Rave Up Records

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RAVE UP is more than a shop - it is a place where people socialise
Rave Up Records
Hofmühlgasse 1
1060 Wien
Österreich
Tel.: 01/596 96 50
E-Mail: [email protected]

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!Während längst Algorithmen der Streaming-Konzerne d...
03/09/2026

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!

Während längst Algorithmen der Streaming-Konzerne darüber entscheiden, welcher Song als nächster in die Kopfhörer der Massen tropft, und KI zunehmend nicht nur die Playlists, sondern bereits ganze Kompositionen generiert, verliert Musik in eben jenem Tempo ihre Fingerabdrücke – also alles Abweichende, Überraschende, Zufällige, auch Unperfekte, das einen beliebigen Klang erst in ein besonderes Gefühl verwandeln. Spotify und Konsorten haben aus dem Hören und Erleben ein flüchtiges Konsumverhalten gemacht, optimiert auf Verweildauer statt auf Wirkung, und die algorithmische Logik dahinter kennt keine Stille, keine Wut, keine Trauer – nur Skip-Raten. Dabei geht genau das verloren, was die hier vorgestellten Alben auszeichnet: musikbesessene Menschen, die im Studio brennen, sich streiten, verzweifeln und triumphieren, deren Instrumente verstimmt klingen dürfen, weil das Leben eben so spielt. Ob J Mascis' wiedergefundener Röhrenamp, Sam Quartins schonungslose Selbstbefragung, das aus der Gruft geholte Ardent-Band der Cramps oder ein fünfzig Jahre lang verschollenes Sun-Ra-Tape aus Chicago – all das sind Artefakte einer analogen, hintergründigen Musikproduktion, die sich keinem eintrainierten Datensatz je wird entlocken lassen. Vinyl und CD sind als Tonträger also keine nostalgische Marotte, sondern ein bewusster Gegenentwurf: als physische Medienformate zwingen sie zum Zuhören statt zur Nebenherberieselung. Sie geben der Musik ihren Kontext, ihr Artwork, ihre Haptik zurück, erschaffen dabei eine zusätzliche, andersartige Räumlichkeit (zur Live-Performance): alles Kriterien, die der automatisierte, sterile Stream niemals erfüllen wird (und wohl auch nicht soll).

Während längst Algorithmen der Streaming-Konzerne darüber entscheiden, welcher Song als nächster in die Kopfhörer der Massen tropft, und KI zunehmend nicht nur die Playlists, sondern bereits ganze Kompositionen generiert, verliert Musik in eben jenem Tempo ihre Fingerabdrücke â€....

Die Windschutzscheibe ist fort, Benzin bleibt, irgendwo zwischen den Bäumen flackert Southern Babylon wie ein Unfall, de...
28/08/2026

Die Windschutzscheibe ist fort, Benzin bleibt, irgendwo zwischen den Bäumen flackert Southern Babylon wie ein Unfall, der sich selbst erinnert, und vielleicht war es immer schon da, dieses Amerika hinter Amerika, wo „The Devil Went Down to Georgia“ aus einem Radio kommt, das in keinem Auto steckt, während eine Kellnerin eine Gitarre aus den Flammen zieht, als hätte jemand vergessen, ihr zu sagen, dass die Geschichte längst vorbei ist, aber Geschichten sind hier nie vorbei, sie wechseln nur den Sender, und jetzt ist es „Hotel California“, natürlich ist es „Hotel California“, ein Lied als Zimmer ohne Ausgang, ein Neonlicht als Totenschein, Atlanta verschwindet hinter einer kaputten Bremse, die Straße wird zur Bühne und die Bühne zur Straße, Hank Williams könnte hier gestern gestorben sein oder morgen, Elvis könnte an der nächsten Tankstelle warten, der Teufel könnte längst bezahlt haben, niemand kontrolliert die Tickets, niemand weiß, ob er angekommen ist oder gestorben, Southern Babylon, Southern Babylon, die Band spielt weiter, weil Bands immer weiterspielen, wenn niemand mehr weiß, was sonst zu tun wäre, und irgendwo geht eine Tür auf, jemand sagt „Welcome home“, und für einen Augenblick klingt es tatsächlich wie Heimkehr, bis man versteht, dass es nur ein anderes Wort für Endstation ist.


