Osttiroler Bienenladen

Osttiroler Bienenladen Wir statten Ihren Imkerei-Betrieb voll aus! Bei uns finden sie wertvolle Tipps zum Imker sein und Im

28/05/2026

„Wenn die Tracht einsetzt, wird die Zucht schwierig.“
Ein Satz, den viele Züchterinnen und Züchter zu gut kennen.

Im Reel sieht man voll verbaute Weiselzellen kurz vor dem Schlupf der neuen Königinnen.

Und genau dieser starke Verbau zeigt bereits, dass im Volk die Tracht richtig eingesetzt hat.

Sobald viel Nektar eingetragen wird, verändert sich die Stimmung im Volk deutlich:
Die Bienen bauen intensiver, sammeln stärker und arbeiten auf Hochtouren.

Genau das kann die Königinnenzucht schwieriger machen.

Pflegevölker konzentrieren sich dann oft nicht mehr so ruhig und gleichmäßig auf die Pflege der Weiselzellen. Umlarvungen werden teilweise schlechter angenommen und die Zellen stärker verbaut oder ungleichmäßig ausgebaut.

Deshalb achten erfahrene Züchterinnen und Züchter nicht nur auf gutes Material, sondern vor allem auf den richtigen Zeitpunkt der Zucht.

Denn gute Königinnen entstehen nicht zufällig.

Wer von euch züchtet heuer selbst Königinnen?





27/05/2026

Holz oder Styropor?
Diese Frage bekommen wir im Bienenladen fast täglich gestellt.

Gerade Anfängerinnen und Anfänger sind oft unsicher, welches Beutensystem das richtige ist.

Und ehrlich gesagt:
Beide Systeme haben ihre Berechtigung.

Holzbeuten werden von vielen wegen ihres natürlichen Charakters geschätzt. Styroporbeuten punkten dagegen oft mit guter Isolierung und einer schnellen Frühjahrsentwicklung.

Natürlich haben beide Systeme auch ihre Herausforderungen. Holz braucht mehr Pflege und ist oft schwerer. Styropor wiederum ist empfindlicher gegenüber Beschädigungen und wird nicht von allen als „natürlich“ empfunden.

Gerade bei uns in Osttirol spielen außerdem Wetter, Höhenlage und die eigene Betriebsweise eine wichtige Rolle.

Am Ende entscheidet oft nicht die Beute allein über den Erfolg, sondern der Mensch dahinter.

Denn gute Imkerei funktioniert nicht wegen Holz oder Styropor – sondern durch Verständnis für das Volk.

Mit welchem System arbeitet ihr lieber?





22/05/2026

Spielnäpfchen entdeckt?
Dann heißt das nicht automatisch Schwarmstimmung.

Gerade im Frühjahr finden sich in vielen Völkern kleine napfförmige Gebilde am unteren Wabenrand – sogenannte Spielnäpfchen.

Viele erschrecken beim ersten Anblick und denken sofort ans Schwärmen. Dabei bauen Bienen solche Näpfchen oft ganz normal und teilweise sogar auf Vorrat.

Entscheidend ist deshalb nicht das Spielnäpfchen selbst, sondern was darin passiert.

Solange sie leer bleiben, besteht meist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn Eier oder junge Larven darin zu finden sind und die Bienen die Näpfchen weiter ausbauen, kann sich daraus echte Schwarmstimmung entwickeln.

Gerade jetzt im Frühjahr lohnt sich deshalb ein genauer Blick ins Volk.

Spielnäpfchen sind oft weniger ein Problem als vielmehr ein frühes Signal, aufmerksam zu bleiben.





20/05/2026

Heute ist Weltbienentag.

Ein Tag für eines der wichtigsten Lebewesen unserer Natur und gleichzeitig eines der meist unterschätzten.

Denn Bienen sind weit mehr als Honig.

Sie sichern Ernten.
Sie erhalten Artenvielfalt.
Sie bestäuben einen großen Teil unserer heimischen Pflanzen und tragen jeden Tag dazu bei, dass unsere Landschaft lebt.

