Büchergilde Buch & Kultur

Büchergilde Buch & Kultur Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Büchergilde Buch & Kultur, Buchhandlung, Rohrbacher Str. 18, Heidelberg.

Seit heute im Sortiment.
13/08/2026

Seit heute im Sortiment.

Seit heute sollten auch die Heidelberger Kenntnis vom Hot Printing! Druckfestival (https://www.offenbach.de/microsite/kl...
02/08/2026

Seit heute sollten auch die Heidelberger Kenntnis vom Hot Printing! Druckfestival (https://www.offenbach.de/microsite/klingspor_museum/programm/content-iii.44-hot-printing-2026.php) haben, das am 22. und 23. August in Offenbach stattfinden wird und zwar im Klingspor Museum, im angrenzenden Hof des Büsingpalais, im Haus der Stadtgeschichte und in der Druckwerkstatt im Bernardbau. Selbstverständlich werden auch der Verein für die Schwarze Kunst und der MDE (https://mde-einbandkunst.eu/) mit einem Stand vertreten sein und es werden sicher wieder zwei schöne, lebendige Tage zur Feier der Druckkunst werden.

Nicht nur für Portugal-Freunde.
31/07/2026

Nicht nur für Portugal-Freunde.

Die 80-jährige portugiesische Autorin Lídia Jorge ist eine europäische Autorin der Stunde. Vor drei Tagen wurde sie im Rahmen der Salzburger Festspiele | Salzburg Festival mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur (Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport) ausgezeichnet, Anfang Juli erhielt sie den mit 100.000 Euro dotierten Camðes-Preis (Camões Berlim), die höchste Auszeichnung für Autor*innen portugiesischer Sprache. Jorge zählt seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Stimmen der portugiesischen Literatur. Neben dreizehn Romanen hat sie Kinderbücher, Erzählungen, Theaterstücke, Gedichte und Essays verfasst. Dabei klingt immer wieder ihre Kritik am europäischen Kolonialismus durch. Sie setzt sich als Autorin aber auch mit sozialer Ungleichheit und Armut, mit der Diskriminierung von Frauen, mit Rassismus oder mit der portugiesischen Nelkenrevolution von 1974 auseinander. Dies wird besonders in dem im Frühjahr erschienen Roman »Die Stunde der Nelken« deutlich, den Marianne Gareis für den Secession Verlag für Literatur mitreißend übersetzt hat. Drei Jahrzehnte nach dem 25. April 1974, dem Tag der portugiesischen Revolution, soll die in den USA lebende Ich-Erzählerin Ana Maria Machado, Tochter eines linken portugiesischen Journalisten, für die CNN eine Fernsehreportage über die sogenannte »Nelkenrevolution« machen. Über diese Recherche entzaubert Jorge die sich bis heute haltenden Mythen der Nelkenrevolution, setzt den vergessenen Helden ein Denkmal und zeigt, wie Mut und Aufrichtigkeit unter den Mühlrädern der Geschichte in Vergessenheit geraten. Die Jury für den Österreichischen Staatspreis lobte, dass sich Lídia Jorge als »Zeugin der Zeiten und der Räume« häufig dem Bericht, der Wiedergabe des Gesprochenen und Erzählten, dem Bekenntnis, mitunter auch in einer Art von Polyphonie, widme. Man dürfe ihre Romane aber nicht als Parabeln lesen. Vielmehr führe sie die Leser:innen mit ihren Texten »in jene Bereiche der tiefen Verunsicherung, wo nichts erhaben oder symbolisch ist, aber alles von Bedeutung, wie ein Seufzer, eine Erkältung oder ein Bad im Meer.«

Meine Rede.
31/07/2026

Meine Rede.

