Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow

Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow, Unabhängige Buchhandlung, KrokusStr. 91, Berlin.

DIE REISE ANS ENDE DER GESCHICHTEBuchhändler Heinz Ostermann nimmt Abschied mit der Lesung von Kristof MagnussonFreitag,...
23/08/2026

DIE REISE ANS ENDE DER GESCHICHTE
Buchhändler Heinz Ostermann nimmt Abschied mit der Lesung von Kristof Magnusson
Freitag, der 28.8.26, 19.30 Uhr, Eintritt frei, gerne Spenden
Ev. Gemeindezentrum, Prierosser Str. 70, Berlin-Rudow
Anmeldung per Fon unter: 030-66526153

Am 30. August endet die Geschichte von Heinz Ostermann als Buchhändler. 2007 startete die Buchhandlung Leporello in der Rudower Krokusstraße.. Über 400 Lesungen hat Heinz Ostermann seitdem kuratiert. Das von Heinz Ostermann erfundene Lesefest „Rudow liest“ ging 14 mal über die Bühne. Zahlreiche Autorinnen und Autoren folgten der Leporello-Einladung nach Rudow, wie bspw. Julia Franck, Sten Nadolny, Antje Ravic Strubel, Christian Berkel, aber auch politisch exponierte Autoren wie der Holocaustüberlebende Walter Frankenstein, der Extremismusexperte Ahmad Mansour und die Friedenspreisträgerin Carolin Emcke. Selbst Thomas Gottschalk zog es nach Rudow, als sein Kumpel Herbert Feuerstein in Rudow las. Neben zahlreichen Gütesiegeln für die Leseförderung von Kindern wurde Leporello auch zwei mal mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Ostermanns Dank geht an alle, die dazu beigetragen haben, dass Leporello eine Erfolgsgeschichte wurde.
Nun heißt es also Abschied nehmen. Und das natürlich mit einer Lesung der besonderen Art. Am 28. August 2026 kommt der deutsch-isländische Autor Kristof Magnusson nach Rudow und liest im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche aus „Die Reise ans Ende der Geschichte“.
Der neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will Anfang der 90er Jahre in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Zu Beginn der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen ganz besonderen Abenteuerroman.
Die Kritik ist begeistert. Für Denis Scheck ist Magnussons Geschichte „ein brillant unterhaltsamer Roman“. Und in der Berliner Zeitung ist zu lesen: „Mit diesem rasanten Roman zwischen den Genregrenzen erweist sich Kristof Magnusson als gewiefter Erzähler, der die Zeichen unserer Zeit mehr als drei Jahrzehnte früher schon blinken sieht.“
Schön für Rudow: Die Buchhandlung Leporello wird von der langjährigen Mitarbeiterin Magdalena Bodar weitergeführt. Sie freut sich auf die Rudower Kundinnen und Kunden und bedankt sich für die Weiterempfehlungen auch des Onlineshops im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, die dazu beitragen der Buchhandlung ihr Auskommen zu sichern.
Das Copyright an dem Foto hat Smilla Dankert.

Unglaublich, oder? Mitten vorm Laden!!
01/06/2026

Unglaublich, oder? Mitten vorm Laden!!

Ulrike Dotzer liest aus "AGNES IM MEER"Samstag, der 25.4.26, 19 Uhr in derBuchhandlung LeporelloDie Handlung des Romans ...
23/04/2026

Ulrike Dotzer liest aus "AGNES IM MEER"

Samstag, der 25.4.26, 19 Uhr in der
Buchhandlung Leporello

Die Handlung des Romans fußt auf realen Ereignissen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als Trischen, eine Insel vor der Elbmündung, eingedeicht wurde. Im Mittelpunkt steht die junge Agnes, für die Trischen zum geliebten Zuhause wird: Seit 1923 ist sie dort - als Wirtschafterin, Schankwirtin und Pflanzerin. Sommer für Sommer setzt sie Strandhafer, um die Dünen gegen Wind und Wasser zu sichern. Als die Menschen 1943 den Kampf gegen die Nordsee verlieren, verlässt Agnes als letzte die Insel. In den 20 Jahren ihres Aufenthalts reift sie vom Dienstmädchen, das Anweisungen befolgt, zu einer Frau, die aller Armut zum Trotz ihrem inneren Kompass folgt.

