Geschichtswerkstatt Büdingen

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Wie alles begann…Philippinische Krankenschwestern 1966 und heutevon Heinz RoheBei der Erweiterung des Kreiskrankenhauses...
16/12/2025

Wie alles begann…
Philippinische Krankenschwestern 1966 und heute
von Heinz Rohe

Bei der Erweiterung des Kreiskrankenhauses Bad Homburg stellte man fest, dass nicht genug Pflegepersonal vorhanden war, um die wachsende Patientenzahl zu versorgen.
Der Autor Heinz Rohe zeigt in diesem Rückblick auf die Ereignisse auf, unter welchen Umständen 70 philippinische Krankenschwestern 1966 nach Bad Homburg kamen und wie sich die Entwicklung fortsetzte.
Mit ihrer fachlichen Kompetenz, Einsatzbereitschaft und Anpassungsfähigkeit wurden die Filipinas schnell ein unverzichtbarer Bestandteil des Pflegepersonals, doch gab – und gibt es auch heute – Diskriminierung und Rassismus.

Wie alles begann, 78 Seiten, 8 Schwarz-weißbilder, 9 Farbbilder, 18,00 €, ISBN 978-3-948956-14-1

Mit Museumsgeist Knickei auf Entdeckungstour Die neue Broschüre „Museumsgeist Knickei ruft die Geister der Vergangenheit...
04/12/2024

Mit Museumsgeist Knickei auf Entdeckungstour

Die neue Broschüre „Museumsgeist Knickei ruft die Geister der Vergangenheit“ ist speziell für Kinder und Familien ein hervorragender Begleiter bei einem Besuch des Heuson-Museums. Museumsgeist Knickei, ehemals Händler in der Büdinger Altstadt, ruft seine Freunde aus der Vergangenheit und gemeinsam berichten sie auf kindgerechte Weise von ihrem damaligen Leben.

So werden zuerst Stein-, Bronze- und Eisen- und Römerzeit anschaulich und spannend vermittelt. Den Hauptteil machen Mittelalter und Neuzeit aus: Die Skelette und ihre Geschichte, die Verteidigung der Stadt und die unterschiedlichen Lebensweisen von gemeinem Volk und Adel werden vorgestellt. Dazu kommen Landwirtschaft, wichtige Handwerksberufe und natürlich die Lebensumstände von Kindern in früheren Tagen. Die phantasievollen Illustrationen machen die Geschichten nicht nur für Kinder interessanter, sie unterstützen auch die sachlichen Informationen.

Doch die 48 Seiten umfassende Broschüre ist nicht nur als Begleiter im Museum nützlich. Mit ihr kann nach einem Museumsbesuch das Gesehene noch einmal nachvollzogen werden. Sie eignet sich zum Vorlesen und zum Selbstlesen.

Die neue Broschüre „Museumsgeist Knickei ruft die Geister der Vergangenheit“ ist im Heuson-Museums erhältlich und kostet 4,00 €.

In Roosched werd Platt geschwätzt Ranstädter Mundart-Wörterbuch erschienenDialekte bzw. Mundarten wurden vor einigen Jah...
30/10/2024

In Roosched werd Platt geschwätzt
Ranstädter Mundart-Wörterbuch erschienen
Dialekte bzw. Mundarten wurden vor einigen Jahrzehnten nicht nur sehr vernachlässigt, sie galten geradezu als Synonym für überholt, ungebildet, altmodisch, dorftrottelig und – wie man neu-sprachlich sagt – uncool. Sie wurden nahezu ignoriert und aus dem Sprachalltag herausgedrängt – fast bis zur Bedeutungslosigkeit. Viele der verwendeten Begriffe drohten in Vergessenheit zu ge-raten, da sie im Alltag der jüngeren Generationen immer seltener zu hören sind.

