Büchergilde Berlin

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Ein letztes Kapitel. Herzlichen Dank für 25 Jahre gemeinsame Jahre. Danke für diese Zeit. Zum 1. April übergebe ich die ...
30/03/2024

Ein letztes Kapitel. Herzlichen Dank für 25 Jahre gemeinsame Jahre. Danke für diese Zeit.
Zum 1. April übergebe ich die Buchhandlung an Joachim Fürst.

25/03/2024
Unser heutiger Buchtipp, der beschwingt in die Woche trägt. Die Ballade, BBüchergildeGutenberg (Hg.); Franziska Neubert ...
25/03/2024

Unser heutiger Buchtipp, der beschwingt in die Woche trägt.
Die Ballade, BBüchergildeGutenberg (Hg.); Franziska Neubert (Illustr.)

Ein wunderbares Buch: Die hervorragende Auswahl der Balladen verbunden mit den großartigen Holzschnitten von Franziska Neubert macht diesen Band zu einem Erlebnis. Drama, Emotion, Gefühlsachterbahn – lassen Sie sich mitreißen. Die Büchergilde feiert einen der wunderbarsten Texthybride – die Ballade.

Formal noch ganz Gedicht, erzählen Balladen episch wie ein Roman und präsentieren vor allem eines: Drama! Mit sagenhaften, romantischen, schaurigen und tödlichen, stets ganz und gar balladesken Abenteuern wartet dieser Prachtband auf – von frühen Klassikern des Genres bis hin zum Indie-Pop der Gegenwart. Mal ernst, mal humorvoll sprechen die Texte von Ängsten und Sehnsüchten, von waghalsigen Aventüren, von der Entscheidung zwischen Richtig und Falsch und immer wieder von der wahren Liebe. Illustratorin Franziska Neubert interpretiert die Balladen in ihren farbenprächtigen Holzschnitten auf ganz eigene Weise. Die exklusive Auswahl der Büchergilde sammelt Balladen aus drei Jahrhunderten – von Karoline von Günderrode, Heinrich Heine, Ricarda Huch über Kurt Tucholsky, Mascha Kaléko und Heinz Erhardt, Ingeborg Bachmann, Robert Gernhardt bis hin zu Konstantin Wecker, Reinhard Mey, Falco, Wir sind Helden, Dota Kehr und Annen May Kantereit.

Mit acht doppelseitigen Holzschnitten von Franziska Neubert und einem Vorwort von Eckhart Nickel, Auswahl und Redaktion von Kristin Rampelt und Corinna Huffman unter Mitwirkung von Eckhart Nickel, Leinen, Bauchbinde, farbiges Vorsatzpapier, Fadenheftung, Lesebändchen, Format 24 x 34 cm, 184 Seiten, Buchgestaltung von Cosima Schneider BBüchergilde Berlin

Unsere Gratulation zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024
22/03/2024

Unsere Gratulation zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024

Barbi Marković, Minihorror
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024

In "Minihorror" erzählt Barbi Marković die Geschichten von Mini und Miki und ihren Abenteuern im städtischen Alltag. Mini und Miki sind nicht von hier, aber sie bemühen sich, dazuzugehören und alles richtig zu machen. Trotzdem - oder gerade deswegen - werden sie verfolgt von Gefahren und Monstern, von Katastrophen und Schwierigkeiten. Es geht um die großen und kleinen Albträume des Mittelstands, um den Horror des perfekten Familienfrühstücks, um Mobbing am Arbeitsplatz und gescheiterten Urlaub, um den Abgrund, der sich im Alltag öffnet und nicht mehr schließen will.🌞 Residenz Verlag Büchergilde Berlin

Unsere Gratulation zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024
22/03/2024

Unsere Gratulation zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 in der Katergorie Sachbuch/Essayistik
Ca. 1972. Gewalt – Umwelt – Identität – Methode von Tom Holert

