07/08/2026
Bitte unterzeichnet - es betrifft nicht nur die kreativen Kleinunternehmen, auch euch als Kunden solcher kleinen Shops!
Petition: https://c.org/vPKQ7RCXwt
Deutsche Übersetzung:
"Der Binnenmarkt ist für kleine Kreative kaputt. Für einen unabhängigen Künstler ist es mittlerweile einfacher, billiger und weniger bürokratisch, ein Paket um den halben Globus zu schicken, als einen Brief an seinen Nachbarn innerhalb der Europäischen Union zu senden.
Die erweiterte Produzentenverantwortung (EPR) sollte eigentlich die großen Verschmutzer zur Kasse bitten. Stattdessen hat sie eine unverhältnismäßige „Pay-to-Play“-Barriere geschaffen, die Kleinstunternehmen systematisch vernichtet, während sie multinationale Konzerne bevorzugt.Multinationale Konzerne mit ganzen Rechtsabteilungen stecken diese Compliance-Kosten mühelos weg. Aber für einen unabhängigen Handwerker oder Einzelunternehmer, der nur 10 kleine Pakete pro Jahr in ein anderes EU-Land schickt, ist es finanziell und administrativ unmöglich, sich bei 27 einzelnen nationalen Registern anzumelden, teure lokale Bevollmächtigte zu bezahlen, jährliche Mindestgebühren zu entrichten und komplexe Berichte in verschiedenen Sprachen einzureichen.
Dieses System schützt kleine Unternehmen nicht – es zerstört sie.
Die Realität:Die Absurdität der Kosten pro Einheit:
Während Großkonzerne Bruchteile eines Cents pro Paket zahlen, muss ein Kleinstunternehmen, das nur 5 handgemachte Artikel verkauft, Hunderte von Euro an pauschalen Registrierungs- und Compliance-Gebühren zahlen, nur um diese wenigen Pakete legal zu versenden.
Der Mythos von Ausnahmen: Im Internet kursieren weit verbreitete, gefährliche Fehlinformationen, dass Kleinstunternehmen von der EPR befreit seien. Das ist falsch. Obwohl einige Länder geringfügige Ausnahmen anbieten, gelten die EPR-Registrierung und die rechtliche Compliance für absolut jeden, ohne jede Ausnahme. Das Gesetz gilt ab dem allerersten Gramm Verpackung und dem allerersten grenzüberschreitend verkauften Paket. Wer ein einziges Produkt verschickt, wird rechtlich genauso behandelt wie ein Riesenkonzern.Verzerrung des Binnenmarktes: Anstelle des freien Warenverkehrs sehen sich kleine Kreative mit künstlichen Binnengrenzen und bürokratischer Erpressung in den Mitgliedstaaten konfrontiert.
Markteintrittsbarriere für neue Unternehmen: Wer kann es sich heute noch leisten, ein kreatives Unternehmen zu gründen, wenn die Vorabkosten für die rechtliche Verpackungsbürokratie in Europa Tausende von Euro übersteigen? Die EU erstickt die nächste Generation von Unternehmern, noch bevor sie überhaupt anfangen.
Das ökologische und soziale Paradoxon: Die EPR bestraft umweltfreundliche lokale Handwerker, die nachhaltige Waren herstellen, während Massenproduktionsriesen die Gebühren zahlen und den Markt mit Plastikmüll überschwemmen. Darüber hinaus trifft es Unternehmerinnen, Kreative im ländlichen Raum und selbstständige Handwerker, die für ihren Lebensunterhalt auf grenzüberschreitende Verkäufe angewiesen sind.
Ein verheerender Trend auf Social Media: Wer Instagram oder TikTok öffnet, sieht einen traurigen Trend – die Feeds der Plattformen sind überschwemmt mit Beiträgen von unabhängigen Künstlern, Machern und kleinen Läden, die das Ende des EU-Versands oder die Schließung ihres Geschäfts ankündigen. Es ist herzzerreißend mitanzusehen, wie eine einzige, schlecht durchdachte Verordnung über Nacht Tausende von Existenzgrundlagen, kreativen Träumen und Herzensprojekten zerstört.
Kleine Inlandsmärkte allein können unabhängige Kreative nicht ernähren, und die Menschen können nicht jahrelang darauf warten, dass Brüssel dies im Hintergrund regelt. Wir müssen heute Rechnungen bezahlen und Lebensmittel kaufen.
Wir fordern die Europäische Kommission dringend auf:
Erlass eines sofortigen Vollzugsmoratoriums: Stoppen Sie mit sofortiger Wirkung alle EPR-Bußgelder, grenzüberschreitenden Registrierungspflichten und obligatorischen Gebühren für drittbeauftragte „Bevollmächtigte“ für Kleinstunternehmen, während die Gesetzgebung reformiert wird.
Einführung einer EU-weiten De-minimis-Schwelle: Befreien Sie Verkäufer mit geringem Volumen und Kleinstunternehmen vollständig von der grenzüberschreitenden Verpackungsbürokratie.
Ein echter EU-weiter One-Stop-Shop (OSS): Richten Sie ein einziges, zentrales EU-Portal ein, damit sich kein Einzelunternehmer mehr separat in 27 verschiedenen Mitgliedstaaten registrieren muss."
Stop destroying EU micro-businesses: Immediate moratorium on cross-border EPR fees