10/01/2026
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗻 𝗔𝘂𝗴𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗞𝘂𝗻𝗱𝗶𝗻
Als ich neulich mit Jana beim Kaffee saß, erzählte sie mir überraschend locker, sie habe sich ein handgemachtes Se**oy aus Holz bestellt. Ich musste lachen, weil ich zuerst an etwas Grobes dachte – an Baumarkt, Späne, Harz. Doch sie beschrieb es wie ein wunderschönes Designerstück, glatt poliert, warm, natürlich. Ihre ruhige Selbstverständlichkeit ließ mich nicht mehr los.
Ich merkte, wie ich später auf dem Heimweg immer wieder daran denken musste. Seit einiger Zeit fühlte sich mein eigener Körper für mich wie ein Rätsel an: Lust war da, aber sie blieb oft unfertig stehen, irgendwo zwischen „gleich passiert etwas“ und „es ist wieder weg“. Ich war es müde, zu warten, dass Partner erraten, was ich brauche. Also setzte ich mich abends an den Laptop und suchte nach den handgefertigten Holzspielzeugen von Triebholz. Die Fotos wirkten fast unschuldig – sanfte Kurven, warme Maserungen. Ich bestellte eines, ohne lange zu überlegen.
𝗘𝗶𝗻 𝘂𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿𝗲𝘀 𝗣𝗮𝗸𝗲𝘁
Zwei Tage später fand ich beim Heimkommen ein kleines Paket vor meiner Wohnungstür. Kein Absender, der etwas verraten hätte. Die Stille im Treppenhaus, die Schwere meiner Tasche an der Schulter, der Schlüssel im Schloss – alles fühlte sich auf einmal bedeutungsvoll an. In der Küche öffnete ich die Schachtel.
Zwischen Sägespänen sicher verpackt lag er – aus hellem Fichtenholz, wunderschön gemasert und mit fast schon kunstvollen Rundungen. Kein Plastikgeruch. Ich strich mit dem Daumen über die Oberfläche, die so glatt war, dass sie kaum Reibung bot. Es wirkte weniger wie „Spielzeug“ als wie ein geheimnisvoller Alltagsgegenstand, der plötzlich eine zweite Bedeutung bekommen hatte – ein angenehmes Kribbeln durchzog mich.
Ich legte ihn auf mein Bett wie etwas, das man zuerst betrachtet, bevor man es benutzt.
𝗔𝗯𝗲𝗻𝗱𝗹𝘂𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗼𝗿𝗳𝗿𝗲𝘂𝗱𝗲
Ich duschte, ließ das warme Wasser über meinen Rücken laufen, ohne Eile. Als ich danach im Halbdunkel meines Schlafzimmers stand, wirkte der Raum anders – still und auf ungewöhnliche Weise einladend. Ich schob die Vorhänge nur halb zu; draußen brannte irgendwo eine Straßenlaterne und zeichnete einen schmalen Streifen Licht über die Decke.
Ich legte mich auf die Seite, angewinkelte Beine, eine Decke locker über mir. Kein „Jetzt muss ich kommen“, sondern nur „Ich schaue, was passiert“. Meine Hand wanderte über meinen Bauch, dann tiefer, langsam, nicht zielgerichtet. Ich war überrascht, wie schnell mein Körper reagierte – als hätte er nur darauf gewartet, ernsthaft wahrgenommen zu werden.
𝗛𝗼𝗹𝘇 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗛𝗮𝘂𝘁
Ich nahm den Holzd***o in die Hand. Er fühlte sich zuerst leicht kühl an, wurde dann rasch warm. Auch ohne Gleitgel wirkte er beinahe seidig. Ich fuhr damit nur außen über meine Schamlippen, ohne einzudringen, und spürte, wie mein Becken ihm von selbst entgegenkam. Die Maserung unter meinen Fingern, das Gewicht in der Hand – all das machte mich an.
Dann ließ ich die Spitze langsam in mich gleiten. Kein Rattern, keine Knöpfe, keine Ablenkung – nur Druck, Fülle und mein eigener Rhythmus. Ich fand einen Winkel, bei dem ein tiefes Ziehen durch meinen Unterbauch strömte. Es fühlte sich nicht schnell oder hektisch an, sondern wie eine Welle, die anrollt, zurückweicht und wiederkehrt.
Ich bewegte den D***o ruhig, dann innehaltend, dann wieder etwas tiefer. Mein Atem veränderte sich; ich presste die Lippen zusammen, als würde ich lachen und stöhnen gleichzeitig. Meine Muskeln zogen sich darum zusammen – warm, kraftvoll, fast überrascht über ihre eigene Reaktion.
Der Or****us kam nicht explosiv, sondern wie ein langsames Aufbrechen. Er breitete sich in meinem Rücken und in meinen Oberschenkeln aus, ließ mich schütteln und weich werden. Ich hielt das Holz fest, als müsse ich mich an etwas verankern, das mich überrollt und gleichzeitig trägt.
Als alles nachließ, lag ich da, ruhig, ich spürte meinen Puls im Becken. Eine zweite Welle kam leiser, aber tiefer hinterher, ohne dass ich viel tat – nur Atmen, nur Dasein.
𝗘𝗶𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗴𝗲𝗹
Ich stand irgendwann auf, trank ein Glas Wasser und sah zufällig mein Spiegelbild. Ich grinste, ohne Grund, und schrieb Jana später nur einen kurzen Satz:
„Ich verstehe jetzt, was du meintest.“
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