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Glasperlen aus eigener Fertigung,
Nachbildung von Perlenfunden
Moderner

Glasperlen aus eigener Fertigung,
Nachbildung von Perlenfunden
Moderner Glasschmuck mit Silber
Hochzeitsschmuck

Am 01. und 02. August findet ihr uns auf der ARCHÄOTECHNICA im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg.Die ARCHÄOTECHNI...
28/07/2026

Am 01. und 02. August findet ihr uns auf der ARCHÄOTECHNICA im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg.

Die ARCHÄOTECHNICA zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen für experimentelle Archäologie und Living History in Deutschland. Hier geht es nicht um einen Mittelaltermarkt, sondern um authentische, archäologisch fundierte Vermittlung, bei der Geschichte lebendig wird. Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr Teil dieser besonderen Veranstaltung zu sein.

Unter dem Motto „Fasern, Kleider, Schmückendes – Mensch und Mode durch die Jahrtausende“ erwartet euch ein Wochenende voller faszinierender Einblicke in historische Handwerke. Zahlreiche hochqualifizierte und in der Szene geschätzte Darstellerinnen und Darsteller zeigen ihr Können und teilen ihr Wissen. Genau dieser hohe Anspruch macht die ARCHÄOTECHNICA so besonders.

Ich zeige die Herstellung historischer Glasperlen an einer Holzkohleesse. Erlebt, wie aus glühendem Glas nach archäologischen Vorbildern Perlen entstehen.

Und das Beste: Ihr dürft selbst Hand anlegen! Unter meiner Anleitung könnt ihr eure eigene Glasperle fertigen. Nach dem Abkühlen dürft ihr sie selbstverständlich als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

demonstriert das Nähen historischer Wendeschuhe und erklärt Materialien, Techniken und die handwerklichen Kniffe, die hinter diesen erstaunlich langlebigen Schuhen stecken.

Egal ob ihr euch für Archäologie, Geschichte, Handwerk oder einfach für außergewöhnliche Erlebnisse begeistert – auf der ARCHÄOTECHNICA gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Nehmt euch Zeit, schlendert über das Gelände, kommt mit den Darstellern ins Gespräch und lasst euch von der Vielfalt historischer Techniken begeistern.

📍 Archäologisches Landesmuseum Brandenburg


📅 01.-02. August

Wir freuen uns auf euren Besuch und auf ein spannendes Wochenende mit vielen interessanten Begegnungen!

Die Bilder stammen alle von der talentierten und wurden auf dem Sommermarkt in Haithabu aufgenommen. Vielen herzlichen Dank ❣️





Wir glauben, wir haben endlich „unseren“ Aufbau gefunden.Seit diesem Jahr haben wir ein neues Sachsenzelt. Und sagen wir...
12/07/2026

Wir glauben, wir haben endlich „unseren“ Aufbau gefunden.

Seit diesem Jahr haben wir ein neues Sachsenzelt. Und sagen wir mal so: Die erste Hälfte der Saison bestand aus ziemlich viel Aufbauen, Anschauen, Umstellen … und wieder von vorne.

Wie präsentieren wir unsere Waren am besten? Was ist praktisch? Und vor allem: Was fühlt sich für uns richtig an?

In Haithabu ist dann dieser Aufbau entstanden. Und aktuell gefällt er uns wirklich richtig gut.

Ganz fertig sind wir übrigens noch nicht. Links und rechts kommen noch Planen als Unterstand dazu. Dort finden unter anderem unsere Glasperlen-Esse und die Wendeschuhmacher-Werkstatt ihren Platz.

So viel verändert wie in diesem Jahr haben wir an unserem Lager schon lange nicht mehr. Umso schöner ist es, jetzt einen Aufbau gefunden zu haben, der sich nach uns anfühlt und bei dem wir hoffentlich erst einmal bleiben.

Damit ihr auch in Zukunft schon von Weitem wisst, wo ihr uns findet.

Wie gefällt euch unser neuer Aufbau?





Diese handgefertigte Glasperle entstand nach dem Vorbild eines historischen Fundes aus Ribe in Dänemark – einer der älte...
11/07/2026

Diese handgefertigte Glasperle entstand nach dem Vorbild eines historischen Fundes aus Ribe in Dänemark – einer der ältesten Städte Skandinaviens und ein bedeutendes Handelszentrum der Wikingerzeit.

Bereits im frühen 8. Jahrhundert trafen sich in Ribe Händler, Handwerker und Reisende aus vielen Teilen Europas. Glasperlen gehörten zu den begehrtesten Handelsgütern der Zeit. Doch sie wurden in Ribe nicht nur gehandelt: Archäologische Funde belegen, dass dort auch Glasperlen hergestellt wurden. Werkstätten, Glasabfälle und Halbfertigprodukte zeugen von einer hochentwickelten Handwerkskunst, die Ribe zu einem der bedeutendsten Zentren der Glasperlenherstellung im frühen Skandinavien machte.