Wieviel Spielraum hat ein Mensch in der Diktatur? Auf diese Frage findet die Arbeiterin Agnes ihre eigene Antwort. 1942 gerät sie auf Trischen in einen existentiellen Konflikt, als eine junge Zwangsarbeiterin sie um Hilfe bittet. Agnes berät sich mit ihren Schwestern, die auf dem Festland leben, und die drei treffen eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird.

Der Roman erzählt von der Mühsal des Deichbaus, von Landwirtschaft, die dem Untergang geweiht ist; er erzählt auch von Agnes´ Liebe zum Vogelwart, von der Gewalt genauso wie vom Zauber der Natur, von ehrgeizigen Pächtern und ausufernden Sommerfesten.

Inspiriert ist Agnes von einer Frau aus Marne in Dithmarschen, die es tatsächlich gab und von der Ulrike Dotzer aus einem Manuskript des NaBu-Vogelwarts Peter Todt erfuhr, der bis in die 1990er Jahre viele Sommer auf Trischen verbrachte.

Ulrike Dotzer ist Schriftstellerin und Journalistin. Bis 2023 leitete sie die Abteilung ARTE im NDR. Sie war für etliche, auch preisgekrönte Fernseh-Dokumentationen verantwortlich.

Der Eintritt beträgt 8 bzw. 6 €. Anmeldungen gerne: 66526153
Die Rechte an dem Foto hat Renard Kiel.

INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISSMUSRudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfaltruft auf zuMENSCHENKETTE UND KU...
19/03/2026

INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISSMUS

Rudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfalt
ruft auf zu
MENSCHENKETTE UND KUNDGEBUNG
Samstag, 21. März 2026, 11 Uhr
Alt-Rudow / Neudecker Weg

Es spricht: MARTIN HIKEL, Bürgermeister von Neukölln

Die Werte des Grundgesetzes - allen voran die Unantastbarkeit der Menschenwürde - werden durch rechtsextreme Bewegungen infrage gestellt. Entwicklungen in Europa, den USA und weltweit zeigen, welche verheerenden Folgen das haben kann. Auch in Deutschland ist unsere Demokratie gefährdet.
Wachsende Unsicherheit angesichts globaler Krisen wie Klimawandel, Kriegen, Fluchtbewegung und sozialer Ungleichheit lässt viele Menschen nach einfachen Lösungen suchen - und macht sie anfällig für populistische und rechtsextreme Erzählungen. Wenn rassistische und menschen-verachtende Positionen in der politischen Mitte salonfähig werden, ist die Gefahr für unser Zusammenleben und die Menschenrechte real.
Doch wir können und müssen gemeinsam handeln. Der Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist notwendiger denn je. Es ist eine Aufgabe für alle, die für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft eintreten. Deshalb stellen wir diese Herausforderungen in den Mittelpunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 unter dem Motto
100 % Menschenwürde
Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus
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In Rudow haben wir erlebt, wie aus geistiger Brandstiftung rechte Gewalttaten wurden.
Alle betrifft es, wenn durch den immer größeren Einfluss der AfD Arbeits- und Mietrechte, Sozialstaat und Klimaschutz abgebaut, Arbeitskräfte abgeschoben oder an den Herd geschickt werden, Reiche noch reicher und damit der Staat noch ärmer gemacht wird.
Die AfD muss mit allen politischen und rechtlichen Mitteln bekämpft werden.
Jede Stimme für die AfD ist eine gegen die Menschenrechte.
Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft.
Menschenrechte sind unteilbar.
Bilden wir eine Menschenkette als Zeichen für mehr Menschlichkeit für alle!

