22/01/2022
Spechte sind doch eigentlich recht lustige Zeitgenossen und natürlich wunderschön anzusehen! 🥺😍
In einem gut funktionierenden Ökosystem ernähren sie sich von vielen verschiedenen Insekten, so auch den Bienen.
💡 Doch wenn der Specht nicht mehr genug Nahrung findet, kann es vorkommen, dass er sich an unseren Bienenvölkern bereichert. Durch sein hämmern und klopfen gegen das Bienenvolk erhascht er die ein oder andere herausfliegende Biene.
Diese Störungen sind jedoch nicht ganz ungefährlich für unsere Völker. Es scheint zwar, als wäre es mit ein paar herausfliegenden Bienen getan, aber nach solchen „Attacken“ dauert es bis zu 24 Stunden, bis sich das Bienenvolk wieder beruhigt hat. Kontinuierliche Störungen können demnach die gesamten Winterfuttervorräte des Bienenvolks schmälern und somit im Frühjahr zu Problemen führen.
Droht der Specht im Winter zu verhungern, kann er sogar komplette Bienenvölker zerstören.
Erste Warnzeichen eines Spechts sollte man wirklich ernstnehmen und kleine Löcher in den Beuten wieder verschließen bzw. an einen geeigneten Schutz denken.
Falls ihr eure Bienen in Waldnähe habt oder gar einen Specht im Garten, gibt es aber hier einige tierfreundliche Lösungen:
Entweder mittels Vogelschutznetz, Ablenkungsfütterung durch angelegte Asthaufen, Tothölzer, etc. oder einer Specht Attrappe – denn in ein bereits besetztes Gebiet zieht ein neuer Specht eher selten ein. 🤗
Frage: Hattet ihr schon einmal Probleme mit einem dieser Artgenossen? 🤔