Jede meiner Perlen wird in traditioneller Lampwork-Technik von Hand gefertigt und bringt ein kleines Stück dieser faszinierenden Geschichte zurück ins Heute.

Und während ich diese Zeilen schreibe, stehe ich mit meinem Stand auf dem Sommermarkt im Museum Haithabu – einem Ort, der wie kaum ein anderer die Welt der Wikinger lebendig werden lässt.

Von Haithabu gehen heute herzliche Grüße nach Ribe – verbunden durch Geschichte, Handwerk und die Leidenschaft für Glasperlen.

Glasperle aus Haithabu – mit Wurzeln in der HallstattzeitManchmal erzählen archäologische Funde eine überraschende Gesch...
05/07/2026

Glasperle aus Haithabu – mit Wurzeln in der Hallstattzeit
Manchmal erzählen archäologische Funde eine überraschende Geschichte.
Diese Glasperle wurde nach einem Fund aus Haithabu rekonstruiert. Form und das charakteristische Zickzackmuster deuten darauf hin, dass ihr Ursprung bereits in der Hallstatt-D-Zeit liegt. Vergleichbare Perlen sind von zahlreichen Fundorten der späten Hallstattzeit in Europa bekannt.
Besonders spannend: Unter den Glasperlenfunden aus Haithabu sind lediglich zwei Perlen dieses frühen Typs bekannt. Diese Replik basiert auf einer von ihnen und gehört damit zu den außergewöhnlichsten Glasperlen aus Haithabu.
Jede meiner Repliken entsteht einzeln am Glasbrenner aus hochwertigem Effetre-Muranoglas und wird anschließend im Temperofen spannungsfrei gekühlt.
So wird aus einem mehr als 2.500 Jahre alten Perlentyp ein handgefertigtes Unikat.
Welche Geschichte verbirgt sich wohl hinter der ursprünglichen Perle?
Mehr historische Glasperlen findest du unter: www.vikingbeads.de
Nächste Woche findet ihr uns beim Sommermarkt in Haithabu.





Glasfingerringe der SlawenzeitDiese von mir gefertigten Glasringe entstanden nach archäologischen Fundvorbildern aus der...
31/05/2026

Glasfingerringe der Slawenzeit

Diese von mir gefertigten Glasringe entstanden nach archäologischen Fundvorbildern aus der Stadt Brandenburg an der Havel und aus Lenzen in der Prignitz.

Die Originale stammen aus dem 11. Jahrhundert und gehören zur materiellen Kultur der Elbslawen. Farbige Glasringe waren nicht nur Schmuckstücke, sondern zeigen auch die hohe handwerkliche Qualität der damaligen Glasverarbeitung. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Herstellung solcher Ringe in Brandenburg selbst erfolgt sein könnte und die Erzeugnisse überregional verbreitet wurden.

Lenzen war bereits seit dem 9. Jahrhundert ein bedeutender slawischer Burgort an der Elbe. Die Region war Grenzraum zwischen dem ostfränkisch-deutschen Reich und den slawischen Stammesgebieten. Hier fand 929 die berühmte Schlacht bei Lenzen statt. Doch auch lange danach blieb die slawische Kultur lebendig – die Glasringe aus dem 11. Jahrhundert sind ein eindrucksvoller Beleg dafür.

Historische Vorbilder: Brandenburg an der Havel und Lenzen (Prignitz)

Handgefertigte Rekonstruktionen nach archäologischen Funden.





Für diese Auftragsarbeit durfte ich Glasperlen aus dem Gräberfeld von Bremen-Mahndorf, Grab 22a, rekonstruieren. Das gro...
23/05/2026

Für diese Auftragsarbeit durfte ich Glasperlen aus dem Gräberfeld von Bremen-Mahndorf, Grab 22a, rekonstruieren. Das große frühmittelalterliche Gräberfeld gehört zu den bedeutendsten Fundplätzen Norddeutschlands und datiert in die Zeit des 4.–6. Jahrhunderts n. Chr. — die Übergangszeit von der späten Völkerwanderungszeit zum frühen Mittelalter.

Mahndorf lag damals in einer wichtigen norddeutschen Küsten- und Handelsregion. Glasperlen wie diese gelangten über weitreichende Handelskontakte nach Norddeutschland und zeigen, wie eng die Menschen zwischen Nordseeküste, Elbe-Weser-Raum und dem kontinentalen Europa bereits verbunden waren. Besonders die Vielfalt der Farben und Formen deutet auf kostbaren Schmuck mit überregionalen Einflüssen hin.