UNTERSTÜTZT VON: Alte Dorfschule Rudow e.V. + BASTA Britz + Bezirksjugendring Neukölln+ Bündnis Neukölln + DGB Kreisverband Neukölln + Evangelische Dreieinigkeits-Gemeinde + Evangelische Kirche Rudow +Galerie Olga Benario + Grüne Neukölln + Hufeisern gegen rechts + Kath. Kirchengemeinde Pfarrei Heilige Edith Stein + Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş + Institut für Islamische Information I-ISIN e.V. + Die Linke Neukölln + Netzwerk Frauen in Neukölln + Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus + Omas gegen rechts Stadtteilgruppe KreuzKölln + SJD Die Falken Neukölln + SPD Neukölln + Stadtteilzentrum Rudow + Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Verband der AntifaschistInnen Neukölln + ver.di Senor*innengruppe Neukölln

NATIONALFAHNEN DÜRFEN NICHT GEZEIGT WERDEN!

EIN RECHTES EI AUF MEIN LINKES SCHAUFENSTERHeute Morgen gegen 9.45 Uhr musste ich leider feststellen, dass auf mein Scha...
23/02/2026

EIN RECHTES EI AUF MEIN LINKES SCHAUFENSTER

Heute Morgen gegen 9.45 Uhr musste ich leider feststellen, dass auf mein Schaufenster ein Ei geworfen wurde. Woanders in der Straße war m.E. nichts dergleichen. Das Ei landete ziemlich präzise dort, wo meine "Rudow empört sich"-Postkarten im Fenster angebracht sind. Ebenfalls befindet sich dort ein Plakat gegen rechte Populisten und eine Kopie meiner Urkunde bzgl. der mir verliehenen Neuköllner Ehrennadel. Ich glaube nicht an einen Dumme-Jungen-Streich. Auch wenn das Wurfmaterial vielleicht nicht der Standard von N***s ist. Vor meinen Laden fährt regel- bzw. unregelmäßig die Polizei Streife. Aber da scheint niemand was mitbekommen zu haben. Jetzt sitzen die zwei Hauptverdächtigen der Neuköllner Anschlagsserie im Knast und trotzdem geht es weiter. Einzeltäter? Wer will das glauben?

DEUTSCHER BUCHHANDLUNGSPREIS 2025Wir sind dabei!. Schon zum zweiten Mal werden wir diesmal mit dem Deutschen Buchhandlun...
11/02/2026

DEUTSCHER BUCHHANDLUNGSPREIS 2025

Wir sind dabei!. Schon zum zweiten Mal werden wir diesmal mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr und sind gespannt auf den 19. März 2026, wenn in Leipzig die Preise in den verschiedenen Kategorien vergeben werden. Es ist einfach schön, wenn unsere Arbeit gewürdigt wird: jeden Monat eine Lesung mit sowohl prominenten Autor*innen wie auch vielversprechenden Debütant*innen, jährliche Organisation des Lesefestes "Rudow liest", Kooperationen mit verschiedenen Schulen, sehr viele Schulklassenbesuche mit hunderten Schüler*innen zum Welttag des Buches, regelmäßiges Gewähren von Berufseinblicken für Schülerpraktikant*innen und nicht zuletzt eine klare Positionierung gegen Rechts und für demokratische Werte zusammen mit weiteren Neuköllner Buchläden und insb. der Initiative "Rudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfalt", zuletzt ausgezeichnet mit dem Neuköllner Engagementpreis.

RICHARD SCHUBERTH liest aus "DER PAKETZUSTELLER"Leporello, Freitag, der 23.1.26, 19 Uhr, Eintritt 8 bzw. 6 €Der Weihnach...
20/01/2026

RICHARD SCHUBERTH liest aus "DER PAKETZUSTELLER"
Leporello, Freitag, der 23.1.26, 19 Uhr, Eintritt 8 bzw. 6 €

