09/07/2026
Aus dem in : (1749-1832, Lichtgestalt): Zur , Johann Cotta‘sche buchhandlung, Tübingen 1810, Erste Ausgabe des Ersten Bandes. 654 Seiten, mit Marmorpapier überzogener Pappband der Zeit mit schlichter Rückenvignette; Marmorpapier teils an den Außengelenken und Kapitalen gelöst, Einband berieben (an den Stehkanten stärker), Ecken bestoßen, Schnitt staubig, Name in schwarzer Tinte auf vorderm Vorsatz, zwei kurze Signaturen in schwarzer Tinte auf Titel, Anmerkungen in Blei auf hinterm Vorsatz, Seiten wenig fleckig, vielmehr weithin sauber und frisch, Bindung fest. Ohne das auf dem Titel angekündigte Heft mit 16 Kupfertafeln. Beide Teile des Bandes 1 von 2. Altersentsprechend noch gutes Exemplar der seltenen Erstausgabe des Werkes. — Die auf Johann Wolfgang von Goethe zurückgehende Farbenlehre ist in seinem Werk Zur Farbenlehre enthalten. Er stellte darin seine während vieler Jahre gemachten Überlegungen, Literaturstudien und Versuche über das Wesen der Farbe dar. Goethe wollte das Phänomen Farbe nicht einseitig physikalisch oder lediglich von einem ästhetischen oder praxisbezogenen Standpunkt aus erklären und beurteilen, sondern in seiner Gesamtheit erfassen und beschreiben. Anerkennung erreichte er jedoch nur mit dem Abschnitt „Physiologische Farben“, der die Erkenntnisse zur Farbwahrnehmung enthält. Er irrte speziell im Abschnitt „Physische Farben“, der von ihm als Widerlegung der vorwiegend von Isaac Newton stammenden naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gedacht war. Goethe selbst schätzte die Ergebnisse seiner Forschungen zur Farbe höher ein als die seines gesamten literarischen Schaffens […]. Quelle: Wikipedia