Littlepaintranch - Die Westernreitschule

Littlepaintranch - Die Westernreitschule Folgende Dienstleistungen biete ich an:
-Reitstunden (Reiten, Bodenarbeit, Logieren)
-Pferdeausbildung
-Haltung, Betreuung und Bewegung von Privatpferden

Willst du Westernreiten lernen? Egal wie alt du bist, es ist nie zu spät damit anzufangen. Die Reitstunden werden alleine mit dir (maximal zu zweit) durcheführt und wird individuell auf dich zugeschnitten. Egal ob du bereits Reitkenntnisse hast oder das erste Mal dein Glück auf dem Rücken der Pferde suchst. Du lernst in deinem Tempo die Welt der Pferde kennen und wenn du bereit dazu bist werden bei Ausritten die wunderschönen Wälder und Landschaften vom Zürcher Oberland erkundet. Ich unterrichte dich auch mit deinem eigenen Pferd auf einem anderen Platz. Auch die Aus- und Weiterbildung von deinem Pferd ist wichtig. Ich kann dich in vieler Hinsicht unterstützen. Brauchst du Unterstützung im Stall oder muss dein Pferd bewegt werden? Auch hier bin ich der richtige Ansprechpartner für dich! Melde dich unverbindlich bei mir und lass uns alles besprechen! Normale Betriebszeiten: MO-FR
Nach Vereinbarung: SA & SO

Freu mi uf eu 🤩
06/03/2025

Freu mi uf eu 🤩

09/01/2025

Was fällt uns ein, ein Urteil zu fällen??!

Einleitung
Als Alois Podhajsky Direktor der Spanischen Reitschule in Wien war, bemerkte er manchmal, dass ein Zuschauer ihn bei der Morgenarbeit kritisch beäugte. Er schickte dann seinen Pferdepfleger auf die Tribüne und ließ dem Zuschauer die Nachricht übermitteln: “Dem Herrn Oberst ist es nicht entgangen, dass Sie mit seiner Arbeit nicht einverstanden sind. Er lädt Sie daher ein, ihm sein Pferd vorzureiten, da er sehr gerne von Ihnen lernen möchte, wie er es besser machen kann.” Nicht von ungefähr war niemand mutig (oder unvorsichtig) genug, den Köder zu schlucken und zu sagen: “Jetzt werde ich ihm aber mal zeigen wie’s richtig gemacht wird!” Das ist eine sehr schlaue und effektive Methode, um die Bandenexperten zum schweigen zu bringen, die glauben, dass sie so viel besser sind als die Reiter in der Bahn, die ihr Bestes tun, um ihr Pferd gut auszubilden.