Der Weihnachtspaketewahnsinn ist durch. Jetzt sind es „nur“ noch 6 bis 7 Mio. Pakete pro Tag in Deutschland – also der ganz normale Wahnsin. Der österreichische Schriftsteller und Satiriker Richard Schuberth hat sich dieser Welt scharfzüngig genähert. Der Zugang hierzu ist in seinem Roman „Der Paketzusteller“ ein besonderer und hat viel mit der Digitalisierung unserer Welt zu tun.
Die an Krebs erkrankte Gerhild Pfister, 48, spielt online in der vordersten Liga. Als Facebook-Queen ist sie eine gefürchtete Onlinespötterin. Sie lebt die totale Socia-Media-Existenz. Ihr analoger Umgang beschränkt sich nur noch auf ihren einzigen Freund Ferry und ihre Mutter.
Das ändert sich, als sie den Perser Haydar kennenlernt und mit ihm eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Haydar eröffnet Gerhild nicht nur die Welt intensiver Lust, sondern macht sie auch mit der harten Berufsrealität der Paketzusteller vertraut. Als Haydar verschwindet und sich die Indizien mehren, dass er von seinem Chef ermordet wurde, sinnt sie auf Rache. Doch die Rache misslingt, was ihr wider Erwarten eine neue Karriere verschafft, und dem Roman einen turbulenten wie ungewöhnlichen Showdown …
Der Wiener Schriftsteller und Historiker Richard Schuberth gehört zu den markanten Denkern Österreichs. 1968 in Ybbs an der Donau geboren ist er Schriftsteller, Satiriker, Liedtexter und Gesellschaftskritiker. Er arbeitete zudem als Schauspieler, Musikjournalist, Cartoonist, Korrekturleser und DJ und gründete das Musikfestival BalkanFever. Seine Analysen zeichnen sich durch entlarvenden Sprachwitz aus. Mit „Der Paketzusteller“ ist ihm eine anspruchsvolle, spannende und zugleich bösartige Gesellschaftssatire gelungen. Lachen ist gesund, aber hier bleibt das Lachen doch eher im Hals stecken.
Anmeldungen sind unter 665 261 53 erwünscht. Die Rechte an dem Foto hat Jana Madzigon.

RUDOW IM GESPRÄCHmit den Neuköllner Stadtteilmüttern Gülaynur Uzun und Hanadi MouradAm 16.1.26, 19.30 Uhr, Dorfkirche Ru...
14/01/2026

RUDOW IM GESPRÄCH
mit den Neuköllner Stadtteilmüttern Gülaynur Uzun und Hanadi Mourad
Am 16.1.26, 19.30 Uhr, Dorfkirche Rudow, Eintritt frei

Zum 4. "Rudow im Gespräch" lädt die Initiative „Rudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfalt“ herzlich ein.
Gülaynur Uzun kam als Kind einer türkischen Gastarbeiterin in den 1970er Jahren nach West-Berlin. Hanadi Mourad musste 1989 als Kind mit ihrer Familie vor dem Krieg im Libanon fliehen und viele Jahre in Sammelunterkünften leben. Eine berufliche Perspektive fanden die beiden bei den Neuköllner Stadtteilmüttern, wo sie seit zwei Jahrzehnten wichtige Integrationsarbeit leisten. Bei Stadtführungen vermitteln sie außerdem Einblick in ihre Biografien, ihr Wirken und andere Kulturen. Bis hin zur „Times“ wurde über sie berichtet, Gülaynur Uzun wurde 2018 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und Hanadi Mourad für ihre ehrenamtliche Arbeit beim Quartiersmanagement gewürdigt.
Die Stadtteilmütter sind ein Neuköllner Renommee-Projekt, das in allen anderen Bezirken und über Berlin hinaus Nachahmerinnen gefunden hat. Gülaynur Uzun und Hanadi Mourad eröffnen uns die Möglichkeit, ihre Arbeit näher kennenzulernen. Sie besuchen Familien mit Migrationshintergrund, begleiten sie auf Ämter, betreuen Elterncafes in Schulen und Kitas, arbeiten in Unterkünften für Geflüchtete, geben wichtige Informationen und Tipps und sind Ansprechpartnerinnen.