Ashley McBryde - Southern Babylon (Live from Nashville) Listen to...

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!Rockmusik, das war nie nur eine Frage kalkulierter ...
18/08/2026

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!

Rockmusik, das war nie nur eine Frage kalkulierter Performance und virtuoser Technik. Es gab Bands in Amerika, die spielten makellos, verkauften Millionen Platten, und doch blieb etwas aus – das Feuer, das Unerklärliche, jener Moment, in dem ein Mensch auf der Bühne größer wird als sein eigenes Leben. Die Briten hatten diesen Moment angestrebt, vielleicht aus einer Notwendigkeit gegenüber einer starren Gesellschaftsordnung heraus, vielleicht auch in der Identifikation mit fernen authentischen Musikstilen: Jagger/Richards, Page, Plant, Townshend, Gestalten, die aussahen, als sei Rock ʼnʼ Roll durch sie erst erfunden worden. Amerika war anders, roher, direkter. Vom Blues bis Iggy Pop mit seiner exzentrischen Performance. Gemeinsam war ihnen trotz mancher Showelemente die unmittelbare Präsenz der Musik. Punk war nur die Zuspitzung in der radikalen Reduktion gegenüber einem zunehmenden Gigantomanismus auf beiden Seiten des Atlantiks. Auch die „Kleinen“ machen Geschichte. Am Ende zählen nicht, wer die Charts beherrschte, sondern wer die nachfolgenden Generationen prägte, ohne es zu beabsichtigen. Die vorgestellten Platten erzählen genau davon: von Ausstrahlung, von Haltung, vom schmalen Grat zwischen gutem, gefälligem Song und echtem Mythos. Manches davon ist, wie man hören kann, solides Handwerk, manches Legende, doch beides ist untrennbar und verdient seinen Platz im Regal.

Rockmusik, das war nie nur eine Frage kalkulierter Performance und virtuoser Technik. Es gab Bands in Amerika, die spielten makellos, verkauften Millionen Platten, und doch blieb etwas aus – das Feuer, das Unerklärliche, jener Moment, in dem ein Mensch auf der Bühne größer wird als ...

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!Man erzählt sich die Geschichte, dass die grüne Git...
09/08/2026

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!

Man erzählt sich die Geschichte, dass die grüne Gitarre, die der brasilianische Musiker João Bosco als Zwölfjähriger 1958 geschenkt bekam, in Wahrheit vom Fußballgott persönlich verzaubert worden war – daher auch sein „Glück in Schwarz und Rot“. Als Bosco und sein Texter Aldir Blanc eines Nachts 1970 in einer Bar in Rio zu lange über den Bossa Nova stritten, soll die Gitarre sich selbstständig gemacht und den ersten Akkord von „O Bêbado e o Equilibrista“ gespielt haben, bevor die beiden auch nur einen Ton dazu geschrieben hatten. Seitdem, so das Gerücht unter alten Rio-Musikern, folge das Instrument ihm auf Schritt und Tritt wie ein treuer Straßenhund mit absolutem Gehör. Bei einer legendären Session mit T***s Thielemans soll die Mundharmonika vor lauter Ehrfurcht kurz verstummt sein, weil sie dachte, die Gitarre singe mit. Manche behaupten sogar, das Ingenieursstudium habe João Bosco nur absolviert, damit er der Gitarre erklären konnte, wie Resonanz physikalisch funktioniert. Heute, mit 80, spielt er angeblich immer noch dasselbe grüne Instrument – und es hat ihm in all den Jahren nie einen falschen Ton verziehen. Herzlichen Glückwunsch zu Geburtstag von Rave Up Records!
Vergesst also die glattpolierten Sommerhits, die aus jedem Handylautsprecher tropfen wie lauwarme Limo – schnappt euch stattdessen „O Bêbado e o Equilibrista“ und lasst euch von diesem trunkenen Songseiltänzer erden, während die Stadt vor Hitze erbarmungslos kocht. Das ist kein Hintergrundrauschen für die Poolparty, das ist Musik, die einem die Kehle zudrückt und trotzdem tanzen lässt – zieht euch das rein, bevor der August euch mit noch mehr Belanglosigkeit quält.

