10/09/2026
Sony sorgt mit einer Aussage vor Gericht für Diskussionen. In einem Gerichtsdokument argumentiert das Unternehmen, dass PlayStation-Spieler beim Kauf eines digitalen Spiels für 70 Dollar nicht davon ausgehen könnten, das Spiel tatsächlich zu besitzen. 😳
Als Beispiel führt Sony Resident Evil Requiem an. Zwei Kunden sollen das Spiel jeweils für 69,99 Dollar digital gekauft haben. Sony argumentiert sinngemäß: Würde der erste Käufer tatsächlich das Spiel selbst besitzen, hätte Sony dasselbe Spiel elf Tage später nicht noch einmal an einen anderen Kunden verkaufen können.
Genau hier setzt auch die Klage an. Kritisiert wird unter anderem die Bezeichnung „Buy Now“, da sie bei Kunden den Eindruck erwecken könnte, dass sie das Spiel kaufen und anschließend besitzen. Tatsächlich erwerben Spieler bei digitalen Käufen jedoch lediglich eine entsprechende Nutzungslizenz.
Sony verweist dabei auf seine eigenen Nutzungsbedingungen, in denen ausdrücklich festgehalten wird, dass Kunden das digitale Produkt selbst nicht besitzen.
Damit rückt erneut eine der größten Fragen der digitalen Gaming-Zukunft in den Mittelpunkt: Wenn ihr 70 oder 80 Euro für ein digitales Spiel bezahlt, gehört es euch dann wirklich oder bezahlt ihr letztendlich nur für das Recht, es nutzen zu dürfen?