Bei der Erzählung der persönlichen Geschichten von Gülaynur Uzun und Hanadi Mourad wird so manches Klischee und Vorurteil infrage gestellt werden. Da sind Mütter mit kleinen Kindern lange vor den Deutschen erwerbstätig und machen sich ganz alleine in ferne fremde Länder auf. Sie lassen sich scheiden, sind alleinerziehend und tragen als einzige Frau in einer großen Familie ein Kopftuch.

Gefragt wird, auf welche Probleme sie bei ihrer Arbeit stoßen, was sie bewirkt und was geändert werden müsste. Mussten sie selbst ebenfalls Hürden bei der Integration überwinden? Wie unterscheidet sich ihr heutiges Leben von dem ihrer Herkunftsfamilien und dem ihrer eigenen Kinder? Wie beurteilen sie die gesellschaftliche Entwicklung? Wie sehen sie ihre Zukunft?

Anmeldungen nimmt die Buchhandlung Lepoerello entgegen: 665 261 53. Die Fotorechte hat das Bezirksamt Neukölln.

"WE WANT TO LIVE: VOICES FOR PEACE FROM PALESTINE AND ISRAEL" - Ein Podiumsgespräch im Rahmen der Herbstreihe der Neuköl...
24/11/2025

"WE WANT TO LIVE: VOICES FOR PEACE FROM PALESTINE AND ISRAEL" - Ein Podiumsgespräch im Rahmen der Herbstreihe der Neuköllner Buchläden

Buchhandlung Leporello, Krokusstr. 91, 12357 Berlin
Samstag, der 29.11.25, 19 Uhr, Eintritt frei

Ein Frieden in Palästina und Israel scheint greifbar. Will man mehr als ein Verstummen der Waffen, dann müssen die Hardliner auf beiden Seiten kalt gestellt und ein gegenseitiger Austausch mit dem Ziel der Versöhnung herbeigeführt werden. Das Podiumsgespräch mit Dr. Ahmed Albaba und Shay Dashevsky greift diesen Gedanken auf. Frieden, Antisemitismus, Radikalisierung, kollektives Gedächtnis und Dialog sind die relevanten Schlagworte für das gemeinsame Gespräch. Die Podiumsgäste werden sich mit den Herausforderungen befassen, Vorurteile und historische Traumata zu überwinden, radikale Tendenzen in der Politik zu bekämpfen sowie Intoleranz, Hass und Antisemitismus entgegenzutreten. Diese besondere Veranstaltung vereint Perspektiven von beiden Seiten eines langjährigen Konflikts, um einen bedeutsamen Austausch und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Die Kulturwissenschaftlerin und Bildungskoordinatorin Hanan Liguori wird das Gespräch moderieren.
Dr. Ahmed Albaba wurde in den palästinensischen Gebieten von Judäa und Samaria geboren und wuchs dort auf. Als junger Palästinenser, der mit Hass gegen Juden indoktriniert wurde, nahm er an der ersten Intifada (1987–1993) teil und wurde mehrfach inhaftiert. Kurz vor dem Jahr 2000 zog er nach Deutschland, wo er begann, den Dialog mit Israelis zu fördern und Gewalt sowie Terrorismus zu verurteilen. 2021 promovierte er an der Universität Göttingen mit einer Dissertation über „Palästinensische Familien in Flüchtlingslagern im Westjordanland: Eine empirische Studie zu kollektivem Gedächtnis und den intergenerationalen Folgen von Flucht und Vertreibung.“ Seine Perspektive ist stark von seinen Erfahrungen während der ersten Intifada geprägt. Heute arbeitet er als freiberuflicher Forscher und Dozent, forscht in Israel und Palästina und betreut unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Er engagiert sich intensiv für Frieden und Dialog zwischen Israelis und Palästinensern.
Shay Dashevsky ist Friedensaktivist aus Israel und eine führende Stimme in Berlin gegen historischen und modernen Antisemitismus. Durch das Projekt „I Am From Israel – Ask Me Anything“ engagiert er sich an Universitäten und in öffentlichen Debatten, um Antisemitismus und Verschwörungstheorien herauszufordern und Verständnis sowie Dialog zu fördern. Gemeinsam mit anderen jüdischen und palästinensischen Stimmen tritt Shay in Podien und Debatten an die Öffentlichkeit heran, um Hass zu bekämpfen und gegenseitiges Mitgefühl aufzubauen.
Die Veranstaltung wird auf deutsch gehalten. Anmeldungen werden unter 665 261 53 entgegengenommen.

