20/04/2026
Hülsenfrüchte kochen ist für viele eine Herausforderung oder wird mit Blähbauch assoziiert. Wir finden, das muss nicht sein, wenn richtig gekocht und geplant. Und das geht so: Weiche Bohnen, Kichererbsen oder Linsen am Vortag ein, also mindestens über Nacht. Man kann sie gekühlt auch 2 Tage einweichen! Also, wenn man doch nicht zum Kochen käme, lässt man sie halt noch eine Nacht warten. Dann koch sie möglichst lange und mit verdauungsfördernden Gewürzen (etwa Kreuzkümmel, Kümmel, Koriandersamen, Bohnenkraut, Lorbeerblätter, Curryblätter, Asafoetida). Je größer die Bohne, desto länger kochen, kann man sagen. Also am besten bereits in der Früh zum Kochen bringen und bis mittags köcheln lassen. Also da kommen etwa 3-4 Stunden zusammen. Man kann Kichererbsen auch bis zu 8 Stunden kochen. Und, nein, sie zerfallen NICHT! Nicht einmal im Druckkochtopf. Haben wir probiert. Geschälte Linsen, wie etwa die roten, braucht man nicht unbedingt so lange einweichen. Aber 2 Stunden tun auch ihnen gut. Und sie sind schnell gekocht und zerfallen eigentlich immer. Wichtig: Erst zum Schluss salzen, gut kauen und ausprobieren, welches Böhnchen dem Bauch kein Tönchen entlockt. Die Bäuche sind dann doch verschieden. Fermentierte Bohnen (Thempeh oder Tofu) sind auch supergut verträglich, weil vorverdaut. Wir haben viele verschiedene Bohnen und LInsen im Speiselokal!