viele Patientinnen und Patienten unter Missempfindungen an Händen und Füßen wie Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Brennen oder Schmerzen. Der Grund dafür ist eine Nervenschädigung, die chemotherapieinduzierte Polyneuropathie (CIPN) – eine Schädigung der feinen Nervenenden, die für unser Fühlen, Tast- und Temperaturempfinden zuständig sind.

Eine Möglichkeit, das Risiko bei bestimmten Wirkstoffen zu verringern, sind Kühlhandschuhe und Kühlsocken während der Infusion.

❄️ 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗛ä𝗻𝗱𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗙üß𝗲 𝗴𝗲𝗸ü𝗵𝗹𝘁?

Durch die Kälte verengen sich die Blutgefäße in Händen und Füßen. Dadurch gelangt während der Infusion weniger Blut und somit auch weniger des Chemotherapeutikums in diese Bereiche. So werden die empfindlichen Nerven an Fingern und Zehen möglichst wenig belastet.

Vor allem bei Chemotherapien mit Taxanen (wie Paclitaxel oder Docetaxel) wird diese Form der Kühlung eingesetzt. Studien zeigen, dass sie Häufigkeit und Schwere einer Polyneuropathie reduzieren kann.

🧊 𝗪𝗶𝗲 𝗹ä𝘂𝗳𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗞ü𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗮𝗯?

Die Kühlhandschuhe und Kühlsocken werden direkt während der Chemotherapie getragen. Je nach Verfahren beginnt die Kühlung bereits kurz vor der Infusion und wird noch eine Zeit danach fortgesetzt.

🧤 Je nach verwendetem Kühlsystem kann eine dünne Stoffschicht zwischen Haut und Kühlmaterial eingesetzt werden, um den direkten Hautkontakt mit stark gekühltem Material zu vermeiden.

🗣️ Das Verfahren kann unangenehm sein. Sehr kalte Hände und Füße, Schmerzen durch die Kälte oder ein starkes Kältegefühl machen die Behandlung nicht für jeden gut verträglich. Die Kühlung sollte deshalb immer im Rahmen der onkologischen Behandlung erfolgen und mit dem behandelnden Team abgesprochen werden.

⚠️ 𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝘇𝘂 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻

Kühlhandschuhe eignen sich nicht bei jeder Chemotherapie. Bei manchen Wirkstoffen, zum Beispiel Oxaliplatin, kann Kälte Beschwerden wie Krämpfe sogar auslösen oder verstärken. Besprechen Sie die Anwendung von Kühlhandschuhen deshalb immer vorab mit Ihrem behandelnden Onkologen oder dem Praxisteam.

👣 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳𝗿ü𝗵 𝗮𝗻𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻

Taubheitsgefühle, Kribbeln, „Ameisenlaufen“, Brennen oder Schmerzen in Händen und Füßen sollten Sie möglichst früh ansprechen. Auch eine zunehmende Muskelschwäche oder Schwierigkeiten bei alltäglichen Bewegungen können auf eine beginnende Neuropathie hinweisen.

Je früher solche Veränderungen bekannt sind, desto eher kann das Behandlungsteam reagieren. Je nach Situation kann zum Beispiel die Dosis angepasst, das Medikament gewechselt oder eine längere Therapiepause eingeplant werden. Auch regelmäßige Bewegung kann helfen, Funktionsverluste durch eine Neuropathie zu begrenzen.

💜 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝘄ä𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲

Wenn Sie Fragen zum Ablauf, zur Anschaffung oder zu begleitenden Pflegemaßnahmen während einer Chemotherapie haben, sind wir für Sie da. Mit viel Erfahrung und einem offenen Ohr beraten wir Sie zu Möglichkeiten, die Ihre Therapie begleiten können.

💬 Hatten Sie vor Ihrer Behandlung schon einmal von Kühlhandschuhen oder Kühlsocken gehört?

🏃‍♀️☀️ Stadtlauf in Erding – wir waren dabei! 🏃‍♂️Am Sonntag, den 21.09., ging es bei schönstem Wetter für uns auf die 5...
24/09/2026

🏃‍♀️☀️ Stadtlauf in Erding – wir waren dabei! 🏃‍♂️

Am Sonntag, den 21.09., ging es bei schönstem Wetter für uns auf die 5-km-Strecke beim Stadtlauf in Erding. ☺️

Danach hieß es: gemütlich zusammensitzen, den Tag genießen und mit einem Erdinger Alkoholfrei auf die gelaufenen Kilometer anstoßen. ☀️

Ein rundum gelungener Sonntag!