Das Dilemma
In den sozialen Netzwerken, wo man völlig gefahrlos andere kritisieren kann (vor allem wenn man sich hinter der Anonymität eines fiktiven Namens versteckt), da man nie seine eigene Kompetenz unter Beweis stellen muss, führt dies sehr schnell zu der Diskussion, ob man auf hohem Niveau reiten und ausbilden können muss, um Kritik üben zu dürfen. Oder ob der Kritiker in der Lage sein muss zu demonstrieren, dass er oder sie es besser kann als die Person, die kritisiert wird.
Das würde beispielsweise bedeuten, dass nur Olympiareiter andere Olympiareiter kritisieren dürfen. Es wird dann darauf hingewiesen, dass Restaurantkritiker in der Regel keine 5 Sterne Köche sind. Kunstkritiker sind keine Weltklasse Künstler, Musikkritiker keine Weltklasse Musiker und Literaturkritiker haben keinen Nobelpreis für Literatur gewonnen. Das trifft zu. Selbst relativ unerfahrene E oder A Reiter können einen Ritt auf einem Turnier, bei einer Vorführung oder eine Trainingseinheit anschauen und sie mögen oder nicht mögen. Sie finden ihn vielleicht so inspirierend, dass sie sich an ihm als Vorbild orientieren. Oder sie finden ihn so furchtbar, dass sie lieber aufhören würden zu reiten, als so zu reiten. - Und sie können mit ihrer Beurteilung dabei richtig oder falsch liegen. Mir ist im Laufe der Jahre aufgefallen, dass es immer Leute geben wird, die auch den brilliantesten Ritt oder Reiter schrecklich finden und andere, die selbst einen furchtbaren Ritt oder Reiter ganz toll finden. Go figure.
Andererseits erinnere ich mich noch sehr gut daran, dass Egon von Neindorff mir einmal erzählt hat, dass nur jemand, der Pferde bis zu einem gewissen Niveau ausgebildet hat, überhaupt verstehen und beurteilen kann, was dazu gehört und wie schwierig und langwierig diese Arbeit ist. Das ist ebenfalls zutreffend.
Reiten und Ausbilden zu lernen ist das Schwierigste, was ich je unternommen habe und ich habe Ähnliches von vielen anderen gehört, die sehr anspruchsvollen Berufen nachgegangen sind. Es verlangt uns emotionell, intellektuell, physisch alles ab. Wir stecken unser Herz und unsere Seele in die Reiterei, all unsere Zeit, Energie, Passion, Geld, einfach alles. Wir sind auch meistens unsere eigenen schlimmsten Kritiker, weil wir jeden Tag unser Bestes geben, um unseren eigenen (oft unerreichbar) hohen Qualitätsansprüchen zu genügen und wir werden ständig konfrontiert mit unserer eigenen Unzulänglichkeit, den Schwierigkeiten des Pferdes, manchmal auch mit Zeitproblemen, Schwierigkeiten der Stallumgebung und anderen Faktoren, die schwer zu kontrollieren sind. In der Regel sind unsere Fehler und Fehlschläge niemandem mehr bewusst, als uns selbst. Nichts ist frustrierender und schmerzhafter als unsere eigenen Erwartungen nicht zu erfüllen. Wir brauchen wirklich niemand, der uns unsere Unzulänglichkeiten unter die Nase reibt, da wir sowieso schon an ihnen arbeiten. Und zwar andauernd.
Es gibt auch eine erstaunlich hohe Zahl an Reiterinnen und Reitern, die unter dem “Impostor syndrome” leiden (ein Glauben, dass wir unzulänglich und inkompetent sind, obwohl es Beweise gibt, dass wir in Wahrheit sehr kompetent und erfolgreich sind). Ich selbst habe jedenfalls immer damit zu kämpfen gehabt.