Dies hat sich grundlegend geändert. Inzwischen gibt es eine starke Rückbesinnung, man ist sich glücklicherweise wieder bewusst geworden, welch wichtiges Kulturgut, ja kultureller Schatz, die Mundarten sind, und pflegt die Erinnerung an sie und den Umgang und die Beschäftigung mit ihnen. Mit der Veröffentlichung des Mundart-Wörterbuchs wird eine Brücke zwischen Jung und Alt geschlagen. In einer Zeit, in der sich Kommunikation immer stärker auf digitale und standar-disierte Sprachen verlagert, bietet das Mundart-Wörterbuch einen wertvollen Gegenpol. Es schafft Raum für das Einzigartige, das Besondere der lokalen Sprache. Die Menschen in Ranstadt finden hier Ausdrücke, die sie im Alltag wiederentdecken können und die ihnen helfen, sich besser und authentischer auszudrücken. Kinder und Jugendliche können die Sprache ihrer Großeltern nicht nur verstehen, sondern auch aktiv in ihr Leben integrieren.

Die lokale Sprache war schon immer ein Schlüssel für das soziale Miteinander. Mit dem neuen Mundart-Wörterbuch können Nachbarn und Freunde in der dörflichen Gemeinschaft mehr über die Feinheiten und Nuancen ihrer eigenen Sprachkultur lernen. Das trägt zur Stärkung der lokalen Identität bei und fördert das Gefühl der Zugehörigkeit.

„Die Mundart ist ein wichtiger Teil unserer Identität und unseres Zusammenhalts“, erklärt Joachim Cott von der Geschichtswerkstatt Büdingen. „Dieses Wörterbuch gibt uns die Möglich-keit, unser kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig das Verständnis zwischen den Generati-onen zu fördern.“

Der Ranstädter Hans-Dieter Carl studierte Deutsch und Geschichte. Mit der Sammlung und Ver-schriftlichung der Mundart-Ausdrücke trägt er einen wichtigen Anteil dazu bei, den Dialekt seines Heimatortes zu erhalten. Er hofft, dass das Buch nicht nur in Ranstadt, sondern auch in anderen Teilen des Wetteraukreises Interesse wecken wird. Dialekte gehören zu den kulturellen Schätzen, die nicht nur gepflegt, sondern auch aktiv genutzt werden sollten.

Neben dem praktischen Nutzen für die Verständigung hat das Buch einen besonderen Wert für die Geschichtsschreibung. Es konserviert Redewendungen, Begriffe und Ausdrücke, die für die Nach-welt von Bedeutung sind. „Ich sehe dieses Buch als Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes“, betont Autor Hans-Dieter Carl. „Für Viele ist es eine Herzensangelegenheit, ihre Sprache für kommende Generationen festzuhalten.“

Bestellungen beim Autor unter Tel. 06041 82 17 99 und bei der Geschichtswerkstatt Büdingen unter Tel. 06042-952334.

Hans-Dieter Carl
Ranstädter Mundart-Wörterbuch , 95 Seiten, 10,00 €
ISBN 978-3-948956-12-7

Man kriegt nicht alles unter einen Hut   Sonderausstellung im Büdinger Heuson-Museum   Am 13. April 2024 eröffnen wir um...
03/04/2024

Man kriegt nicht alles unter einen Hut
Sonderausstellung im Büdinger Heuson-Museum

Am 13. April 2024 eröffnen wir um 14.00 Uhr die neue Sonderausstellung „Man kriegt nicht alles unter einen Hut“ und laden Sie herzlich dazu ein.

Vor nicht langer Zeit war man „ohne Hut nicht richtig angezogen“. Da musste man vor Höhergestellten dann schon mal “den Hut ziehen“. Auch wenn Kopfbedeckungen aus unserem Alltag weitgehend verschwunden sind, haben sich manche Redewendungen erhalten, die darauf hinweisen, wie selbstverständlich sie früher waren.

So will auch die neuen Sonderausstellung im Heuson-Museum nicht „alles unter einen Hut zu kriegen“, ganz im Gegenteil ist es ein Streifzug zur Geschichte, den Formen und Bedeutungen verschiedenster Kopfbedeckungen. Die gezeigten Objekte haben wir aber keineswegs „aus dem Hut gezaubert“, sie sind Teil des umfangreichen Bestandes des Museums, die hier teilweise erstmals gezeigt werden.

