24/12/2016
Ich wünsche euch allen und euren Lieben ein zauberhaftes Weihnachtsfest ❤️ Habt eine wunderschöne, gemeinsame Zeit.
❤️🎄🎅🏻 🎄❤️
Hier ne kleine, zauberhafte Weihnachtsgeschichte:
Lana, der Weihnachtsmann und das Licht der Liebe
Lana war 7 Jahre alt und lebte seit sie denken konnte in einem Kinderheim, da sie ihre Eltern durch den Krieg verloren hatte. Sie fühlte sich sehr wohl dort, war ein sehr fröhliches und herzliches Mädchen. Es war Dezember. Lana liebte diese Zeit eigentlich, denn es ging auf Weihnachten zu, aber seit letztem Jahr war es nicht mehr dasselbe. Überall herrschte Krieg und der Brief an den Weihnachtsmann blieb unbeantwortet. Es kam sogar noch schlimmer. Niemand hatte den Weihnachtsmann im letzten Jahr gesehen und das machte nicht nur sehr viele Kinder sehr traurig, sondern der Zauber von Weihnachten begann verloren zu gehen. Lana wollte etwas unternehmen. Sie schrieb einen Brief an Frau Weihnachtsmann und erhielt auch eine Antwort. Frau Weihnachtsmann schrieb:
Liebe Lana,
vielen Dank für deinen Brief und dafür, dass du dich um den Weihnachtsmann sorgst. Ich mache mir in der Tat auch sehr große Sorgen. Der Weihnachtsmann liegt seit dem vorletzten Sommer, als der Krieg ausbrach, nur noch weinend im Bett und er scheint so hoffnungslos. Es tut mir so leid, dass ich dir keine gute Nachricht überbringen kann. Bitte gib du die Hoffnung niemals auf.
Deine Frau Weihnachtsmann
Lana war schockiert und gleichzeitig sehr traurig. "Das kann doch nicht sein. Diese Welt braucht den Zauber von Weihnachten und den Weihnachtsmann." Sie dachte nach, schrieb ein paar Zeilen, übergab den Zettel einer Taube und die flog auf direktem Wege zu Frau Weihnachtsmann. Lana stand auf und ging entschlossen in das große Spielzimmer des Heimes. "Leute, der Weihnachtsmann braucht unsere Hilfe! Er hat die Hoffnung verloren und ohne ihn verlieren wir den Zauber von Weihnachten. Zieht euch warm an und kommt in den Garten", sprach sie und 10 Minuten später standen alle Kinder des Heimes draußen und warteten. "Was passiert denn jetzt, Lana?", fragte Ben. "Wo gehen wir hin?", fragte Laura. "Wir werden abgeholt von Frau Weihnachtsmann und retten Weihnachten. Wir fahren, nein wir fliegen mit dem Rentierschlitten", sagte Lana und schon landete der Schlitten im Garten und Frau Weihnachtsmann rief:"Steigt ein, ihr Lieben. Lasst uns dem Weihnachtsmann den Glauben an die Stärke seiner Liebe zurück bringen." Aufgeregt sprangen alle Kinder in den Schlitten und es ging los Richtung Nordpol. Dort angekommen, bat Lana darum, erstmal alleine mit dem Weihnachtsmann reden zu dürfen. Sie wurde zu ihm gebracht, während die anderen Kinder draußen spielten.
Es war dunkel in seinem Zimmer. Der Weihnachtsmann lag in seinem Bett, hatte sich die Decke über den Kopf gezogen und zu hören war nur ein leises Schluchzen.
Lana ging zu ihm, legte ihm die Hand auf die Schulter und flüsterte:"Lieber Weihnachtsmann. Ich bin's Lana. Ich bin gekommen, weil ich mir große Sorgen um dich mache und ich möchte dir sagen, dass alle Kinder noch immer an dich glauben und dich brauchen."
Das Schluchzen wurde lauter und der Weihnachtsmann sprach leise und traurig:"Ach Lana, die Welt ist voller Hass und Krieg. Was soll ich da tun?"