Man erzählt sich die Geschichte, dass die grüne Gitarre, die der brasilianische Musiker João Bosco als Zwölfjähriger 1958 geschenkt bekam, in Wahrheit vom Fußballgott persönlich verzaubert worden war – daher auch sein „Glück in Schwarz und Rot“. Als Bosco und s...

Susanne Brokesch - Sunset Valet (LP+BOOK) Sunset Valet interessiert sich nicht für Playlists, Algorithmen oder den nächs...
04/08/2026

Susanne Brokesch - Sunset Valet (LP+BOOK) Sunset Valet interessiert sich nicht für Playlists, Algorithmen oder den nächsten schnellen Kick – diese Platte macht ihr eigenes Ding. Susanne Brokesch baut keine Songs, sondern Räume, in denen Erinnerungen, Sehnsucht und Stille lauter werden als jeder Refrain. Das beiliegende Buch ist keine Zugabe, sondern ein gleichwertiger Teil des Erlebnisses, der die Musik eher herausfordert als erklärt. Während andere Deluxe-Editionen nach Marketing riechen, fühlt sich dieses Paket wie ein sorgfältig gehütetes Kunstobjekt an. Die Musik verweigert jede Hast und belohnt nur jene, die bereit sind, sich auf sie einzulassen. Wer nach Hits sucht, wird ungeduldig werden; wer Atmosphäre sucht, könnte sich darin verlieren. Sunset Valet ist ein stiller Affront gegen eine Kultur, die alles sofort verwerten will. Es glimmt, statt zu explodieren - und genau darin liegt seine eigentümliche Kraft. Manche Platten hört man, diese zieht langsam und hartnäckig bei einem ein.

Tracklist beat by beat2nd class timeskinettn‘ superstartreibenThursdayall setu onlywindeveMarchshelter Format LP+Book Label Stanz...

JIM E. BROWN – DIRT LPDieses besoffene Manchester-Wrack schmeißt uns fünfzehn Songtitel wie Kotze vor die Füße und nennt...
02/08/2026

JIM E. BROWN – DIRT LP
Dieses besoffene Manchester-Wrack schmeißt uns fünfzehn Songtitel wie Kotze vor die Füße und nennt es Kunst, und genau deshalb funktioniert es auch. „Dirt“ ist kein Album, es ist ein Geständnis auf der Krankenstation, Synthie-Pop als Selbstverstümmelung, und wenn er über einen Bl***ob während der Mr.-Bean-Weihnachtsspecial singt, dann ist das ehrlicher als jede Grammy-Rede, die je gehalten wurde. Die Platte hört sich ähnlich „schmutzig“ wie das erste Stooges-Album, nur dass hier keiner berserkerhaft herumrast wie Iggy, sondern einfach nur Jim ist, fett, betrunken und schrecklich echt. Die Instrumentals klingen, als hätte man sie in einem Nebenzimmer aufgenommen, während der Sänger im heruntergekommenen Wohnzimmer sein Leben wegwirft – das ist kein Fehler, das ist die Produktion, die zur Botschaft passt. Vergiss Therapie, hier ist „Dirt“!



Directed and edited by Jordan DoigFilmed by Burt MurderProduction...