Trisport Erding ERDINGER Alkoholfrei

21/09/2026

🧴 𝗔𝗸𝗻𝗲 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻, 𝗛𝗮𝘂𝘁 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗽𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻 – 𝘄𝗮𝘀 𝘄ä𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝘀𝘁

Akne braucht eine wirksame Behandlung – doch genau diese stellt die Haut oft auf eine harte Probe. Wirkstoffe wie Benzoylperoxid (BPO) oder Retinoide (wie Tretinoin) trocknen die Haut stark aus, während bei einer systemischen Therapie mit Isotretinoin (Aknenormin) gespannte Haut und rissige Lippen zu den häufigsten Begleiterscheinungen gehören. Umso wichtiger ist die richtige Pflege als direkte Therapiebegleitung.

🫧 𝗥𝗲𝗶𝗻𝗶𝗴𝗲𝗻, 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗮𝘂𝘁 𝘇𝘂 𝘀𝘁𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻

Die Haut muss weder quietschsauber noch mehrmals täglich entfettet werden. Verzichten Sie komplett auf alkoholhaltige Gesichtswässer, scharfe Waschschäume und mechanische Peelings. Eine milde, seifenfreie Waschlotion (Syndet) reicht völlig aus, um den Säureschutzmantel zu schonen.

💧 𝗙𝗲𝘂𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝗧𝗮𝗴 𝟭 𝗮𝗻

Auch zu Unreinheiten neigende Haut braucht während der Therapie intensiv Feuchtigkeit. Bei Präparaten wie Isotretinoin empfiehlt es sich, ab dem ersten Tag der Einnahme eine feuchtigkeitsspendende Creme und Lippenpflege zu nutzen – noch bevor die Haut spürbar austrocknet.

Worauf es bei der Produktauswahl wirklich ankommt:

🪞 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁-𝗸𝗼𝗺𝗲𝗱𝗼𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲: Achten Sie auf Produkte, die als „nicht-komedogen“ oder für zu Akne neigende Haut geeignet gekennzeichnet sind. Sie sind so formuliert, dass sie die Poren möglichst nicht zusätzlich verstopfen.

🧪 𝗙𝗲𝘂𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗮𝘂𝘁𝗯𝗮𝗿𝗿𝗶𝗲𝗿𝗲: Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Ceramide oder Niacinamid können für trockene und gereizte Haut gut geeignet sein. Wichtig ist vor allem, dass die Pflege ausreichend Feuchtigkeit spendet und die empfindliche Haut während der Therapie nicht zusätzlich reizt.

🌱 𝗠ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘀𝘁 𝗿𝗲𝗶𝘇𝗮𝗿𝗺: Parfüm, alkoholhaltige Gesichtswässer, Peelings und andere reizende Produkte lassen Sie während einer Aknetherapie besser weg. Gerade wenn die Haut bereits trocken oder empfindlich ist, verträgt sie eine einfache, milde Pflege meist besser.

👄 𝗟𝗶𝗽𝗽𝗲𝗻𝗽𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗜𝘀𝗼𝘁𝗿𝗲𝘁𝗶𝗻𝗼𝗶𝗻: Trockene und rissige Lippen gehören bei einer systemischen Isotretinoin-Therapie zu den häufigsten Begleiterscheinungen. Eine reichhaltige Lippenpflege sollte deshalb am besten schon zu Beginn der Behandlung dazugehören. Gut geeignet sind reichhaltige, milde Salben oder Balsame, die die Lippen vor weiterem Feuchtigkeitsverlust schützen. Auch Präparate mit Dexpanthenol können bei trockenen und rissigen Lippen eine gute Wahl sein.

☀️ 𝗦𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘇𝘂

Einige Aknewirkstoffe machen die Haut extrem lichtempfindlich. Ein täglicher Sonnenschutz (LSF 30 oder 50) ist deshalb Pflicht. Wählen Sie leichte Sonnenfluids für unreinheitenneigende Haut, die nicht kleben und nicht fettig glänzen.

💡 𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝘇𝘂 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻

Kombinieren Sie verschriebene Akne-Medikamente nicht auf eigene Faust mit Fruchtsäuren, Peelings oder zusätzlichen Anti-Akne-Wirkstoffen. Gerade während einer Behandlung mit Retinoiden oder Benzoylperoxid kann das die Haut zusätzlich reizen und Trockenheit, Brennen oder Schuppung verstärken.