Meine eigene Meinung
Ich denke, es ist völlig normal und akzeptabel, sich aufgrund des bisher erworbenen Wissens eine Meinung zu bilden und die Art und Weise, wie jemand reitet, entweder zu mögen oder nicht zu mögen. Es kann sehr lehrreich sein, andere zu beobachten und zu versuchen zu verstehen, was sie tun, was sie zu erreichen versuchen, warum sie es tun und wie sie es tun. Wir lernen am meisten, wenn wir uns auf die positiven Dinge konzentrieren, die nachahmenswert sind, während wir die schlechten Momente, die es in jedem Ritt gibt, ignorieren.
Ich lehne es strikt ab, wenn sich manche Leute auf ein Podest der moralischen Überlegenheit stellen unter der Vorgabe, um das Wohlergehen des Pferdes besorgt zu sein, wenn sie in Wahrheit ihre Kritik an anderen dazu benützen, um ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten zu kompensieren. Sie setzen andere herab, um selbst größer zu erscheinen. Sie entmenschlichen diejenigen, die sie kritisieren, eine Form der verbalen Gewalt, die eine Vorstufe zu physischer Gewalt darstellt. Ihre Besessenheit ist vergleichbar mit religiösen Fanatikern, die andere Menschen foltern und töten, nur weil sie nicht ihre Anschauungen teilen.
Es ist eine Sache, sich gegen tierquälerische Methoden wie die berüchtigte Rollkur auszusprechen. Es ist jedoch etwas ganz anderes, verbale Gewalt gegenüber Reitern anzuwenden, deren Reiterei einem nicht gefällt.
Diese Leute haben oft eine sehr eindimensionale Sicht der Situation, über die sie ein Urteil fällen. Sie sehen nur, dass ein Foto, ein Video oder ein Ritt von dem Ideal abweicht, dass sie vor Augen haben. Sie berücksichtigen gar nicht, dass dieses Ideal vielleicht nur von Ausnahmereitern auf Ausnahmepferden nach jahrelanger Ausbildung erreicht werden kann. Abgesehen von eindeutig tierschutzrelevanten Situationen, sind immer viele Faktoren involviert, wie das Gebäude des Pferdes, seine Persönlichkeit, sein Alter, seine Vorgeschichte, die Entwicklung der Reiterin oder des Reiters und manchmal der Stress der Situation. Ideale und Erwartungen müssen entsprechend angepasst werden, um zu einer Beurteilung zu gelangen, die dem Pferd und der Reiterin gerecht wird. Letzten Endes wissen nur Pferd und Reiterin wirklich, welche Hürden sie überwinden mussten und wie groß oder klein ihre Leistung ist. Was für das eine Pferd/Reiter Team eine schwache Leistung ist, wäre für eine andere Kombination ein riesiger Erfolg. Wie immer kommt es auf die Situation und das individuelle Pferd/Reiter Team an.
Jedes Pferd und jede Reiterin sind ein work in progress. Niemand lernt je aus. Jeder Reiter macht Fehler. Jede Reiterin trifft falsche Entscheidungen. Hoffentlich erkennen wir alle unsere Fehler und lernen aus ihnen. Wir alle tun unser Bestes mit dem, was wir wissen. Wenn wir mehr wissen, machen wir es hoffentlich besser. Selbst bei den besten Reitern der Welt gibt es unschöne Momente. Das ist einfach die Realität, wenn zwei unvollkommene Lebewesen mit einander leben und arbeiten. Keine Ehe besteht nur aus Flitterwochen. Keine Beziehung zwischen Pferd und Reiterin ist immer harmonisch und völlig ohne Meinungsverschiedenheiten. Kein Pferd geht immer durchs Genick, durchlässig, rund, ausbalanciert, gerade gerichtet, usw. Es wird immer wieder Momente geben, in denen das Pferd über den Zügel oder hinter den Zügel kommt, in denen ein Körperteil steif oder verspannt ist, in denen es das Gleichgewicht verliert oder schief wird. Manchmal passiert das von einem Tritt zum nächsten. Manchmal ist es kaum wahrnehmbar. Manchmal passiert es nur für einen kurzen Moment. Manchmal ist es sehr deutlich sichtbar, ein vollständiger Gleichgewichtsverlust, der zu einem Kontrollverlust führt. Worauf es dabei ankommt, ist jedoch, wie man mit diesen Situationen umgeht und was man aus ihnen lernt.