JASMIN TABATABAI bei "Rudow im Gespräch"Freitag, der 21.11.2025, 19.30 Uhr, Eintritt freiEvangelischen Gemeindezentrum, ...
18/11/2025

JASMIN TABATABAI bei "Rudow im Gespräch"

Freitag, der 21.11.2025, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Evangelischen Gemeindezentrum, Prierosser Str. 70-72, 12355 Berlin

Nach der rbb-Moderatorin Sabrina N’Diaye und dem Krebsspezialisten Prof. Jalid Sehouli freut sich die Initiative „Rudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfalt“ auf einen weiteren besonderen Gast für die Dialogreihe „Rudow im Gespräch“.
Mit der Deutsch-Iranerin Jasmin Tabatabai kommt eine der wohl bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands zum Gespräch nach Rudow. Zu diesem Bekanntheitsgrad hat nicht zuletzt ihre Rolle als iranisch-stämmige Kommissarin Mina Amiri in der ZDF-Krimiserie „Letzte Spur Berlin“ beigetragen. Was viele nicht wissen: Jasmin Tabatabai ist auch eine hervorragende Musikerin. 2012 wurde sie als „beste nationale Sängerin“ mit dem Echo Jazz Award ausgezeichnet.
Die Eltern Jasmin Tabatabais hatten sich auf dem Münchner Oktoberfest kennengelernt. Jasmins Mutter hatte den Mut dem neu kennen gelernten persischen Mann in sein Heimatland nachzufolgen, ohne selbst zu wissen was dieser Besuch bringen würde. Tatsächlich wurde noch im Iran geheiratet und Jasmin erblickte 1967 als viertes Kind das Licht der Welt. Mit der Islamischen Revolution 1979 änderte sich alles und die Familie siedelte nach Deutschland über. Trotz des Besuchs der Deutschen Schule in Teheran und der Kenntnis der deutschen Sprache brauchte Jasmin längere Zeit um in Deutschland klar zu kommen. Schauspielen lag Jasmin schon als Kind am Herzen. 1986 begann sie in Stuttgart ein Schauspielstudium. Ihren Durchbruch als Schauspielerin feierte sie mit dem Film „Bandits“ an der Seite Katja Riemanns. Gleichzeitig komponierte sie fast den gesamten Soundtrack zu dem Film. 1992 kam es zu einem Engagement am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Im Osten Deutschlands ist sie dann auch geblieben. Heute wohnt sie in Berlin mit ihren Kindern und ihrem Lebenspartner.
Das bewegte Leben von Jasmin Tabatabai gibt zahlreiche Anlässe für ein spannendes Gespräch. Was bedeutet für sie Heimat? Wie erlebt sie sich selbst als Migrantin? Wie hat ihr Schauspielerinnendasein sie selbst geprägt? Wie blickt sie auf die Rolle der Frau? Was gibt ihr die Musik? Wie schaut sie auf den Iran heute? Wie nimmt sie die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland heute war? Im Anschluss an das Gespräch mit dem Rudower Buchhändler Heinz Ostermann wird das Publikum die Möglichkeit haben Fragen an Jasmin Tabatabai zu richten.
Anmeldungen richten Sie bitte an die Buchhandlung Leporello unter 665 261 53.
Das Copyright an dem Foto hat Mathias Bothor.

Adresse

KrokusStr. 91
Berlin
12357

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:30
Dienstag 10:00 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 18:30
Donnerstag 10:00 - 18:30
Freitag 10:00 - 18:30
Samstag 10:00 - 14:00

Telefon

+493066526153

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