💚 𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲 𝘄ä𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗸𝗻𝗲𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲

Die richtige Pflege soll der Haut helfen, mit der Akne-Behandlung besser zurechtzukommen. Welche Reinigung, Pflege und welcher Sonnenschutz passen, hängt deshalb auch davon ab, womit die Akne behandelt wird und wie die Haut darauf reagiert.

Wenn Ihre Haut während der Aknetherapie trocken wird, brennt oder sich stark schuppt, sprechen Sie uns gerne an. Wir schauen gemeinsam, welche Pflege sich mit Ihrer Behandlung verträgt und was Ihre Haut im Moment wirklich braucht.

💬 Was macht Ihrer Haut während einer Aknetherapie am meisten zu schaffen?

Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, Beratung

🧬 Deine Gene. Deine Antworten. Dein Weg.Warum reagiert dein Körper so, wie er reagiert?Warum funktionieren bestimmte Ern...
17/09/2026

🧬 Deine Gene. Deine Antworten. Dein Weg.

Warum reagiert dein Körper so, wie er reagiert?
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Entdecke, was in deinen Genen steckt – und lerne deinen Körper noch besser kennen. 💙

14/09/2026

🪮 𝗞𝗼𝗽𝗳𝗹ä𝘂𝘀𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 – 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻, 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗴𝗮𝗯𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻

Kopfläuse sind lästig und für viele Eltern erst einmal unangenehm. Mit mangelnder Hygiene haben sie aber absolut nichts zu tun. Läuse können jeden treffen und verbreiten sich besonders dort, wo Kinder beim Spielen, Toben und Kuscheln die Köpfe zusammenstecken.

👀 𝗪𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗮𝗻 𝗞𝗼𝗽𝗳𝗹ä𝘂𝘀𝗲?

Juckreiz kann ein Hinweis sein, muss aber nicht sofort auftreten. Sicherer ist es, die Haare genau zu kontrollieren. Am besten funktioniert das im feuchten Haar, in das Sie eine normale Haarspülung geben – das hemmt die Beweglichkeit der Läuse. Danach kämmen Sie das Haar Strähne für Strähne mit einem Läusekamm durch.

Die Läuse selbst sind klein und flink. Ihre Eier (Nissen) sitzen nah an der Kopfhaut und kleben fest am Haar. Anders als Schuppen lassen sie sich nicht einfach abstreifen. Schauen Sie besonders gründlich hinter den Ohren, an den Schläfen und im Nacken nach.

🧴 𝗗𝗲𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗕𝗲𝗵𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴𝘀𝗮𝗯𝗹𝗮𝘂𝗳

Wird ein Befall festgestellt, startet die Erstbehandlung mit einem Läusemittel (z.B. mit Silikonöl/Dimeticon, das die Atemöffnungen der Läuse verschließt). Für eine vollständige Wirkung muss das Haar vom Ansatz bis in die Spitzen lückenlos getränkt und anschließend nass ausgekämmt werden.

Das RKI empfiehlt folgenden Rhythmus, um den Entwicklungszyklus der Läuse sicher zu durchbrechen:

📆 𝗧𝗮𝗴 𝟭: Erstbehandlung mit Läusemittel + nasses Auskämmen.
📆 𝗧𝗮𝗴 𝟱: Erneutes nasses Auskämmen, um erste nachgeschlüpfte Larven zu entfernen.
📆 𝗧𝗮𝗴 𝟴, 𝟵 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝟭𝟬: Zweite Behandlung mit dem Läusemittel + nasses Auskämmen. Dieser Schritt ist zwingend nötig, da nachgeschlüpfte Larven jetzt abgetötet werden, bevor sie selbst wieder Eier legen können.
📆 𝗧𝗮𝗴 𝟭𝟯 & 𝟭𝟳: Abschließende Kontrollen durch nasses Auskämmen.

🏠 𝗠𝘂𝘀𝘀 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗴𝗮𝗻𝘇𝗲 𝗪𝗼𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗴𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝗶𝗴𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻?

Nein. Kopfläuse überleben ohne Kopfhaut nur kurze Zeit und werden fast ausschließlich durch direkten Haar-zu-Haar-Kontakt weitergegeben. Riesige Wasch- und Putzaktionen im ganzen Haus sind deshalb unnötig.

Kämme und Haarbürsten sollten jedoch gründlich mit heißer Seifenlösung gereinigt und Handtücher, Bettwäsche und Schlafanzug des betroffenen Kindes gewechselt werden. Andere Dinge, die direkten Kontakt mit den Haaren hatten und nicht gewaschen werden können, können für drei Tage in einem verschlossenen Beutel aufbewahrt werden.