Eine mögliche Lösung
Ich denke, wir müssen alle lernen, mit uns selbst nachsichtig zu sein, damit wir anderen dieselbe Gunst erweisen können. Unser Perfektionismus, der Schmerz unserer eigenen Fehlschläge, das Schamgefühl, das wir jedesmal empfinden, wenn wir unsere eigenen Erwartungen nicht erfüllen können und unser eigenes Impostor Syndrome führt leicht dazu, dass wir um uns schlagen, wenn wir jemand anders sehen, der denselben Fehler macht, mit dem wir gerade auch kämpfen oder mit dem wir in der Vergangenheit zu kämpfen hatten. Eine andere Reiterin herabzusetzen mildert vielleicht kurzfristig unseren eigenen Schmerz, aber es löst nicht das eigentliche Problem - unsere eigenen Fehler und Versagen. Nur ein ehrliches und ständiges Arbeiten an uns selbst kann dies erreichen. Es ist eine Art Zen Praxis oder eine Art der Persönlichkeitsentwicklung, mit dem Ziel, die best mögliche Version unserer selbst als Reiterin und als Mensch zu werden. Beide gehen im Grunde Hand in Hand.
Wir sollten der Versuchung widerstehen, uns anderen gegenüber als überlegen zu fühlen, der einen Fehler macht oder der noch nicht so gebildet und fortgeschritten ist wie wir selbst.
Wir müssen die Tatsache akzeptieren, dass wir unvollkommen sind und auch immer sein werden, dass wir immer Fehler machen werden, dass wir manchmal hinter unseren Erwartungen zurück bleiben und dass wir manchmal unsere eigenen Qualitätsansprüche nicht erreichen können. Und wir sollten dieselbe Nachsicht gegenüber anderen walten lassen, kulant sein bei ihren Fehlern, das Positive sowohl bei uns selbst als auch bei anderen sehen, die Herausforderungen anerkennen, die wir bei uns selbst und bei bestimmten Pferden überwinden mussten, genauso wie wir die Hürden anerkennen sollten, die andere zu überwinden hatten. Wir müssen uns unsere eigenen Fehler verzeihen und versuchen, es das nächste Mal besser zu machen. Wir sollten auch die Fehler anderer verzeihen und sie dazu ermutigen, es das nächste Mal besser zu machen.
Wir müssen auch aufhören, bei allen Fehlern so zu tun, als ob sie das Ende der Welt wären, eine schlimme Grausamkeit, die das Pferd für immer ruiniert, oder als ob sie ein Zeichen dafür wären, dass wir, oder wer auch immer den Fehler begeht, schreckliche Reiter und schlechte Menschen sind, die es niemals lernen werden.
Fehler sind Lerngelegenheiten. Hindernisse sind Herausforderungen, die zu überwinden sind. Es ist eine viel bessere Nutzung unserer Zeit und Energie, positive Lösungen zu suchen als sich nur auf Negatives zu konzentrieren.
Wir müssen unterscheiden zwischen echter Tierquälerei und unabsichtlichen Fehlern, die jedem unterlaufen. Wir können in Situationen, in denen es notwendig oder gerechtfertigt ist, durchaus als Fürsprecher des Pferdes handeln, aber vor allem sollten versuchen, mit unseren eigenen Pferden unser Bestes zu tun, um mit gutem Beispiel vorangehen zu können - was das Schwierigste überhaupt ist. Auf andere aus dem Hinterhalt zu schießen und deren Fehle aufzuzeigen, hilft niemandem, am wenigsten dem Pferd. Es vergiftet die Atmosphäre nur noch weiter und macht die Menschen noch paranoider, noch gestresster und defensiver, wodurch sie dann sogar schlechter reiten, abgesehen davon, dass sich der Stress von der Reiterin auf das Pferd überträgt.

07/01/2025
Unsere Hübsche Pandora sucht noch nach ihrem perfekten Zuhause 🏡 Bitte nur ernstgemeinte Anfragen .Starhill Pandora  Wun...
06/11/2024

Unsere Hübsche Pandora sucht noch nach ihrem perfekten Zuhause 🏡 Bitte nur ernstgemeinte Anfragen .

Starhill Pandora
Wunderschön gezeichnete Pintoaraber Jährlingsstute mit 97,66 %AV für gehobene Ansprüche. Ausgestattet mit viel Typ, tollen Reitpferdepoints und hoch interessantem Pedigrée, bietet sie sich nicht nur dem ambitionierten Reiter, sondern auch dem anspruchsvollen Züchter an. Pandora sucht ihr weltbestes Zuhause bei Menschen denen bewusst ist, was es wirklich heisst ein Pferd zu halten.
Weitere Infos Margot Schnurrenberger
https://www.allbreedpedigree.com/pandora349@
Preis ist Verhandelbar 10.000.-
0797510394

20/07/2024

Für alle Stallbesitzer/Trainer da draußen!
Als Profi im Pferdegeschäft lange und hart gelernt:

1. Es ist einfach, mit seinen Kunden Freundschaft zu schliessen. Sie werden zu einer Familie, mit der man viel Zeit verbringt. Am Ende tun sie jedoch das Beste für sich. Und für Sie und Dich sind diese Wege möglicherweise nicht die gleichen. Bereite Dich darauf vor dass sie Dir das Herz brechen. Deshalb: Trenne geschäftliche und private Beziehungen.