Die Info-Tafeln der Ausstellung geben einerseits einen kleinen Einblick in die Geschichte der Kopfbedeckungen von der Bronzezeit bis in die 1960er-Jahre, zeigen aber auch ihre Bedeutung als Symbole der Herrschaft, im Militär und in verschiedenen Religionen und Berufen. Als Zeichen der Freiheit oder der Unterwerfung waren sie – und sind sie teilweise bis heute – Zeichen gesellschaftlichen Rangs oder politischer Einstellungen.

Wir würden uns freuen, Sie zur Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen … natürlich auch gerne mit Hut! Wir bitten um Rückmeldung unter [email protected]

Viele Grüße
Joachim Cott

Frohe Osterzeit im Heuson-MuseumAusstellung "Alter Werkstoff, ganz modern: Pappmaché in Alltag und Kunst" mit Objekten d...
07/03/2024

Frohe Osterzeit im Heuson-Museum

Ausstellung "Alter Werkstoff, ganz modern: Pappmaché in Alltag und Kunst" mit Objekten der Manufaktur MAROLIN und zeitgenössischer Künstlerinnen noch bis zum 07. April 2024
Pappmaché - ein alter Werkstoff, der heute wieder sehr aktuell ist.

Die Ausstellung gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Arten des Pappmaché, ihre Geschichte und Verwendung.
Eine Großvitrine ist allein den Oster-Figuren der MAROLIN Manufaktur vorbehalten. Künstlerisch, nostalgisch, einzeln in Handarbeit hergestellt, sind sie ein Genuss für Liebhaber dieser Handwerkskunst und alle Freunde des Osterfestes.
Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat oder noch einmal einen Blick darauf werfen möchte, hat bis zum 07. April die Gelegenheit dazu.
Foto: Hase mit Farbtopf und Pinsel, ® MAROLIN Manufaktur

21/12/2023

Beste Weihnachtsgrüße
Habt angenehme Feiertage, lasst euch von dem ungemütlichen Wetter nicht die Laune vermiesen und genießt die letzten Tage des Jahres in vollen Zügen.
Viele Grüße
Joachim Cott

Mein kleiner WeihnachtsmarktWas wäre die Vorweihnachtszeit ohne einen Bummel über den Weihnachtsmarkt? Hier gibt es alle...
27/11/2023

Mein kleiner Weihnachtsmarkt

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne einen Bummel über den Weihnachtsmarkt? Hier gibt es allerlei Spielzeug wie Teddybären und Schaukelpferde, am nächsten Stand bunte Nussknacker und Lebkuchenmänner, Plätzchen und Zuckerbäckerhäuschen. Nikolausstiefel und -strümpfe sind gefüllt mit den schönsten Geschenken und man kann Weihnachtsbäume und Christbaumschmuck kaufen. An der nächsten Ecke kommt der Nikolaus mit seinem schweren Sack vorbei, dazu singt ein fröhliches Trio Weihnachtslieder. Natürlich darf auch der Stall mit der Krippenszene nicht fehlen.

Einen solchen Weihnachtsmarkt kann man sich nun auch in das heimische Wohn- oder Kinderzimmer holen. Die Geschichtswerkstatt Büdingen bietet 16 Bastelbögen im Format A4 zum Bau von 24 Buden an, wie sie zu jedem Weihnachtsmarkt gehören. Es gibt 3 Häusertypen und jede Bude hat eine andere „Auslage“ mit dem klassischen Warenangebot zur Weihnachtszeit früherer Tage. Auf den Bögen befinden sich außerdem vier Vorlagen für Figuren.

