21/08/2026
Viele Tierschutzhunde starten zu früh und zu schnell in ihr neues Leben.
Und einige von ihnen sitzen sechs bis zwölf Monate später bei mir in der Verhaltensberatung.
Dabei ist am Anfang niemand nachlässig gewesen. Im Gegenteil.
Es fühlt sich richtig an, gleich anzufangen: Hundeschule anmelden. Die Nachbarn kennenlernen. Die Freundin, die den Hund unbedingt sehen möchte. Und alleine bleiben sollte er auch bald können, der Alltag geht ja weiter.
Für einen Hund, der gerade erst eingezogen ist, ist das viel auf einmal. Und manchmal zeigt sich erst Wochen oder Monate später, dass dieser schnelle Start für den Hund zu viel war.
☝️ Dabei versäumst du nichts.
Es gibt nichts nachzuholen und keinen Zeitplan, den dein Hund einhalten müsste. Auch nicht die 3-3-3-Regel. Kein Hund liest den Kalender. Manche brauchen Monate, bis sie wirklich angekommen sind - und das ist kein Versagen.
Was in dieser Zeit hilft, ist meistens weniger: weniger Termine, weniger Besuch, weniger Programm. Dafür Ruhe, Vorhersehbarkeit und die Erlaubnis, erst einmal anzukommen.
Genau dafür habe ich „Dein Tierschutzhund darf ankommen" geschrieben. Ein E-Book für die erste Zeit - 114 Seiten, kurze Kapitel, Checklisten und ein Soforthilfe-Register für die Momente, in denen du schnell Orientierung brauchst. Sofort nach dem Kauf verfügbar, und du musst nicht alles auf einmal lesen: Du nimmst dir genau das, was gerade dran ist.
Schenk deinem Hund die Zeit, in seinem Tempo anzukommen 🫶🏼
Alle Infos findest du hier:
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