2. Die Leute werden Deiner Erfahrung nicht immer vertrauen und sie hinterfragen. Sie werden denken, dass sie es besser wissen, weil sie es in einem Buch gelesen oder online gesehen haben. Versuche nicht es jedem Recht zu machen, führe deinen Stall so, dass du nachts gut schlafen kannst. Die Meinung des Kunden mag anders sein, als Deine Überzeugungen. Das kann Konfrontation, harte Gespräche und sogar die Bitte an die Leute bedeuten, weiter zu ziehen.

3. Pferde sind zu 99 % einfach. Es sind die Leute, die mit ihnen kommen, die die Dinge kompliziert machen.

4. Denke daran, die Pferde immer in den Mittelpunkt zu stellen.

5. Die Leute werden Dich immer beurteilen und Meinungen haben. Je besser du bist, desto mehr Neider wirst Du haben.

6. Erfolg wird nicht an Schleifen und Platzierungen, sondern in glücklichen Tieren und Deiner Lebensqualität gemessen.

7. Es gibt immer eine Ausnahme – Folge dem System, das für Dich funktioniert, nicht was in den Büchern steht.

8. Wenn Du Dich darüber ärgerst, dass jemandes Auto vor dem Stall vorfährt, ist es an der Zeit, diese Person weiterfahren zu lassen. Dein Stall sollte ein glücklicher Ort sein. Es braucht buchstäblich nur einen schlechten sauren Apfel, um die ganze Atmosphäre und Dynamik in einem Stall zu ruinieren.

9. Lass sie gehen.... wenn jemand fort geht, sei nicht verärgert. Ignoriere, was sie sagen. Nimm es nicht persönlich. Nicht jeder Stall passt zu jeder Person.

10. Dies ist auch ein Geschäft. Wenn eine Person oder ein Pferd nicht für Dich arbeitet oder die Entlohnung Deine Kosten nicht ausgleicht, ist es Zeit für denjenigen zu gehen. Die Ausnahme hiervon sind Ihre Pferde im Ruhestand, siehe Nr.

11. Pferde haben nur eine begenzte Zahl an Sprüngen, Ritten, oder Starts. Vergeude Deine Pferde nicht. Bringe Deinen Schülern bei, dass sie keine Maschinen sind. Du bist es Deinen pensionierten Pferden schuldig, ein sicheres, komfortables und würdevolles Ende zu haben.

12. Euthanasie ist für einen Pferdebesitzer keine Schande. Immer besser eine Woche zu früh als eine Sekunde zu spät. Verurteile niemanden wegen seiner Gründe dafür.

13. Die meisten Kunden fallen in zwei Kategorien. Diejenigen, die „anstrengend“ sind, sind - offen in ihrer Meinung und werden Situationen frontal angehen. Der zweite ist der ruhige Typ, der kein Wort sagt und nicht offen mit Ihnen über seine Erwartungen oder Probleme spricht. Du hast keine Ahnung, dass sie ein Problem haben, bis es zu spät ist. Die Leute dazwischen sind die Kunden, die Du möchtest. Sie werden langfristig da sein.

14. Kenne deinen Wert. KENNE DEINEN WERT. Deine Zeit und Erfahrung hat einen monetären Wert. Tue nichts umsonst, selbst wenn du die Person magst. Jedes bisschen Zeit oder Mühe, das Du Deinen Kunden widmest, hat einen Wert. Wenn Du selbst also deine Bemühungen nicht wertschätzt, wird es ein Kunde auch nicht tun.

15. Sei ehrlich. Es ist nicht immer leicht. Aber in diesem Geschäft dauert es ewig, um einen guten Ruf aufzubauen, und Sekunden, um ihn zu zerstören.