Die 24 Weihnachtsmarktstände zum Ausmalen, Basteln und Spielen sind zusammengebaut ca. 9,5 x 4,5 x 6 cm groß. Der Boden der Häuschen kann zusammengeklebt werden, wer die Buden dann mit Leckereien, kleinen Geschenken oder Gutscheinen füllt, hat einen ganz persönlichen Adventskalender zu verschenken.

16 Bastelbögen A4 in einer Mappe 3,00 €

Hexenprozesse in der Grafschaft BüdingenWalter NießEin Klassiker der regionalen Hexenforschung wurde von der Geschichtsw...
20/11/2023

Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen
Walter Nieß

Ein Klassiker der regionalen Hexenforschung wurde von der Geschichtswerkstatt Büdingen neu aufgelegt. Auch 40 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung hat das Buch von Dr. Walter Nieß nichts von seiner Bedeutung für die Dokumentation und Aufarbeitung der Büdinger Geschichte verloren. Dieses Standardwerk über eine der schlimmsten Epochen der Grafschaft war lange vergriffen und ist in einer überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen.
Anhand von Originaldokumenten erstellte Dr. Walter Nieß eine tiefgreifende Analyse der Hexenverfolgungen im 16. und 17. Jhdt. in der Grafschaft Büdingen. In 170 Jahren gab es sechs Verfolgungsphasen unterschiedlicher Stärke, mit Hunderten von Opfern.

Eingehend werden die Prozessverläufe dargestellt und ein plastisches Bild der Unsinnigkeit der Anklagen geliefert. Deutlich wird das Zusammenspiel von geistlicher und weltlicher Macht. Zum einen die strengen Kirchenordnungen und die aufstachelnde Wirkung der Predigten, zum anderen die Rolle der Grafen und Beamten. Besonders zeigt Dr. Walter Nieß dabei die Bedeutung des Amtmanns Hartlieb, genannt Walsporn, der als Hexenjäger wie besessen immer neue Opfer fand. Dazu kam eine Bevölkerung, die sich auf der Suche nach Sündenböcken zunehmend selbst zerfleischte. Ohne rationale Erklärung für Klimaänderungen, Missernten, Krankheiten und Todesfälle wurden Nachbarn und selbst Familienmitglieder zu Hexen und Zauberern erklärt.
Der Leser erhält einen umfassenden Einblick in Ursachen und Motive der Verfolgung von über 500 Menschen in der Grafschaft Büdingen. Diese erweiterte Auflage bringt eine detaillierte Auflistung der Opfer in den einzelnen Ortschaften der Ysenburger Territorien.

498 Seiten, Paperback, 22 Abbildungen, 28 € zuz. 2,50 € Versand

Bearbeitet und herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Büdingen
Joachim Cott
Am Wildenstein 11
63654 Büdingen
Tel. 06042/952334
[email protected]
www.geschichtswerkstatt-buedingen.de

Kommt gut an zu WeihnachtenBüdingen – 50 Jahre GroßgemeindeDieses Buch stellt die einzelnen Stadtteile mit ihren Besonde...
12/11/2023

Kommt gut an zu Weihnachten
Büdingen – 50 Jahre Großgemeinde

Dieses Buch stellt die einzelnen Stadtteile mit ihren Besonderheiten und ihrer eigenen Geschichte vor. Autoren der Beiträge über die 16 Ortsteile der Gemeinde waren Björn Leo, Monika Eichenauer und Torben Frieborg, Redakteure des Kreis-Anzeigers. Alle Artikel sind mit Fotos reich bebildert. Als besonderen Höhepunkt kann man die Bilder von Axel Gallun bezeichnen, der jeden Ortsteil liebevoll - und mit einem Augenzwinkern - in Szene setzte.

Zu einem Buch über die Großgemeinde Büdingen gehört natürlich auch die Entwicklung der historischen Stadt mit ihren Museen. Weitere Themen sind Landwirtschaft, Stadtpolitik und die Feuerwehren. Ebenso werden beliebte Freizeitangebote, einige Vereine und Büdinger Künstler vorgestellt. Die Autoren waren Andrea Rahn-Farr, Annette Schött, Arnika Haury, Carsten Parré, Dieter Egner, Dieter Jentzsch, Gerhard Bennemann, Horst Diefenbach, Karl-Wilhelm Marth, Kerstin Bär, Monika Eichenauer, Richard Meng, Sylvia Oster und Uta Clifton.
Zusammengestellt und bearbeitet wurde das Buch von der Geschichtswerkstatt Büdingen, Herausgeber ist der Magistrat der Stadt Büdingen.