Minor Threat sind keine Band, die dich unterhalten will - sie wollen dich wachrütteln. Diese Songs schlagen ein wie ein ...
01/08/2026

Minor Threat sind keine Band, die dich unterhalten will - sie wollen dich wachrütteln. Diese Songs schlagen ein wie ein Stromschlag: kurz, laut und ohne jede Sekunde Ballast. Stand Up, Bottle Violence, Small Man, Big Mouth und Straight Edge zeigen, wie man in weniger als zwei Minuten mehr Wucht und Haltung unterbringt als andere auf einer ganzen LP.

Ian MacKaye feuert Worte ab wie Maschinengewehrsalven. Er singt nicht, er verdichtet Wut, Frust und Überzeugung in einer Geschwindigkeit, die damals alles andere hinter sich ließ. Es geht nicht darum, anderen vorzuschreiben, wie sie leben sollen, sondern den Mut zu haben, seinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn das bedeutet, auf Alkohol und Drogen zu verzichten.

Mit Straight Edge gab Ian MacKaye einer Haltung einen Namen. Er wollte keine Bewegung gründen, sondern seine persönliche Entscheidung ausdrücken. Trotzdem wurde der Song für viele Menschen zur Hymne eines Lebens ohne Alkohol und Drogen – etwas, von dem sich MacKaye später bewusst distanzierte.

Diese Platte hat Hardcore nicht nur schneller und härter gemacht. Sie hat ihm Haltung gegeben - und genau deshalb klingt sie heute noch genauso kompromisslos wie 1981.


Disponible jusqu'au 17/07/2030Vingt ans déjà que Rise Against déf...

Unpopuläre Meinung: England erfand den Rockstar – Amerika den perfekten Musiker.Eine steile These? Vielleicht. Aber sie ...
31/07/2026

Unpopuläre Meinung: England erfand den Rockstar – Amerika den perfekten Musiker.

Eine steile These? Vielleicht. Aber sie lohnt die Diskussion.

Viele amerikanische Bands wie Chicago, Styx, Kansas oder die Doobie Brothers schrieben fantastische Songs, verkauften Millionen Alben und gehörten zu den besten Musikern ihrer Zeit. Doch oft fehlte ihnen das, was einen Rockstar unsterblich macht: Charisma, Mythos und eine Aura, die weit über die Musik hinausgeht.

Ganz anders viele britische Bands. Led Zeppelin, The Who, die Rolling Stones oder David Bowie standen nicht nur für großartige Musik – sie waren Rock'n'Roll. Robert Plant, Jimmy Page oder Pete Townshend wirkten wie Figuren aus einer anderen Welt. Ihre Konzerte waren mehr als Auftritte – sie waren Inszenierungen eines Lebensgefühls.

Natürlich gab es in den USA Ausnahmen. Iggy Pop definierte mit den Stooges die Bühnenperformance neu und wurde zum Wegbereiter des Punk. Und KISS bewiesen eindrucksvoll, dass Amerika ebenfalls das komplette Rockstar-Paket liefern konnte: große Songs, spektakuläre Shows und eine ikonische visuelle Identität.

Auch die Ramones zeigen, dass kultureller Einfluss wichtiger sein kann als Verkaufszahlen. Während andere Bands Arenen füllten, veränderten sie die Rockmusik für immer.

Rave Up Records ist überzeugt: Die größten Künstler sind jene, die musikalische Klasse mit Ausstrahlung, Persönlichkeit und Mythos verbinden. Gute Songs allein reichen nicht – Rock lebt auch von Bildern, Haltung und einer Bühne, auf der Menschen größer erscheinen als das gewöhnliche Leben.

Wie seht ihr das? Ist die These richtig – oder haben die USA genauso viele echte Rockstars hervorgebracht wie England? Diskutiert mit uns!


England hatte Rockstars – Amerika nicht? Iggy Pop, Punk, Ramones un...

26/07/2026

Adresse

Hofmühlgasse 1
Wien
1060

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Montag 10:00 - 18:30
Dienstag 10:00 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 18:30
Donnerstag 10:00 - 18:30
Freitag 10:00 - 18:30
Samstag 10:00 - 17:00

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