Rave Up Records

Rave Up Records RAVE UP is more than a shop - it is a place where people socialise

12/05/2026

Tapes.
Train rides.
Analog sound.
Static nights.
Rewind moments.
Lost stations.
Rave Up Records Vienna.
Secure yours.

11/05/2026

Born to Kill

10/05/2026

Zum Muttertag feiern wir jene Frauen, deren Herzen selbst dann stark schlagen, wenn ihre Kinder die Welt mit lauten Gitarren, wilden Träumen und rebellischen Wegen erobern.
Mütter lieben nicht trotz der Narben, des Lärms oder der Andersartigkeit - sie lieben gerade hindurch, mit einer Kraft, die keine Bühne je überstrahlen kann.
Ob zwischen Heavy Metal, Punk oder sanften Klaviertönen: Hinter jedem wilden Kind steht oft eine Mutter, die niemals aufgehört hat, an es zu glauben.
Heute ehren wir diese stillen Heldinnen, deren Liebe lauter klingt als jede Verstärkerwand.

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!„Michael“ ist weniger eine Filmbiographie als vielm...
30/04/2026

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!

„Michael“ ist weniger eine Filmbiographie als vielmehr ein bebilderter Geschäftsbericht in Spielfilmlänge, produziert von genau jenen Leuten, die finanziell davon profitieren, dass Michael Jackson makellos bleibt. Und Jaafar Jackson spielt seinen eigenen Onkel, was der Stellung nach ungefähr so neutral ist als würde Putin eine Ukraine-Doku moderieren. Colman Domingo rettet den Film mit einer grotesken Joe-Jackson-Darstellung – ein sabberndes, humpelndes Monster, halb Dave Chappelle, halb Grimmsche Märchenfigur. Der Vorwurf des Kindesmissbrauchs wird in zwei Gürtelschwing-Szenen abgehandelt und dann vergessen, als wäre er ein lästiger Plot-Holperer. Gary, Indiana wirkt wie ein Nostalgiefilter auf Instagram – Schlote im Hintergrund, aber die Seele bleibt aufgeräumt. Michael Jackson selbst wird als asexuelle Heiligenfigur inszeniert: Er liebt Tiere, Kinder, Gangs – es soll bloß keine problematische Psyche zum Vorschein kommen. 1993, Jordan Chandler, 25 Millionen Dollar außergerichtliche Einigung, Genitalzeichnung, Polizeifotos – nichts davon existiert in dieser filmischen Darstellung, die 1984 endet, also, strategisch geschickt, kurz bevor die Lebensgeschichte unschön wird. Der Nachlassverwalter John Branca machte unmissverständlich klar: Wer nicht an Michaels Unschuld glaubt, fliegt raus – Cutter, Regisseur, Gewissen inklusive. Antoine Fuqua versprach „das Gute, das Schlechte, das Hässliche" – geliefert wurde jedoch ausschließlich das Gute, poliert bis zur Unkenntlichkeit der Popikone. Paris Jackson, die eigene Tochter, boykottierte die Premiere und nannte den Film öffentlich zuckerglasiert und verlogen – eine Aussage, die mehr Substanz hat als der gesamte zweite Akt. „Michael“ ist kein Biopic, sondern ein Brandschutzkonzept: Es erstickt jede Flamme, bevor sie sich ausbreiten kann. Was übrig bleibt, ist ein teures, gut choreografiertes Denkmal für eine Marke – kein Blick auf ein durch familiären Ehrgeiz und Startum beschädigtes Leben.

„Michael“ ist weniger eine Filmbiographie als vielmehr ein bebilderter Geschäftsbericht in Spielfilmlänge, produziert von genau jenen Leuten, die finanziell davon profitieren, dass Michael Jackson makellos bleibt. Und Jaafar Jackson spielt seinen eigenen Onkel, was der Stellung nach ...