16. Denke daran, dass Pferde gefährlich sind. Gehe immer nach bestem Wissen und Gewissen vor, wenn Du mit Pferden und Schülern arbeitest. Ihr Leben und Dein eigenes Leben kann sich augenblicklich ändern…

17. Im Voraus bezahlt werden. Führe gute Aufzeichnungen. Die Leute gehen nicht in den Lebensmittelladen und fragen nach Essen, das sie erst nächste Woche bezahlen. Gute Geschäftspraktiken sind für alle nachvollziehbar und setzen einen Rahmen für deine Kunden.

18. Preiserhöhungen normalisieren. Dienstleistungsbranchen, insbesondere solche wie unsere, fühlen sich immer „schuldig“, wenn sie die Preise erhöhen. Du bist nicht da, um das Hobby eines anderen zu subventionieren. Sind Deine Kosten gestiegen, sollten das auch Deine Preise tun.

19. Du bist in der Verantwortung. Die Fehler Deiner Mitarbeiter fallen in auf Dich zurück. Deshalb habe ihm Auge was sie tun.

20. Nimm Dir Zeit für Familie und Ruhe. Zu Viele von uns werden vom Stress den Erwartungen in dieser Branche ausgebrannt. Am Ende kommen und gehen Schüler und Kunden. Deine Familie ist, was du hinterlassen wirst.

Danke für das Lesen meiner Gedanken. Ich hoffe, es kann einigen von Euch Unterstützung geben und vielleicht einigen Menschen helfen, die ihre Reise in diese Branche beginnen.

Geschrieben von Rhea Distefano
Fühlen Sie sich frei den Text zu kopieren (aus dem englischen von PRL)

Hinzufügen möchte ich: es gibt immer wieder auch großartige Kunden und Pferde auf die man sich jeden Tag freut. Deshalb machen wir diese Arbeit mit großer Freude und viel Engagement - und doch ist es wichtig auch auf sich selbst zu achten. Es geht nur im Team 💕💕💕

04/05/2024

Die Männedörflerin Nadja Brun muss ihre Little Paint Ranch definitiv aufgeben. Damit verlieren Jugendliche aus weniger begüterten Familien ihren Zufluchtsort.

Wegen Bestandsverkleinerung Charakter starker 12 Jähriger Haflinger Wallach zu Verkaufen Balou möchte immer gefallen.Er ...
16/04/2024

Wegen Bestandsverkleinerung

Charakter starker 12 Jähriger Haflinger Wallach zu Verkaufen

Balou möchte immer gefallen.
Er Arbeitet sehr gerne und fleissig.
Balou hat noch Flausen im Kopf und ist kein Anfänger Pferd. Er braucht Konsequente und regelmässige Arbeit.
Balou wird Western/Freizeit Ausgebildet er kennt Bodenarbeit, Longieren, Reiten auf Reitplatz/Halle und im Gelände.
Er hat auch an verschiedenen Kursen Teilgenommen.
Er wird stetig Weitergebildet.
Am Springen hat er viel Spass und mit seinen schönen Gängen sicher auch für die Dressur geeignet.

Die gnadenlose Wahrheit!Was kostet ein Pferd? 🐴Ein Pferd kostet Geld....viel Geld. Manchmal sogar mehr Geld als man sich...
17/03/2024

Die gnadenlose Wahrheit!
Was kostet ein Pferd? 🐴

Ein Pferd kostet Geld....viel Geld. Manchmal sogar mehr Geld als man sich je erträumt hätte.

Abgesehen davon aber, kostet ein Pferd noch einiges mehr, und bevor man mit dem Gedanken spielt sich eines anzuschaffen, muss man sich 100% sicher sein, dass man bereit ist dieses zu investieren.

Ein Pferd kostet Zeit. ⏰
Bei guter Pflege und ein bisschen Glück, kann ein Pferd über 30 Jahre alt werden. Auch wenn es fast unmöglich ist, eine so lange Zeit im Voraus zu planen, muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein Pferd keine Anschaffung für ein paar Jahre, sondern oft eine Lebensaufgabe ist.