Wie bleibt man stabil in den neuen autoritären Zeiten? Indem man sich nicht einreden lässt, dass Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus einfach nur andere Meinungen seien. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die inneren Mechanismen des Rechtsrucks. Er zeigt, wie und warum die DDR-Vergangenheit verharmlost wird, wie die Ostdeutschtümelei die Demokratie unterminiert und warum die Freiheitsfeinde in der Regel Putin-Freunde sind. Seine Lektionen über den Populismus führen vor, wie man dagegenhält und den Extremisten die Suppe versalzt. Denn noch sind die Demokratie- und Freiheitsfreunde in der Mehrheit.

"Faschismus ist keine Meinung" von Ilko-Sascha Kowalczuk, 236 Seiten mit 7 Abbildungen.

Wie schön! So ist das in einem Buchladen mit langer Geschichte: Gerade betrat eine ältere Dame und langjährige Kundin de...
30/07/2026

Wie schön! So ist das in einem Buchladen mit langer Geschichte: Gerade betrat eine ältere Dame und langjährige Kundin den Laden, etwas ängstlich und schüchtern, und frug, ob ich Interesse an dem gerahmten Plakat hätte, das zu einer Veranstaltung des alten Ladens in der Kleinschmidtstraße gehörte und das sie aus Platzgründen abgeben wollte. Na selbstverständlich! Ein solches Schmuckstück nehme ich sehr gerne an, was sie wiederum hoch erfreute. Die Veranstaltung müsste in den 80er Jahren gewesen sein, das Jahr werden wir noch herausfinden (Nachtrag: 4. Februar 1988). Schon jetzt gilt die Freude aber der sorgfältigen Gestaltung mit Versalienausgleich der feinen Antiqua, gelungener Aufteilung, schraffierter Schrift samt handgeschriebenem ›Chansons‹ und natürlich den Kussmündern sowie dem dezent-eleganten Rahmen. Danke!

Die Pflege des Buches als wichtiges Kulturgut, eine lebendige Gemeinschaft, Weltoffenheit sowie gelebte Solidarität und ...
23/07/2026

Die Pflege des Buches als wichtiges Kulturgut, eine lebendige Gemeinschaft, Weltoffenheit sowie gelebte Solidarität und Demokratie sind die Grundpfeiler der Büchergilde.

Wunderbar, wir haben unser Angebot erweitert und bieten neben vielen schönen, guten Büchern passenderweise nun auch die ...
20/07/2026

Wunderbar, wir haben unser Angebot erweitert und bieten neben vielen schönen, guten Büchern passenderweise nun auch die heiteren druckhandwerklichen Delikatessen aus der Officina Arcana von Heike Schnotale an. Damit werben wir in Heidelberg auch durch die Produkte aktuell tätiger Werkstätten für die besondere Qualität des traditionellen Buchdrucks und sind sehr gespannt, wie die Schmuckstücke hier angenommen werden.

Hoppla, Kurt Steinmanns Odyssee-Übersetzung ist schon kurz nach dem Start von Nolans Blockbuster kurzfristig beim Zwisch...
18/07/2026

Hoppla, Kurt Steinmanns Odyssee-Übersetzung ist schon kurz nach dem Start von Nolans Blockbuster kurzfristig beim Zwischenhändler vergriffen. Das macht doch Hoffnung. Oder? Es wäre interessant zu erfahren, wie lange die Kinobesucher die Lektüre des Epos durchhalten.

Das sind ja alles gute Bücher. Aber vielleicht sollten »alle, die das Odyssee-Fieber packt und die sich auch lesend mit ...
16/07/2026

Das sind ja alles gute Bücher. Aber vielleicht sollten »alle, die das Odyssee-Fieber packt und die sich auch lesend mit dem Thema auseinandersetzen möchten«, erst einmal die Odyssee selbst lesen, am besten in der neuen Übersetzung des Schweizer Gräzisten Kurt Steinmann, und vielleicht danach noch das Buch ›Die Odyssee. Epos zwischen Märchen und Roman‹ von Uvo Hölscher (https://www.chbeck.de/hoelscher-odyssee/product/15940) und dann ins Kino gehen, wenn der Film dann überhaupt noch läuft. Wenn nicht, auch egal, das Epos reicht vollends.

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Heidelberg
69115

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