Sinnvoll ist es, alle Familienmitglieder zu kontrollieren sowie Schule oder Kita umgehend zu informieren. So können andere Eltern ebenfalls kontrollieren und die Infektionskette wird gestoppt.

🎒 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗱𝗮𝘀 𝗞𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗞𝗶𝘁𝗮 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲?

Nach einer sachgerecht durchgeführten Erstbehandlung darf ein Kind in der Regel bereits am nächsten Tag wieder in die Einrichtung. Entscheidend ist, dass die Behandlung korrekt begonnen wurde und anschließend vollständig weitergeführt wird.

💡 𝗚𝘂𝘁 𝘇𝘂 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻

Bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die meisten Mittel gegen Kopfläuse. Dafür kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt das entsprechende Mittel verschreiben.

💚 𝗚𝘂𝘁 𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗞𝗼𝗽𝗳𝗹ä𝘂𝘀𝗲𝗻

Wenn Sie unsicher sind, welches Mittel für das Alter Ihres Kindes am besten geeignet ist oder wie der Behandlungsplan exakt aussieht, kommen Sie gerne zu uns. Als zertifizierte Mutter-Kind-Apotheke beraten wir Sie persönlich, feinfühlig und helfen Ihnen dabei, den Befall schnell und stressfrei in den Griff zu bekommen.

💬 Was verunsichert Sie bei Kopfläusen am meisten: das Erkennen, die Behandlung oder die Frage, wann Ihr Kind wieder in die Betreuung darf?

Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, Beratung

07/09/2026

𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺𝗸𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘅𝗲: 𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁

Wer im Regal nach einem Magnesium-Präparat sucht, stößt schnell auf Begriffe wie Magnesiumcitrat, -oxid, -glycinat oder sogenannte Magnesiumkomplexe. Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Formen, und woran erkennt man ein gutes Produkt?

🧪 𝗗𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗪𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴

Reines Magnesium kann vom Körper nicht isoliert aufgenommen werden. Es ist in Präparaten immer an einen Stoff gebunden, der darüber entscheidet, wie schnell und wie gut der Mineralstoff im Darm ankommt:

🍋 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺𝗰𝗶𝘁𝗿𝗮𝘁 ist an eine Fruchtsäure gebunden. Es löst sich im Magen extrem schnell auf und steht dem Körper zügig zur Verfügung. Bei einem empfindlichen Darm kann es in höheren Mengen allerdings leicht abführend wirken.

🌿 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺𝗴𝗹𝘆𝗰𝗶𝗻𝗮𝘁 ist an einen natürlichen Baustein von Eiweißen gebunden. Diese Form gilt als besonders schonend für Magen und Darm und wird vom Körper hervorragend vertragen.

🪨 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺𝗼𝘅𝗶𝗱 bietet sehr viel reines Magnesium auf kleinem Raum, löst sich im Magen jedoch nur langsam auf. Das Magnesium wandert schrittweise weiter und eignet sich deshalb gut für eine gleichmäßige Langzeitversorgung über viele Stunden.

💊 𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺𝗸𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘅?

Ein Magnesiumkomplex kombiniert verschiedene Verbindungen wie Citrat, Glycinat und Oxid in einer Kapsel. Die schnell löslichen Formen decken den akuten Bedarf ab, während die langsameren Formen über den Tag verteilt nachrücken. Das macht Komplexe nicht nur vielseitiger, sondern für die meisten Menschen auch deutlich magenschonender als ein hochdosiertes Einzelpräparat.

Ob ein Monopräparat oder ein Komplex sinnvoller ist, hängt vor allem von der Verträglichkeit und dem individuellen Grund ab, warum Sie Magnesium einnehmen.

✨ 𝗪𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗤𝘂𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗣𝗿ä𝗽𝗮𝗿𝗮𝘁𝘀 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻

Eine gute Qualität zeigt sich vor allem in der Reinheit und Transparenz:

🔍 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗽𝗮𝗿𝗲𝗻𝘁𝗲 𝗙𝗼𝗿𝗺𝗲𝗹: Gute Hersteller deklarieren genau, wie viel reines Magnesium im Präparat enthalten ist und welche Verbindung genutzt wird.