Montagabend. Falscher Tag für Erlösung, sollte man meinen. Und doch passiert genau das - irgendwo zwischen abgestandenem...
28/04/2026

Montagabend. Falscher Tag für Erlösung, sollte man meinen. Und doch passiert genau das - irgendwo zwischen abgestandenem Bier, halbleerem Saal und dieser latenten Gleichgültigkeit, die sich wie Staub auf alles legt, was nicht mehr „neu“ ist.
Dann kommt Nick Saloman auf die Bühne. Kein großes Aufheben, keine Pose. Ein Mann, der aussieht, als hätte er nie aufgehört, an Songs zu glauben, auch als alle anderen längst weitergezogen sind.
Und plötzlich ist da etwas.
Nicht Nostalgie - das wäre zu billig. Eher eine Art Rückkopplungsschleife aus den späten Achtzigern, als Gitarren noch wie offene Fragen klangen und Texte nicht erklärten, sondern andeuteten. Saloman, Mastermind von The Bevis Frond, spielt nicht für die Vergangenheit. Er spielt, als wäre sie nie vergangen.
Der Raum kippt.
Was folgt, ist keine Setlist, sondern ein Sog. Über zwei Stunden lang. Keine Zugabenroutine, kein kalkulierter Spannungsbogen. Stattdessen Songs, die sich ausdehnen, brechen, neu zusammensetzen - als würden sie sich selbst erst im Moment ihres Gespieltwerdens verstehen.
„King For A Day“ fällt nicht ins Set wie ein Hit. Es detoniert eher leise, aber nachhaltig. Und plötzlich ist klar: Hier geht es nicht um einen Song. Es geht um einen Zustand. Für ein paar Minuten gehört dieser Raum niemand anderem als denen, die da stehen und zuhören - wirklich zuhören.
Klanglich bewegt sich das Ganze erstaunlich nah an dem, was J Mascis mit Dinosaur Jr. seit Jahrzehnten kultiviert: diese langen, singenden Gitarrensoli, durchzogen von Verzerrung, getragen von einer fast stoischen Melancholie. Nur dass Saloman weniger Distanz zulässt. Es wirkt unmittelbarer, weniger geschützt.
Salomans Stimme ist kein Instrument der Perfektion. Sie ist ein Werkzeug der Wahrheit. Brüchig genug, um glaubwürdig zu sein. Direkt genug, um keinen Abstand zu lassen. Und seine Band? Kein Beiwerk, sondern Komplizen. Jeder Ton wirkt wie eine bewusste Entscheidung gegen Gleichgültigkeit.
Und vielleicht erklärt sich genau hier auch etwas Grundsätzlicheres: Diese Art von Musik entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie hat Wurzeln. Bei Saloman irgendwo zwischen englischem Underground und dieser eigentümlichen Mischung aus Melancholie und Trotz, die man auch aus ganz anderen Kontexten kennt - etwa von einem Club wie den Queens Park Rangers. Ein Verein, der selten glänzt, oft kämpft - und genau dadurch Charakter formt. Diese Haltung, dieses Festhalten am Eigenen, selbst wenn der große Applaus ausbleibt, spiegelt sich erstaunlich deutlich in diesem Konzert.
Das Publikum - vielleicht zu klein für das, was hier passiert - wird Teil eines stillen Pakts. Man sieht es in den Gesichtern: dieses kurze Zögern, dieser Moment, in dem jemand realisiert, dass er gerade Zeuge von etwas ist, das sich nicht wiederholen lässt.
Keine Ironie. Kein Zynismus.
Nur Musik, die sich weigert, zu verschwinden.
Und vielleicht ist genau das der eigentliche Skandal dieses Abends: Dass so etwas noch möglich ist. Ohne Hype. Ohne Algorithmus. Einfach, weil jemand wie Nick Saloman nie aufgehört hat, daran zu glauben, dass ein Song die Welt zumindest für einen Moment anhalten kann.
Montag, 27. April 2026.
Für die meisten ein Datum. Für die, die dort waren: ein Fixpunkt.



THE BEVIS FROND (UK) Mo, 27. Apr '26 live@Chelsea Vienna

25/04/2026

Der Klang kriecht.
Nicht laut.
Eher wie etwas, das schon da war, bevor jemand den Raum betreten hat.
Gestern Nacht. Taborstraße 10.
Die Luft steht.
Schwer.
Als hätte sie etwas gesehen.
Hugo Race steht im Halbdunkel.
Kein Anfang.
Kein Ende.
„Dream Country Home“
kein Song.
Ein Ort, der sich weigert, Ort zu sein.
Gitarren ziehen Linien.
Langsam.
Wie Schnitte.
Im Publikum:
Gesichter ohne Richtung.
Augen, die zu lange offen bleiben.
Niemand spricht.
Als wäre Sprache hier falsch.
Wenn es eine neue Staffel gäbe
nicht Kopie, nicht Nostalgie
sondern etwas, das tiefer geht,
etwas, das nicht mehr zurück will
dann wäre das der Sound.
Kein Hit.
Kein Applaus.
Ein Signal.
Für die, die merken,
dass etwas nicht stimmt.
Und nie gestimmt hat.