Um das Jahr 1972 wich das Vertrauen in die Nachkriegsordnung und die Fortschrittsmechanik der Moderne einer Atmosphäre von Ernüchterung, Verbitterung und Angst. Reihenweise zerplatzten damals die hochgespannten Erwartungen der 1960er Jahre an revolutionäre Veränderungen. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Tom Holerts Text/Bild-Essay führt vor, warum es lohnenswert ist, sich mit der historischen Entität „ca. 1972” aufs Neue zu beschäftigen. Statt sich auf kanonische Personen und Ereignisse zu konzentrieren, verarbeitet das Buch die historischen Fliehkräfte und rückt – vermeintlich – weniger einschlägige Akteure und Situationen ins Zentrum.
Büchergilde Berlin Preis der Leipziger Buchmesse 2024

22/03/2024

Wir gratulieren zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024
geht an Barbi Marković, Tom Holert und Ki-Hyang Lee
Ki-Hyang Lee, Tom Holert, Barbi Marković © Susanna Wengeler

Die diesjährigen Gewinner:innen des Preises der Leipziger Buchmesse stehen fest: In der Kategorie Belletristik gewinnt Barbi Marković. Sie wurde für ihr Buch Minihorror (Residenz) ausgezeichnet. In der Kategorie Sachbuch/Essayistik gewinnt Tom Holert mit seinem Buch ca. 1972 Gewalt – Umwelt – Identität – Methode (Spector Books). Ki-Hyang Lee wurde für ihre Übersetzung von Der Fluch des Hasen von Bora Chung (CulturBooks) geehrt.
In Minihorror erzählt Barbi Marković die Geschichten von Mini und Miki und ihren Abenteuern im städtischen Alltag. Mini und Miki sind nicht von hier, aber sie bemühen sich, dazuzugehören und alles richtig zu machen. Trotzdem – oder gerade deswegen – werden sie verfolgt von Gefahren und Monstern, von Katastrophen und Schwierigkeiten. Es geht um die großen und kleinen Albträume des Mittelstands, um den Horror des perfekten Familienfrühstücks, um Mobbing am Arbeitsplatz und gescheiterten Urlaub, um den Abgrund, der sich im Alltag öffnet und nicht mehr schließen will.

Nominiert waren:
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Kategorie Belletristik:

Anke Feuchtenberger: Gnossin Kuckuck (Reprodukt)

Wolf Haas: Eigentum (Hanser Verlag)

Inga Machel: Auf den Gleisen (Rowohlt Buchverlag)

Barbi Marković: Minihorror (Residenz Verlag)

Dana Vowinckel: Gewässer im Ziplock (Suhrkamp Verlag)



Kategorie Sachbuch/Essayistik

Jens Beckert: Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht (Suhrkamp Verlag)

Christina Clemm: Gegen Frauenhass (Hanser Berlin)

Tom Holert: ca. 1972 Gewalt – Umwelt – Identität – Methode (Spector Books)

Christina Morina: Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren (Siedler Verlag)

Christiane Collorio (Hrsg.); Ines Geipel (Hrsg.); Ulrich Herbert (Hrsg.); Michael Krüger (Hrsg.); Hans Sarkowicz (Hrsg.): Jahrhundertstimmen 1945-2000 – Deutsche Geschichte in über 400 Originalaufnahmen. Jahrhundertstimmen II (Der Hörverlag, 27.09.2023)

Kategorie Übersetzung

Ki-Hyang Lee übersetzte aus dem Koreanischen: Der Fluch des Hasen von Bora Chung (CulturBooks)

Klaus Detlef Olof übersetzte aus dem Slowenischen 18 Kilometer bis Ljubljana von Goran Vojnović (Folio Verlag)

Lisa Palmes übersetzte aus dem Polnischen: Bitternis von Joanna Bator (Suhrkamp Verlag)

Jennie Seitz übersetzte aus dem Russischen: Nimm meinen Schmerz. Geschichten aus dem Krieg von Katerina Gordeeva (Droemer HC)

Ron Winkler übersetzte aus dem Englischen: Angefangen mit San Francisco. Gedichte von Lawrence Ferlinghetti (Schöffling & Co.)