Ein Pferd kostet Disziplin. ☝🏼
Ruhetage gibt es nicht auch nicht wenn man krank ist. Ein Pferd möchte jeden Tag ausgemistet, gefüttert und bewegt werden. Und das nicht nur bei Sonnenschein und warmen Temperaturen sondern auch bei Regen, Schnee und Minusgraden.

Ein Pferd kostet harte Arbeit. 💪🏼
Pferde laufen von Natur aus in allen 3 Gangarten. Mehr brauchen Sie nicht zu können. Alles weitere, dass wir von ihnen verlangen erfordert Arbeit. Arbeit mit dem Pferd, aber vor allem Arbeit an sich selbst.

Ein Pferd kostet Geduld. 🤦🏻‍♀️
Pferde sind Fluchttiere. Vertrauen ist das kostbarste Geschenk, dass Sie dir machen können. Aber es kommt nicht von heute auf morgen, sondern will verdient werden!

Ein Pferd kostet Selbstkritik. 💡
Nur wer sich und sein Handeln stetig hinterfragt und beleuchtet kommt in der Arbeit mit Pferden weiter. Wer denkt bereits alles zu wissen, wird ewig das sein was er schon ist. Pferde spiegeln, wer in diesen Spiegel nicht schauen möchte, kauft sich besser einen Hund.

Ein Pferd kostet viele, viele, viele Nerven. 🤷🏻‍♀️
Pferde werden krank und das zerreißt dir das Herz. Sie haben Bedürfnisse, haben schlechte Tage, funktionieren nicht auf Knopfdruck und sind keine Sportgeräte. Vor allem aber, können Pferde dir nicht sagen was sie stört oder ihnen weh tut.
„Passt der Sattel?" „Drückt der Zahn?" „Hab ich alles richtig gemacht?" „Wann ist eigentlich die nächste Wurmkur fällig?" „Offenstall oder Boxenhaltung?" „Welches Futter füttere ich am besten?" „Hat das Pferd auch genug Heu über Nacht?" „Wieso hustet er denn nun schon wieder?" „Welcher ist der beste Hufschmied?" „Eisen oder Barhuf?" „Es ist mal wieder Zeit für ein Blutbild." „Wie bekomme ich den Selenmangel in den Griff?" Vielleicht probier mal eine Akupunktur?" etc.
Die Gedanken die sich um das eigene Pferd drehen, beschränken sich nicht nur auf die 2 Stunden am Tag die man am Stall ist. Sie lassen einem auch den Rest des Tages kaum Ruhe - versprochen!!!

Ein Pferd kostet Liebe. 💞
Alle oben genannten Punkte hält man auf Dauer nur aus, wenn man eines im Überfluss hat:

Liebe. 🥰

Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn es all deine Ersparnisse aufbraucht.
Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn es alt und krank ist.
Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn du bei -10 Grad fluchend seine Äppel aus der Box schleppst.
Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn es manchmal nicht versteht was du von ihm willst.
Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn es sich im Gelände erschreckt und dich in den Dreck setzt.
Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn es dich manchmal zum Weinen bringt.
Ein Pferd will geliebt werden - auch wenn es dich oft schlaflose Nächte kostet.

Wenn das alles gewährleistet ist, ist es tatsächlich die schönste Lebensaufgabe der Welt und mit nichts gleichzusetzen. Denn was man investiert, wenn man denn investiert, bekommt man mehrfach zurück. 🐴🥰

Kopiert weil es einfach stimmt 🥰

Vor 2 Wuche hämer no di ganz Strass gsperrt will die Chue soo Gruselig gsi isch! Hüt Frässed mer scho zämä 💪🏻💪🏻🤩
23/02/2024

Vor 2 Wuche hämer no di ganz Strass gsperrt will die Chue soo Gruselig gsi isch!
Hüt Frässed mer scho zämä 💪🏻💪🏻🤩

Adresse

Seidenhausweg 1
Männedorf
8708

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag 08:00 - 12:00
Sonntag 08:00 - 12:00

Telefon

+41764279001

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