24/07/2026
Scherben bringen Glück – außer, es handelt sich um einen Spiegel. Dann sollen angeblich sieben Jahre Pech folgen. Aber woher kommt dieser Aberglaube eigentlich? 🪞
Wir haben recherchiert und zwei mögliche Erklärungen gefunden:
Früher glaubten viele Menschen, dass im Spiegelbild die Seele oder eine Art Doppelgänger der betrachtenden Person wohnt. Zerbrach der Spiegel, sollte dadurch auch die Seele Schaden nehmen. Sieben Jahre, so der damalige Glaube, würde sie benötigen, um vollständig zu heilen.
Eine andere Erklärung hängt mit der früheren Herstellung von Spiegeln zusammen. Dabei kam teilweise giftiges Quecksilber zum Einsatz. Ging ein Spiegel zu Bruch, konnte die Substanz freigesetzt werden und gesundheitliche Beschwerden verursachen. Da man den Zusammenhang damals noch nicht kannte, vermutete man einen Fluch.
Heute wissen wir natürlich, wie ein Spiegel funktioniert, und Quecksilber wird dafür nicht mehr verwendet. Sollte dennoch einer zu Bruch gehen: Scherben vorsichtig zusammenkehren und sicher entsorgen. – sieben Jahre Unglück müsst ihr aber nicht befürchten. 😉