Ausgewählt wurden die Nominierten 2024 von den Jurymitgliedern Insa Wilke, Maryam Aras, Moritz Baßler, Cornelia Geisler, Shirin Sojitrawalla und den beiden neuen Mitgliedern David Hugendick und Marie Schmidt. Der Preis der Leipziger Buchmesse ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin. Als Medienpartner fungieren das Kundenmagazin Buchjournal, der Deutschlandfunk Kultur und die Welt am Sonntag. Via BuchMarkt

Ein großartiges Projekt. Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024Jahrhundertstimmen 1945-2000 - Deutsche G...
20/03/2024

Ein großartiges Projekt. Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024
Jahrhundertstimmen 1945-2000 - Deutsche Geschichte in über 400 Originalaufnahmen: Jahrhundertstimmen II

»Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten«, »Ich bin ein Berliner«, »Wir wollen mehr Demokratie wagen«, »Wir sind das Volk«, »Blühende Landschaften«, die »Ruck«-Rede – das sind nur wenige der zahlreichen Originalaufnahmen, die für die deutsche Geschichte der Jahre 1945–2000 stehen. Nach aufwändigen Recherchen, u. a. im Deutschen Rundfunkarchiv, lässt sich diese Zeit nun in ca. 400 Originalaufnahmen nachhören. Mit der Kapitulation Deutschlands und dem Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt für Deutschland unter der Führung der alliierten Kräfte eine Phase des Wiederaufbaus, der Erneuerung staatlicher Strukturen und wirtschaftlicher Bündnisse, Entmilitarisierung und Entnazifizierung. Die Vertiefung ideologischer Gräben, Kalter Krieg und deutsche Teilung, die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen beider deutscher Staaten bis hin zur Wiedervereinigung und deren Folgen, all das ist hier in kluger Auswahl und Zusammenstellung in Originaltönen aus Politik, Kultur und Gesellschaft erlebbar und auf einzigartige Weise vermittelbar.

In Gesprächen mit dem Historiker Ulrich Herbert, dem Verleger und Autor Michael Krüger sowie der Schriftstellerin Ines Geipel führt Hans Sarkowicz ein und liefert Hintergründe zu den historischen Tonaufnahmen.

Zur Begründung der Jury

Das kann wirklich nur ein Hörbuch leisten: Auf vier CDs wird hier die deutsch-deutsche Geschichte in Originaltönen erfahrbar. Klug arrangiert und kommentiert erklingen die Stimmen politischer und kultureller Akteur:innen von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zur Jahrtausendwende und fügen unserem historischen Bewusstsein eine neue Dimension hinzu: die auditive. In Zeiten von gefakten Fakten trägt das zur notwendigen Bestandsaufnahme dessen bei, was war.
Büchergilde Berlin Der Hörverlag Preis der Leipziger Buchmesse 2024

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024! Dieses Buch ist die fällige Antwort auf die eingefahrenen Ost-West...
18/03/2024

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024! Dieses Buch ist die fällige Antwort auf die eingefahrenen Ost-West-Debatten – auf wissenschaftlicher Grundlage, aus gesamtdeutscher Sicht

Die Ost-West-Debatte der Deutschen ist oft von gegenseitigem Unverständnis und Zuspitzungen geprägt. Christina Morina vermeidet die übliche Frontenbildung und rückt – anhand vieler bisher unerforschter Selbstzeugnisse wie Bürgerbriefe, Petitionen und Flugblätter – die Demokratievorstellungen und das Selbstverständnis ganz normaler Bürgerinnen und Bürger in Ost und West seit den 1980er Jahren in den Fokus. Indem die Autorin die Demokratiegeschichte der Bundesrepublik und die Demokratieanspruchsgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik miteinander verzahnt, kann sie maßgebliche Unterschiede und wechselseitige Bezüge im Staats- und Politikverständnis herausarbeiten.

