30/03/2021
Frühlingszeit - Pflanzzeit
Nach der jährlichen Zaunkontrolle ist wieder die Zeit zum Pflanzen gekommen.
Wie jedes Jahr werden wieder kleine Pflanzen in die Erde gesteckt, damit in ca 10 Jahren daraus ein Weihnachtsbaum wachsen kann. Beim Anlegen größerer Flächen bedient man sich einer Pflanzmaschine, vorausgesetzt man hat den Boden durch Pflügen und Eggen oder Fräsen vorbereitet.
Ältere Wuchsbestände werden mit der Hand bepflanzt.
Hierzu verwende ich die "Wiedehopf-Hacke" oder Kreuzhacke. Wie gehe ich vor?
Zuerst schlage ich mit der Beilseite einen Spalt längs in den Boden. Danach drehe ich die Hacke und schlage direkt daneben mit der Hackenseite einen Querspalt in den Boden. Beide Risse sollten jetzt einen Winkel ergeben. Reicht die Tiefe des entstehenden Loches nicht, so muss ein zweiter Schlag mit der Hackenseite erfolgen, natürlich sollte man dan Querspalt auch treffen.
Durch Hebeln der Hacke entsteht ein Loch und in dieses wird dann die Pflanze in die Erde gesteckt. Es ist darauf zu achten, dass die Wurzeln komplett in der Erde sind und die Pflanze senkrecht aus dem Boden ragt. Die aufgerissene Erde muss mit der Ferse wieder zugedrückt werden, damit die Spalte nicht aufklaffen und die Wurzeln durch Luft, Wind und Wärme austrocknen und verbrennen.
Am Ende des Vorganges noch Erde neben der Pflanze aufhäckeln und an der Pflanze aufhäufeln, fertig.
Die Äste der Pflanze müssen aus der Erde ragen, da die Pflanze sonst verschimmeln und absterben kann.
Diese Art der Pflanzung nennt man Winkelpflanzung (wegen dem sich ergebenden Winkel beim Loch ausheben) bzw. Klemmpflanzung, da die Wurzeln in der Erde eingeklemmt werden und so für Stabilität sorgen.
Diese Schritte wiederholt man so lange, bis die letzte Pflanze in der Erde ist.
Weitere Möglichkeiten zum Pflanzen sind der Hohlspaten und der Erdbohrer.
Auf den Bildern könnt ihr einzelne Pflanzschritte erkennen.
Ich bin für dieses Frühjahr damit durch. Jetzt erfolgt nur noch die Düngung und das Gras kann auch wachsen.