Büdingen – 50 Jahre Großgemeinde
195 Seiten, Format A4, 249 (teils großformatige) Bilder
ISBN 978-3-948956-10-3 20,00 €

Geschichtswerkstatt Büdingen
Joachim Cott
Am Wildenstein 11
63654 Büdingen
Tel. 06042-952334
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Die Hexe von BingenheimDer Arbeitskreis Bingenheimer Geschichte hat eine Neuauflage des Romans  „Die Hexe von Bingenheim...
31/05/2023

Die Hexe von Bingenheim

Der Arbeitskreis Bingenheimer Geschichte hat eine Neuauflage des Romans „Die Hexe von Bingenheim“ von Georg Schäfer aus dem Jahr 1894 herausgebracht.

Georg Schäfer wurde 1840 in Schaafheim geboren. Er war Lehrer in Michelstadt, studierte dann Kameralia in Halle und wirkte später im hessischen Staatsdienst. Seit 1901 war er Rentamtmann in Gießen. Dort starb er 1914.

Angeregt durch seine Studien von Echzeller Kirchenbüchern, Ortschroniken und sonstigen Aufzeichnungen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, schrieb Georg Schäfer „Die Hexe von Bingenheim“ als eine Geschichte zur Hexenverfolgung unter der Regentschaft des Landgrafen Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg, genannt Landgraf zu Bingenheim. Dieser lebte mit seiner ersten Frau, Sophie Eleonore von Hessen-Darmstadt, in der zum Schloss erweiterten Burg Bingenheim. Das Paar hatte zwölf Kinder, darunter acht Söhne, die alle vor dem Vater starben. Vor diesem Hintergrund schrieb Schäfer seinen Roman. Die erste Veröffentlichung erschien 1894 als Fortsetzungsroman im „Gießener Anzeiger“, in Buchform wurde es erstmals 1898 im Verlag von H. May Nachflg., Lauterbach (Hessen), aufgelegt. Der Roman handelt davon, wie die junge Sibille Beilstein und andere unschuldige Opfer durch üble Nachrede der Nachbarn und dem Hexenglauben des Landgrafen und seiner Frau dem gräflichen Kommissarius Michael Caspari in die Hände fallen.

Der Landgraf Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg gilt als ein eifriger Anhänger der Hexenverfolgung. Dem Hexenwahn fielen unter seiner Regentschaft über 50 Menschen zum Opfer. Die Akten der Bingenheimer Hexenprozesse sind sehr umfangreich. Der Heimat- und Geschichtsverein Echzell ist zurzeit dabei, die Unterlagen zu sammeln und zu transkribieren.

Den Abschluss des Buches bilden handschriftliche Protokollteile aus den Resten der Bingenheimer Gerichtsakten zur Zeit der Hexenprozesse, Beispiele zu Methoden des Strafvollzugs im Mittelalter und eine kurze Vita des Autors. Herausgegeben wird es vom Arbeitskreis Bingenheimer Geschichte
auf der Grundlage der Herausgabe von Karl Heinz Müller, ehemaligem Bürgermeister in Echzell.
Bearbeitet wurde die Neufassung von der Geschichtswerkstatt Büdingen.

„Die Hexe von Bingenheim“, 278 Seiten, 20,00 €
ist erhältlich beim Arbeitskreis Bingenheimer Geschichte
Josef Tiefenbach, Am Kronberg 20, 61209 Echzell
Telefon 0171 3882512 oder 06035 3627 (Loth)
ISBN 978-3-948956-09-7

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Am Wildenstein 11
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Büdingen
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