🚫 𝗙𝗿𝗲𝗶 𝘃𝗼𝗻 𝘂𝗻𝗻ö𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗭𝘂𝘀ä𝘁𝘇𝗲𝗻: Ein gutes Präparat kommt ohne umstrittene Trennmittel (wie Magnesiumstearat/Speisefettsäuren), künstliche Farbstoffe, Überzugsmittel oder Allergen-Auslöser aus.

🌱 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝗱𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗯𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻: Statt nur auf billige Füllstoffe zu setzen, werden Verbindungen genutzt, die der Körper gut aufnehmen kann.

⚖️ 𝗗𝗶𝗲 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗗𝗼𝘀𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻

Unser Körper kann Magnesium am besten aufnehmen, wenn es über den Tag verteilt oder in moderaten Mengen zugeführt wird. Große Mengen auf einmal werden vom Darm oft gar nicht verarbeitet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt als Orientierung für Nahrungsergänzungsmittel eine Tagesmenge von 250 Milligramm.

💡 𝗪𝗮𝘀 𝗦𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗶𝗻𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲 𝗯𝗲𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲𝗻

Damit der Körper das Magnesium bestmöglich aufnehmen kann, sollte die Einnahme nicht zeitgleich mit bestimmten Lebensmitteln oder anderen Mineralstoffen erfolgen:

🥛 𝗠𝗶𝗹𝗰𝗵𝗽𝗿𝗼𝗱𝘂𝗸𝘁𝗲, 𝗞𝗮𝗳𝗳𝗲𝗲 & 𝗧𝗲𝗲: Große Mengen Calcium (z. B. aus Milch oder Quark) sowie Gerbstoffe aus Kaffee und Tee hemmen die Aufnahme. Halten Sie hier einfach etwa 2 Stunden Abstand zur Magnesiumeinnahme ein.

🧲 𝗘𝗶𝘀𝗲𝗻 & 𝗭𝗶𝗻𝗸: Wer zusätzlich Eisen- oder hochdosierte Zinkpräparate einnimmt, sollte ebenfalls mindestens 2 bis 3 Stunden Abstand lassen, da sich die Mineralstoffe sonst gegenseitig behindern.

💚 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀𝘄ä𝗵𝗹𝗲𝗻

Welches Präparat zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Magen und Ihrem individuellen Bedarf ab. Bringen Sie bei Ihrem nächsten Besuch bei uns gerne Ihre aktuellen Nahrungsergänzungsmittel mit – wir schauen uns die Zusammensetzung gemeinsam an.

💬 Worauf achten Sie beim Kauf von Magnesiumpräparaten?

Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, Beratung

31/08/2026

𝗡𝗲𝗶𝗻, 𝗯𝗲𝗶 𝗥𝗲𝘀𝘁𝗹𝗲𝘀𝘀 𝗟𝗲𝗴𝘀 𝗵𝗶𝗹𝗳𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗠𝗮𝗴𝗻𝗲𝘀𝗶𝘂𝗺.

„Nimm abends einfach etwas Magnesium“ – diesen Rat bekommen Menschen mit unruhigen Beinen sehr häufig. Liegt den Beschwerden jedoch das Restless-Legs-Syndrom zugrunde, bringt Magnesium meist keine Besserung.

Magnesium entspannt zwar die Muskulatur, kann die eigentliche Ursache im Nervensystem jedoch nicht lindern. Beim Restless-Legs-Syndrom senden die Nerven am Abend fehlerhafte Impulssignale an die Beine, was den drängenden Bewegungsdrang auslöst. Warum manche Menschen ein Restless-Legs-Syndrom entwickeln und andere nicht, liegt vor allem an einer genetischen Veranlagung: Das Nervensystem reagiert von Natur aus empfindlicher auf Schwankungen im Botenstoffhaushalt.

🧠 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗮𝘀 𝗚𝗲𝗵𝗶𝗿𝗻 𝗳ü𝗿 𝗿𝘂𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗕𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗦𝗽𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁

Im zentralen Nervensystem wirkt der Botenstoff Dopamin wie ein natürlicher Filter. Dopamin sorgt im Gehirn und Rückenmark dafür, dass abends Ruhe im Körper einkehrt und störende Reize gar nicht erst in den Beinen ankommen.

Damit das Gehirn ausreichend Dopamin herstellen kann, benötigt es Speichereisen (Ferritin). Fehlt dieser Baustein, sinkt die Dopaminproduktion am Abend ab. Die Filterfunktion lässt nach, und die Unruhe in den Beinen nimmt zu.