Viele Obstsorten, Beeren, Kräuter und Wildpflanzen wären ohne ihre Arbeit kaum denkbar.

Und trotzdem wird oft vergessen, wie empfindlich dieses Zusammenspiel eigentlich ist.

Als Familienbetrieb in der Imkerei erleben wir täglich, wie viel Wissen, Verantwortung und Leidenschaft hinter der Arbeit mit Bienen steckt.

Bienen funktionieren nicht einfach von selbst.
Sie brauchen Menschen, die hinschauen, verstehen und sich kümmern.

Darum ist der Weltbienentag für uns nicht nur ein symbolischer Tag.

Er ist eine Erinnerung daran, wie wertvoll Natur wirklich ist und wie wichtig es ist, sie zu schützen.

Heute sagen wir bewusst Danke:
An alle Imkerinnen und Imker.
Und vor allem an die Bienen selbst.

Denn ohne sie würde unsere Welt anders aussehen.




19/05/2026

„Was ist, wenn ich zu viele Bienen abkehre?
Dann verkühl ich mir die Brut.“

Genau das kann im Frühjahr schnell passieren.

Starke Völker wirken oft so, als könnten sie problemlos viele Bienen für Kehrschwärme abgeben. Doch wenn zu viele Arbeiterinnen entnommen werden, fehlt plötzlich die notwendige Bienenmasse für die Brutpflege und die Wärmeerhaltung.

Gerade jetzt im Frühjahr müssen große Brutflächen konstant warm gehalten werden. Vor allem bei kalten Nächten oder Schlechtwetter kann das schnell zum Problem werden.

Die Folge kann verkühlte Brut sein.

Dabei entwickeln sich Larven und Puppen nicht mehr richtig, weil die notwendige Temperatur fehlt. Oft erkennt man das später an lückigen Brutbildern oder abgestorbener Brut.

Deshalb gilt gerade jetzt:
Nicht nur auf die Volksstärke schauen, sondern immer die gesamte Situation beurteilen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Kehrschwärmen im Frühjahr?





17/05/2026

Kleiner Sneak Peek von der heutigen Praxiseinheit

Heute hat bei uns im Bienenladen die Praxiseinheit des Imker Basiskurs 2026, der Osttiroler Imker stattgefunden und ich durfte mit meinem Handy kurz hineinschauen. 😉

Dabei wurde direkt an den Völkern gearbeitet und über aktuelle Themen im Frühjahr gesprochen – von Volksentwicklung bis Schwarmstimmung.

Gerade bei solchen Praxiseinheiten sieht man, wie wichtig das Arbeiten direkt am Bienenvolk ist und wie wertvoll es ist wenn viel Erfahrung dabei weitergegeben wird.

Ich wünsche den zukünftigen Imkerinnen und Imkern viel Freude und gutes Gelingen! 🤗





05/05/2026

Was tun, wenn plötzlich die Königin fehlt?

Gerade im Frühjahr kommt es immer wieder vor, dass ein Volk weisellos wird oder eine neue Königin braucht. Der erste Gedanke ist oft, möglichst schnell eine neue zuzusetzen.

In der Praxis ist das aber nicht immer die beste Lösung.

Früh im Jahr sind begattete Königinnen oft noch schwer verfügbar und die Annahme ist nicht garantiert. Vor allem dann nicht, wenn im Volk bereits Unruhe herrscht oder noch Brut vorhanden ist.

Eine bewährte Möglichkeit ist es, das weisellose Volk vorübergehend mit einem anderen Volk zu vereinen. So bleibt die Bienenmasse erhalten und das Volk kommt wieder zur Ruhe.

Man gewinnt Zeit und kann später in Ruhe entscheiden, wie es weitergeht.

In der Imkerei zeigt sich immer wieder:
Nicht jede schnelle Lösung ist die beste.

Wie geht ihr in solchen Situationen vor?





