18/11/2025
WHO-COP11: Einschränkungen der Aromen würde Rauchstopp-Erfolge gefährden
VdeH warnt vor wachsendem und fordert konsequenten
Ab heute tagen in Genf die Vertragsstaaten der WHO-Tabakkonvention (FCTC). Auf der Agenda steht unter anderem ein mögliches Verbot von Aromen bei . Ein Schritt, der aus Sicht des Verband des e-Zi******enhandels VdeH (VdeH) ein gravierender Fehler wäre.
Warum?
🔹 Aromatisierte E-Zi******en erleichtern erwachsenen Rauchern den Umstieg
🔹 Wo Regulierung pragmatisch und liberal ist, sinkt die Raucherquote deutlich effektiver als bei strengen Verboten.
🔹 Innovative Nikotinprodukte sind ein wichtiger Baustein wirksamer Präventionspolitik.
Internationale Erfahrungen warnen klar:
Verbote von Aromen in mehreren US-Bundesstaaten, Estland oder Dänemark haben den Konsum nicht signifikant reduziert, sondern nur Ausweichbewegungen zum Schwarzmarkt verstärkt.
Gleichzeitig zeigen deutsche Daten:
📉 E-Zi******en sind unter Jugendlichen kein Massenphänomen (1,5 % der 14–17-Jährigen). Deutlich höher bleibt der Tabakkonsum (6,2 %). 📈
Das eigentliche Problem sind illegale Einwegprodukte ohne Prüfung und Alterskontrolle. Polizei- und Zollgewerkschaften warnen seit Langem, dass eine Überregulierung den illegalen Markt stärkt und der organisierten Kriminalität hilft.
💬 „Wer legale Händler einschränkt, stärkt zwangsläufig Kriminelle. Wir brauchen keine zusätzlichen Verbote, sondern konsequente Durchsetzung bestehender Regeln“, so VdeH-Geschäftsführer Oliver Pohland.
👉 Der VdeH appelliert an Bundesregierung und EU-Delegation, sich bei der WHO-COP11 gegen pauschale Aromenverbote zu positionieren und Risikoreduzierung als Teil evidenzbasierter Gesundheitsstrategien anzuerkennen.
Statt funktionierende Ausstiegshilfen zu schwächen, braucht es:
✔ konsequenten Kampf gegen den Schwarzmarkt
✔ bessere Ausstattung der Vollzugsbehörden
✔ Stärkung des legalen Fachhandels
🔗 https://vd-eh.de/who-cop11-einschraenkung-der-aromen-bei-e-zigaretten-wuerde-rauchstopp-erfolge-gefaehrden/