"Weihnachtsmann, jeder kann etwas tun. Du bringst den Menschen den Zauber von Weihnachten und erfüllst viele Herzen mit Liebe. Du siehst nur den Krieg und die Angst, aber es passieren auch viele wundervolle Dinge. Die Menschen rücken zusammen. Häuser werden zerstört und die Familien ohne Obdach werden von anderen aufgenommen. Sie teilen ihr Hab und Gut einfach so mit fremden Menschen. Gerade zur Weihnachtszeit sitzen sie gemeinsam am Ofen und erzählen sich Geschichten von Weihnachten. Die Welt erscheint still und in ihren Herzen leuchtet das Licht der Liebe. Das hast du wohl vergessen, nicht wahr?!" erzählte Lana mit strahlenden Augen. Der Weihnachtsmann hatte sich aufgesetzt und schaute sie mit großen Augen an. "Ist das wahr? Habt ihr keine Angst? Seid ihr gar nicht traurig?", fragte er.
"Nein. Wir alle glauben fest an die Liebe und dass es nicht zu spät ist für den Frieden. Ein liebendes Herz berührt ein Anderes, z.B. durch ein Lächeln oder eine warme Umarmung. Dieses Herz berührt dann ein anderes. Das ist wie eine Kette der Liebe. Diese Kette wird immer länger und so kehrt der Frieden zurück. Steh auf, lieber Weihnachtsmann. Ich habe eine Überraschung für dich." Lana half ihm hoch und brachte ihn vor das Fenster. "Schließ die Augen, bis ich sage, dass du sie wieder aufmachen kannst," sagte Lana lächelnd. Der Weihnachtsmann schloß die Augen, Lana zog die Vorhänge zur Seite und öffnete das Fenster. "Mach die Augen auf", rief sie voller Begeisterung. Der Weihnachtsmann öffnete die Augen, welche sich sogleich mit Tränen füllten. Er fing an zu lächeln und ein Meer voller Freudentränen kullerte über seine Wangen. In seinem Garten spielten unzählige Kinder und als sie ihn sahen, winkten sie ihm zu und riefen im Chor:"Da bist du ja. Du hast uns so gefehlt." Lana nahm die Hand des Weihnachtsmanns und sagte:"Sie alle sind hier, um dir zu helfen, den Zauber von Weihnachten in die Häuser und Herzen der Menschen zu bringen. Lass uns anfangen." Sie strahlte und der Weihnachtsmann blickte in etliche Augen, die voller Hoffnung und Liebe strahlten. "Ho ho ho", rief er und zog sich so schnell er konnte an. Entschlossen sagte er:"Wir haben viel zu tun. Gehen wir an die Arbeit. Danke Lana."
Gemeinsam backten sie Plätzchen, bastelten Schmuck für Tannenbäume und werkelten an Geschenken für jedes einzelne Kind. Sie arbeiteten singend und ohne Pause und alle hatten einen riesen Spaß.
Nach 2 Tagen saßen sie gemeinsam nach getaner Arbeit vor dem Ofen des Weihnachtsmannes, aßen Plätzchen und tranken heiße Schokolade. "Ich danke euch allen. Lasst uns nun gemeinsam den Zauber von Weihnachten zu den Menschen bringen und viele Herzen erwärmen, auf dass die Kette der Liebe immer länger wird und den Frieden erreicht", sprach der Weihnachtsmann und gemeinsam machten sie sich mit voll beladenem Schlitten auf den Weg. Seit diesem Jahr leuchteten die geschmückten Tannenbäume noch viel heller. Jahr für Jahr wurde es stiller und diese Stille hielt länger an. Die Menschen rückten weiter näher zusammen, immer mehr Menschen glaubten wieder fest an den Frieden und jeder einzelne trug einen Teil dazu bei. Und der Weihnachtsmann? Den hat man nie wieder schluchzen hören.
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