21/04/2026

Exklusive Listening Party – 7. Mai 2026

Erlebe das neue Album „Born To Kill“ von Social Distortion vorab!

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Nach 15 Jahren ist „Born To Kill“ mehr als nur ein neues Album – es ist ein Statement:
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📅 Listening Party: 7. Mai 2026
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Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!Vor wenigen Tagen zeigte es sich wieder einmal: Ung...
15/04/2026

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!
Vor wenigen Tagen zeigte es sich wieder einmal: Ungarn tickt etwas anders als der Rest Europas. Peter Magyars Tisza-Partei errang vergangenen Sonntag nach sechzehn bleiernen Jahren unter Viktor Orbán eine historische Zweidrittelmehrheit. Große Erleichterung in Ungarn und in der EU, doch die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Neben den für die Bevölkerung zentralen Themen wie Wirtschaft, Gesundheitswesen oder Korruption war auch der Kultur- und Medienbereich von Orbans autokratischer Politik massiv betroffen, deren Auswirkungen sich nicht einfach mit dem Wahlabend verflüchtigt haben. Systematisch wurden in diesen Jahren unabhängige Kultureinrichtungen zentralisiert, Fördergelder an regierungsnahe Institutionen umgeleitet, kritische Leiter abgesetzt, und wer der staatlichen Kunstakademie MMA nicht angehörte, wurde de facto aus dem Fördersystem ausgegrenzt – der weltberühmte Pianist András Schiff, um nur den bekanntesten Fall zu nennen, verließ nach diversen Hetzkampagnen das Land. Für die Musikszene bedeutete das konkret: Der letzte unabhängige Radiosender verstummte 2021, öffentlich-rechtliche Sender wurden in einer staatlichen Medienholding auf Linie gebracht, und wer im Rundfunk gespielt werden wollte, tat gut daran, keine regierungskritische Haltung zu zeigen. Ungarn ist somit in Europa das eindrücklichste Beispiel dafür, wie eine Regierung nicht durch direkte Zensur, sondern durch die subtilere Methode des Förderentzugs und der institutionellen Gleichschaltung die Kunstfreiheit aushöhlt. Was jetzt beginnt, ist der mühsame Rückbau einer „illiberalen Demokratie“ oder wie immer man das nennen mag, und die Kunst wird dabei wohl wieder avantgardistischer agieren als die Politik.
Die sieben Musikalben, die wir euch diesen Monat kurz vorstellen – von Wiener Punk-Wut über oberösterreichischen Slangpunk bis zu amerikanischer Jazz-Subtilität – sind in diesem Kontext nicht nur Platten. Sie sind Argumente.

Vor wenigen Tagen zeigte es sich wieder einmal: Ungarn tickt etwas anders als der Rest Europas. Peter Magyars Tisza-Partei errang vergangenen Sonntag nach sechzehn bleiernen Jahren unter Viktor Orbán eine historische Zweidrittelmehrheit. Große Erleichterung in Ungarn und in der EU, doch die ei...

08/04/2026

Wien hat gebrannt letzte Nacht.

Ghost Funk Orchestra im Flucc – kein Konzert, eher ein Trip. Schweiß, Groove, dieser dreckige Funk, der dir direkt ins Nervensystem fährt. Genau so muss das sein.

Und als wär das nicht genug gewesen: danach noch ein kurzer Abstecher zu Rave Up Records. Letzte Vinyls signiert, ein paar letzte Vibes eingesammelt, ein bisschen Abschied in der Luft.

Wien, du hast geliefert.

Aber der Zug rollt weiter.

Heute: Budapest.
Morgen: A38 Hajó.

Ungarn – hört gut zu:
Wenn ihr da nicht auftaucht, verpasst ihr nicht einfach ein Konzert.
Ihr verpasst ein Erlebnis.

Das ist kein Sound zum Nebenbei-Hören.
Das ist Bewegung. Das ist Gefühl. Das ist Funk, der dich nicht mehr loslässt.

Flucc trifft Rave Up Records.
Wien sagt Danke.

Und jetzt: Budapest, you're next.

Und wenn ihr schlau seid: schnappt euch noch eine signierte Vinyl von allen, die diese Tour mittragen – bevor sie für immer in andere Hände wandert.

Adresse

Hofmühlgasse 1
Wien
1060

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:30
Dienstag 10:00 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 18:30
Donnerstag 10:00 - 18:30
Freitag 10:00 - 18:30
Samstag 10:00 - 17:00

Telefon

+4315969650

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