🌸🐰 Warum Ostern und Bienen eigentlich gut zusammenpassen 🌸🐰Wenn man an Ostern denkt, kommen vielen Frühling, blühende Wi...
05/04/2026

🌸🐰 Warum Ostern und Bienen eigentlich gut zusammenpassen 🌸🐰

Wenn man an Ostern denkt, kommen vielen Frühling, blühende Wiesen und wärmere Tage in den Sinn. In Osttirol ist diese Zeit allerdings oft noch etwas rauer. Nicht selten gibt es rund um Ostern noch kühle Temperaturen oder sogar einen späten Wintereinbruch.

Trotzdem beginnt auch für die Bienen langsam eine wichtige Phase im Jahr.

Sobald es die Temperaturen zulassen, nutzen die Bienen die ersten warmen Stunden, um auszufliegen. Besonders wichtig sind jetzt die frühen Blüten wie Weidenkätzchen, Hasel oder später auch die ersten Obstblüten. Sie liefern den dringend benötigten Pollen und Nektar nach den langen Wintermonaten.

Gerade der Pollen spielt im Frühjahr eine große Rolle. Er ist die Eiweißquelle für das Bienenvolk und wird für die Aufzucht der jungen Bienen benötigt. Wenn man an einem sonnigen Tag vor dem Bienenstock steht, kann man oft beobachten, wie Sammelbienen mit gelben oder orangefarbenen Pollenkügelchen an ihren Hinterbeinen zurückkehren.

Für die Bienenvölker ist das der Beginn einer neuen Saison. Die Königin legt wieder mehr Eier, junge Bienen schlüpfen und das Volk wächst langsam weiter.

Auch wenn der Frühling in Osttirol manchmal etwas später kommt, spürt man rund um Ostern oft schon, dass die Natur wieder erwacht.

Vielleicht ergibt sich über die Feiertage auch bei euch ein Moment, draußen unterwegs zu sein – mit etwas Glück entdeckt man dabei schon die ersten fleißigen Bienen des Jahres.

📷

03/04/2026

Heute ist keiner dieser spektakulären Tage. Kein großes Ereignis, kein besonderer Anlass. Und trotzdem war da dieses leise Gefühl von Glück.

Es fing mit meinen Blumen an, die im Licht fast ein bisschen lebendiger wirkten als sonst. Dann dieser klare, blaue Himmel, der einen kurz alles andere vergessen lässt. Die Sonne, die nicht nur wärmt, sondern irgendwie auch den Kopf leichter macht.

Der Kaffee am Morgen, ganz in Ruhe. Und unsere Bienen, die einfach ihr Ding machen, ganz selbstverständlich, ganz ruhig.

Vielleicht sind es genau diese Momente, die wir so oft übersehen. Die kleinen Dinge, die keinen Lärm machen und trotzdem so viel geben.

Heute habe ich sie bewusst gesehen. Und das hat gereicht.

Was war dein stiller Glücksmoment heute?

bewusstleben

Ohne Bienen würde Osttirol tatsächlich anders aussehen.Rund 80 Prozent unserer heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind au...
04/03/2026

Ohne Bienen würde Osttirol tatsächlich anders aussehen.

Rund 80 Prozent unserer heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bestäubung angewiesen. Dazu gehören zum Beispiel Apfelbäume, Beerensträucher und viele Kräuter.

Bienen sichern nicht nur Erträge in der Landwirtschaft, sie bestäuben auch Wildblumen. Dadurch bleibt die Artenvielfalt in unseren Wiesen und Almen erhalten.

Imkereien leisten daher einen wichtigen Beitrag für Natur und Landwirtschaft.

Im Osttiroler Bienenladen unterstützen wir Hobbyimkerinnen und Hobbyimker sowie Berufsimkerinnen und Berufsimker mit Fachwissen und Imkereibedarf.

Denn ohne Imkerei gäbe es viele dieser wichtigen Bestäubungsleistungen nicht.

Habt ihr euch schon einmal bewusst gemacht, wie viele Pflanzen in eurem Garten oder auf euren Balkonen auf Bienen angewiesen sind?






Adresse

Gries 55
Leisach
9909

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Osttiroler Bienenladen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Osttiroler Bienenladen senden:

Teilen