Der Auftraggeber rekonstruiert derzeit die Gräber nördlich der Wurt bei Wremen und macht damit ein Stück regionaler Geschichte wieder sichtbar. Es freut mich sehr, mit meinen rekonstruierten Glasperlen Teil dieses spannenden Projekts zu sein.
Die Waldglasperlen in der mittleren Kette sind im Original, laut Unterlagen, farblich nicht bestimmbar und dienen somit als Platzhalter. Sobald es hier neue Erkenntnisse gibt, tausche ich sie entsprechend aus.

Vielen Dank für diesen besonderen Auftrag und das Vertrauen in meine Arbeit.

Wir freuen uns auf Euch ❣️
19/05/2026

Wir freuen uns auf Euch ❣️

Diese Glasperlen, Bernsteinperlen und die Glaswirtel-Perle habe ich nach Originalfunden aus den Gräbern von Westgreußen ...
17/05/2026

Diese Glasperlen, Bernsteinperlen und die Glaswirtel-Perle habe ich nach Originalfunden aus den Gräbern von Westgreußen rekonstruiert und während der Veranstaltung "Funkenburg 531" der Leiterin der Funkenburg als meinen ersten Beitrag zu ihrer Ausstattung überreicht.

Die Funkenburg bei Westgreußen im Thüringer Becken war ursprünglich eine befestigte Siedlungsanlage der vorrömischen Eisenzeit. Bei den Ausgrabungen von 1974 bis 1980 wurden dort Palisaden, Wälle, Gräben, etwa 60 Gebäude und über 500 Gruben freigelegt. Heute ist die Anlage als Freilichtmuseum rekonstruiert.

Besonders faszinierend ist jedoch, dass das Gelände Jahrhunderte später erneut genutzt wurde: In den Jahren 1974, 1978 und 1979 entdeckte man dort sechs Gräber aus der Zeit des Thüringer Königreichs des 5.–6. Jahrhunderts n. Chr.

Die Funde aus diesen Gräbern geben Einblicke in Kleidung, Schmuck und Handwerk der frühen Thüringer. Glasperlen waren dabei nicht nur Schmuckstücke, sondern Ausdruck von Identität, Status und weitreichenden Handelskontakten.

Die Rekonstruktionen entstanden nicht als Auftrag, sondern aus einem inneren Bedürfnis heraus — aus Freude am Handwerk, an der Geschichte und als Zeichen meiner Wertschätzung für die Arbeit der „Dame von Westgreußen“ und ihr Engagement für die Funkenburg.

Preetz in Holstein, spätrömische Kaiserzeit - Dankeschön für diesen Auftrag! Für dieses Projekt durfte ich einen Teil ei...
16/05/2026

Preetz in Holstein, spätrömische Kaiserzeit - Dankeschön für diesen Auftrag!

Für dieses Projekt durfte ich einen Teil eines Perlenensembles aus Grab 28 des Urnengräberfeldes von Preetz in Holstein (heute Schleswig-Holstein, Kreis Plön) rekonstruieren.

Der Fundplatz gehört in die spätrömische Kaiserzeit, etwa ins 2.–4. Jahrhundert n. Chr., und zählt zu den bedeutenden Gräberfeldern Norddeutschlands dieser Zeit. Die Originalfunde stammen aus einer Brandbestattung und zeigen eindrucksvoll die weitreichenden Kontakte der Menschen im nördlichen Elbgebiet — bis nach Südskandinavien und in den kontinentalgermanischen Raum.

Besonders spannend an Grab 28 sind die charakteristischen Doppel- und Dreifachperlen sowie die polychrome Augen-/Strahlenperle, deren Gestaltung auch aus späteren Funden aus Haithabu bekannt ist.

Solche Rekonstruktionen bewegen sich immer zwischen Archäologie, Handwerk und Interpretation — mit dem Versuch, Materialität und Wirkung der ursprünglichen Kette wieder erfahrbar zu machen.

Heute und morgen in Dissen-Striesow im Freilichtmuseum Stary Lud 🙂Ich hab meine Gebendenadeln - jetzt auch aus Bronze da...
02/05/2026

Heute und morgen in Dissen-Striesow im Freilichtmuseum Stary Lud 🙂

Ich hab meine Gebendenadeln - jetzt auch aus Bronze dabei – diesmal stehen sie nicht einfach nur so da, sondern in kleinen Parfümflakons. Das sind meine ersten wirklich frei geblasenen Gefäße, angelehnt an römische Funde.

Hier trifft einiges aufeinander:
römisch inspiriertes Glas + Nadeln, deren Form sich durchs Mittelalter bis in die Neuzeit gehalten hat.

Die Nadeln selbst: aus Bronze, mit aufgeschmolzenem Glaskopf, Spitze geschliffen und gehärtet – also nicht nur fürs Anschauen gedacht.

Ich mag diesen Mix ganz gern. Alt inspiriert, aber neu gemacht und benutzbar.

Kommt mal ins wunderschöne Stary Lud 🙂


Adresse

Am Bahnhof 1
Berkenbrück
15518

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