Wenn Sie abends unter unruhigen Beinen leiden und abklären lassen möchten, ob ein Restless-Legs-Syndrom vorliegt, ist eine gezielte Blutuntersuchung der wichtigste erste Schritt. Achten Sie dabei darauf, dass nicht nur das freie Eisen im Blut gemessen wird, sondern ausdrücklich der Ferritinwert. Das freie Eisen kann völlig unauffällig sein, während der Eisenspeicher im Gewebe für die Dopaminproduktion im Gehirn bereits zu niedrig ist.

💡 𝗦𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲 𝗺𝗮𝗻 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗘𝗶𝘀𝗲𝗻𝗽𝗿ä𝗽𝗮𝗿𝗮𝘁𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻?

Nein, bitte nehmen Sie Eisen niemals vorsorglich auf eigene Faust ein. Im Gegensatz zu manch anderen Nährstoffen kann der Körper überschüssiges Eisen nicht einfach wieder ausscheiden. Eine unkontrollierte Einnahme kann zu Organschäden führen und den Magen-Darm-Trakt stark belasten. Eine Eisenergänzung gehört immer in Verbindung mit einem nachgewiesenen Mangel im Labor und unter ärztliche oder pharmazeutische Begleitung.

🌙 𝗪𝗮𝘀 𝗦𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗿𝗲𝘇𝗲𝗽𝘁𝗳𝗿𝗲𝗶𝗲𝗻 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗳𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗻 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲𝗻

Weil der ständige Bewegungsdrang das Einschlafen verhindert, greifen viele Betroffene zu rezeptfreien Schlafmitteln oder Präparaten gegen Reiseübelkeit.
Diese Mittel enthalten häufig Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika. Sie erzeugen zwar Müdigkeit im Kopf, blockieren im Gehirn aber gleichzeitig die Wirkung von Dopamin. Dem Nervensystem fehlt dadurch der beruhigende Gegenspieler, weshalb sich die Beine nach der Einnahme oft noch unruhiger anfühlen als zuvor.

🛠️ 𝗪𝗮𝘀 𝗦𝗶𝗲 𝗮𝗺 𝗔𝗯𝗲𝗻𝗱 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘁𝘂𝗻 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻

Über gezielte äußere Reize lässt sich die Signalweiterleitung im Rückenmark kurzfristig austricksen. Das Ziel dabei ist es, dem Nervensystem stärkere oder andere Reize anzubieten, damit die Unruhesignale der Beine im Gehirn in den Hintergrund rücken. Das bringt zwar keine Heilung der Ursache, schafft aber oft die nötige Erleichterung, um überhaupt in den Schlaf zu finden.

🧊 𝗞𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗗𝘂𝘀𝗰𝗵𝗴ü𝘀𝘀𝗲: Brausen Sie die Unterschenkel kurz vor dem Schlafen kalt ab. Kältereize werden über sehr schnelle Nervenbahnen ins Gehirn geleitet. Sie kommen dort früher an als das Kribbelsignal und überlagern die Unruhe in den Beinen für eine gewisse Zeit.

🦵 𝗠𝘂𝘀𝗸𝗲𝗹𝗻 𝗱𝗲𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀𝘀𝘁𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻: Kurzes, kräftiges Dehnen der Waden- und Oberschenkelmuskulatur oder das Ausstreichen der Beine mit einer Faszienrolle setzt mechanische Reize. Das nimmt spürbar die Spannung aus den Gewebeschichten und hilft, das Unruhegefühl kurzfristig zu dämpfen.

🩸 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗧𝗿𝗶𝗴𝗴𝗲𝗿 𝗽𝗿ü𝗳𝗲𝗻: Viele alltägliche Arzneistoffe können unruhige Beine als Nebenwirkung auslösen oder verstärken. Bringen Sie Ihre Beipackzettel gerne mit zu uns in die Apotheke, damit wir Ihre Dauermedikation gezielt auf solche Wechselwirkungen untersuchen können.

💚 𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗱𝗶𝗲 𝗨𝗿𝘀𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻

Das Restless-Legs-Syndrom erfordert Geduld und den Blick auf Ihre persönliche Situation. Bringen Sie bei Ihrem nächsten Besuch bei uns in der Apotheke gerne Ihre letzten Laborwerte oder Ihren Medikationsplan mit. Wir nehmen uns Zeit, prüfen Ihre Versorgung und schauen gemeinsam, welche Maßnahmen Ihre Beine abends wirklich zur Ruhe bringen.

💬 Was hilft Ihnen, wenn Ihre Beine abends nicht zur Ruhe kommen?

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