Dabei entsteht ein differenziertes Bild: Viele Bewohner der DDR identifizierten sich mit ihrem Land und dessen „volksdemokratischen“ Idealen, blieben dem Staat und seinen Institutionen gegenüber jedoch skeptisch. Diese Staatsferne gepaart mit einem oft provinziell-utopischen Bürgersinn, dessen Potentiale nach der Vereinigung weitgehend ungenutzt blieben, wirkt bis heute nach. Im Zusammenspiel mit einem wiedererstarkenden Nationalismus im Westen entstand so nicht zuletzt auch der Nährboden für den Aufstieg des Rechtspopulismus. Christina Morinas Buch offenbart die Grenzen der westdeutschen Liberalisierung ebenso wie die Vielfalt der ostdeutschen Demokratieaneignungsversuche – ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der gegenwärtigen prekären Lage der Demokratie.

Büchergilde Berlin Siedler Verlag Preis der Leipziger Buchmesse 2024

Am Samstag feierte die Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Unter den Linden) seinen 110. Geburtstag. Wir gratulieren herzli...
18/03/2024

Am Samstag feierte die Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Unter den Linden) seinen 110. Geburtstag. Wir gratulieren herzlichst.

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 in der Katergorie Sachbuch/EssayistikCa. 1972. Gewalt – Umwelt – Id...
15/03/2024

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 in der Katergorie Sachbuch/Essayistik
Ca. 1972. Gewalt – Umwelt – Identität – Methode von Tom Holert

Um das Jahr 1972 wich das Vertrauen in die Nachkriegsordnung und die Fortschrittsmechanik der Moderne einer Atmosphäre von Ernüchterung, Verbitterung und Angst. Reihenweise zerplatzten damals die hochgespannten Erwartungen der 1960er Jahre an revolutionäre Veränderungen. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Tom Holerts Text/Bild-Essay führt vor, warum es lohnenswert ist, sich mit der historischen Entität „ca. 1972” aufs Neue zu beschäftigen. Statt sich auf kanonische Personen und Ereignisse zu konzentrieren, verarbeitet das Buch die historischen Fliehkräfte und rückt – vermeintlich – weniger einschlägige Akteure und Situationen ins Zentrum.
Büchergilde Berlin Preis der Leipziger Buchmesse 2024

Am 16. März 2024 ist Indiebookday!Der Feiertag des unabhängigen Verlegens!Worum geht's beim Indiebookday?Am 16. März 202...
15/03/2024

Am 16. März 2024 ist Indiebookday!
Der Feiertag des unabhängigen Verlegens!

Worum geht's beim Indiebookday?

Am 16. März 2024 ist der Indiebookday, ein Feiertag für das unabhängige Verlegen von Büchern. Die Initiative zielt darauf ab, kleine und unabhängige Verlage zu unterstützen, indem Leserinnen und Leser Bücher aus diesen Verlagen kaufen und über soziale Medien teilen. Der erste Indiebookday im Jahr 2013 erlangte bereits große Aufmerksamkeit in den deutschsprachigen Ländern, und von 2014 bis 2019 nahmen auch andere Länder wie das Vereinigte Königreich, Italien, die Niederlande, Portugal und sogar Brasilien teil. Wegen der Covid-19-Pandemie fand der Indiebookday von 2020 bis 2022 größtenteils online statt, aber 2023 kehrte die Feierlichkeit vermehrt in die Buchhandlungen zurück. Die Aktion soll kleinen Verlagen mehr Sichtbarkeit verschaffen und die Vielfalt im Buchmarkt fördern. Wenn Sie die Initiative unterstützen möchten, können Sie Ihre Unterstützung durch die Verwendung des Hashtags auf Social-Media-Plattformen zeigen.

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