20/08/2026
Gold der Bäume,
ein Geschenk der Schwarzkiefer 🌲💛
Heute habe ich an einer Schwarzkiefer etwas ganz Besonderes entdeckt, vollkommen ausgehärtetes Kiefernharz, wunderschön golden, hart und glänzend wie ein kleiner Schatz aus dem Wald.
Für mich als Kräuterpädagogin und Liebhaberin der Phytotherapie ist so ein Fund immer auch eine Einladung zum Staunen.
Doch warum bildet der Baum überhaupt Harz?
Das Harz ist die Schutzreaktion der Kiefer. Tannen,Lärchen (alle Nadelbäume) bilden es.
Es tritt an Verletzungsstellen aus, verschließt und schützt das Gewebe und hilft dem Baum, sich gegen äußere Einflüsse zu wehren. Was für uns wie ein kleiner goldener Schatz aussieht, ist für den Baum ein Teil seiner eigenen natürlichen Abwehr.
Altes Wissen rund ums Kiefernharz
Kiefernharz auch Pech genannt wurden traditionell äußerlich in Pechsalben verwendet und spielten in der Volksheilkunde eine wichtige Rolle bei der Versorgung kleiner Hautverletzungen.
Auch zum Räuchern ist Kiefernharz verwendbar und ganz besonders.
Der würzige Rauch war in alten Bräuchen mit Reinigung, Schutz und Segen verbunden.
Was wie ich finde, auch heute noch wichtig ist und ich gerne mit Kiefernharz räuchere.
Zudem ist es eine Verbindung zum Wald, zur Natur und zu dem, was größer ist als wir selbst. ✨
Und ganz besonders wichtig!!!
Wir verletzen keinen Baum für unseren Fund. 🍃
Ich nehme nur, was bereits ausgetreten, ausgehärtet und ohne Verletzung des Baumes zu finden ist.
Ein kleines Stück „Gold des Waldes“ und eine Erinnerung daran, wie viel uns die Natur schenkt, wenn wir langsam gehen, genau hinschauen und achtsam bleiben.
Dankbar sein. Staunen. Bewahren.
Krautig 🌲 wilde Grüße Sabrina