Smartfisch

Smartfisch Ihr sucht Bildung, Beratung und Technik für die nachhaltige Fischzucht und Landwirtschaft? Seit über 40 Jahren züchten wir Fische, Krebse und Muscheln.

Aquakultur, Aquaponik, Kreislaufwirtschaft und Naturschutz sind unserer Passion.
🐟🪷🌳
Einfach mal auf die Smartfisch Akademie Website schauen. Seit 30 Jahren düngen wir mit ihrem Wasser unsere Gärten. Seit den 90er Jahren betreiben wir integrale Aquakultur. Seit ein paar Jahren nennen es manche Aquaponik. Nun geben wir unsere Erfahrungen weiter. Das ist Smartfisch Akademie!

Innovative Aquakultur und Fischzucht gibt es bei der Fischzucht zwischen Teichen, Büffeln und Gräsern.
09/09/2026

Innovative Aquakultur und Fischzucht gibt es bei der Fischzucht zwischen Teichen, Büffeln und Gräsern.

Aquaponik, die Synergie von Fischzucht und Gartenbau oder einfach nur ein multitrophes System?    Darum ging es am Woche...
07/09/2026

Aquaponik, die Synergie von Fischzucht und Gartenbau oder einfach nur ein multitrophes System?

Darum ging es am Wochenende im Karrée 49 zusammen mit Smartfisch, der PHÄNOMENTA Lüdenscheid der TU Chemnitz und dem Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen e.V.
Ab heute geht es weiter zum Thema Hydrokultur und deren Physiologie.

Dies und weitere Workshops findet ihr auf den entsprechenden Seiten.

Es gibt einiges zu tun für die Aquakultur, wenn sie resilient gegenüber derartiger Entwicklungen werden möchte.       Da...
05/09/2026

Es gibt einiges zu tun für die Aquakultur, wenn sie resilient gegenüber derartiger Entwicklungen werden möchte.

Dazu gehören auch Weiterbildung und gesellschaftliche Grundkentnise in der Wissenschaft.

Komplexe Aquakultur in Kreislaufanlagen in einer ungewissen Zukunft benötigt gut ausgebildete Mitarbeiter, sowohl im Han...
05/09/2026

Komplexe Aquakultur in Kreislaufanlagen in einer ungewissen Zukunft benötigt gut ausgebildete Mitarbeiter, sowohl im Handwerk, wie in der akademischen Etage.

Doch in Deutschland ist dieser Wirtschaftszweig in jeder Beziehung unter Druck, sodass gut gebildete Aquakulturisten aus verschiedensten Gründen abwandern.

Während einerseits moderne Firmen wie die Völklinger Meeresfischzucht oder SeawaterCube im Westen schliessen und Mitarbeiter neue Optionen suchen, gibt es in Ostdeutschland einen Facharbeitermangel und Braindrain in diesem Bereich.

Doch für die freien Aquakulturisten aus Völklingen oder Saarbrücken ist der Umzug nach Osten kaum eine Option. Die politischen Entwicklungen wie in Sachsen-Anhalt sprechen dagegen, denn gut gebildetes Fachpersonal möchte gute Bezahlung, Freiheiten und eine gewährleistete Bildungschance für den eigenen Nachwuchs.

Wenn jedoch rechte Populisten die Schulpflicht und damit die staatliche Bildungsgarantie in Frage stellen, sind derartige Bundesländer keine Option für gut ausgebildetes Personal.

Heute startete unsere Aquaponik Sommerakademie Teil 2 in Chemnitz zusammen mit den Teams des Karree49, der TUC, den Teil...
04/09/2026

Heute startete unsere Aquaponik Sommerakademie Teil 2 in Chemnitz zusammen mit den Teams des Karree49, der TUC, den Teilnehmern des Fischereiverbandes Thüringen, des Naturschutzbüros und der Phänomenta Lüdenscheid.

Das heutige Thema: Management von aquaponischen Produktionsmethoden und aquatischen Naturschutzprojekten.

Die Aufschlüsselung eines Fischsterbens, Teil 1, die Auslöser.
03/09/2026

Die Aufschlüsselung eines Fischsterbens, Teil 1, die Auslöser.

Der Tod hat (s)ein Vorspiel.


Fischsterben, wieso, weshalb, warum?
In diesem Sommer waren die News voller Bildern toter Fische.

Scheinbar kamen die Unglücke plötzlich und unerwartet. Doch der Tod in jedem Gewässer hatte sein eigenes Vorspiel und kam mit Ansage. Vorhersehbar aber leise. Auch im Köllerbach.

Der menschengemachte Kimawandel spielte darin seine Rolle, mal mehr, mal weniger, denn die Hauptrolle spielte der Mensch an sich, mit all seinen Fehlern. Und es gibt genug davon, bewußte, unbewußte, offensichtliche und verborgene, absichtliche oder versehene, schwerwiegende oder begleitende.

Doch wir Menschen sind oft einfach gestrickt. Sündenböcke müssen her, am besten ist es der "Andere", oder ein anonymer Parameter oder Fakt. Hauptsache nicht wir selbst.

Der Sauerstoff war es, die Goldalge oder eben der Klimawandel. Mit abnehmendem IQ und demnächst Abschaffung der Schulpflicht, wie es blaue Populisten anstreben, wird die Natur für uns ein Buch mit sieben Siegeln. Das Verständnis komplexer Prozesse verschwindet zunehmend.

Doch das gilt nicht für alle Deutschen. Für diejenigen, die mehr über das Entstehen der Fischsterben wissen wollen ist dieser etwas längere Post. Lesestoff.

Chronologie eine Fischsterbens anhand des Fallbeispiels vom 4.August 2026 im Köllerbach.

Wir haben die Situation auch mit Messungen nachverfolgt. Auch mit der Nase. Gemessen wurde in Walpershofen an der Messsäule, nach der Brücke am Klärwerk und in Püttlingen Stadtmitte, ab und zu in Völklingen, teils mit komplexen Methoden, teils mit einfacher Titration jedoch ohne teure Sonden, Uhrzeit etwa 9 Uhr, Ausnahme war der Starkregen vom Freitag den 28. August, dann etwa 2-3 h nach dem Niederschlag tagsüber.

Wir, das sind der NABU Köllertal und unsere Kooperationspartner der Zukunftswerkstatt Wasser und Gewässer des BUND Saar

● KW 31: Das Vorspiel. Die Dürre, Wasserstand Walpershofen 4 cm, Wasserstand Völklingen 38 cm, Durchfluss unbekannt, Zufluss aus Seitenbächen auf der Strecke nahezu null, der Bach besteht zu diesem Zeitpunkt in erster Linie aus dem Abfluss der Kläranlage und den gepumpten Grubenabwässern mit erhöhten Salzkonzentrationen. Erstaunlicherweise leben die Fische noch. Temperatur gute 24 Grad, teils wärmer, Sauerstoff vormittags etwa bei 6,5 mg/L, also zu wenig, Gestank ab der Brücke nach dem Klärwerk erbärmlich, mit Abwasserpilz belastet. Ab diesem Punkt sind die Parameter TOC, Nirtit, Orthophosphat und Salzionen über dem Limit, der pH bei 6,.. bedingt durch die H+Ionen der Biofiltration. Bis zur Brücke in Püttlingen erfolgte eine Halbierung der Nitritwerte, erklärbar durch natürliche Oxidation und eine leichte Erholung des pH durch das Bachbett. Dementsprechend leicht erhöht war der Nitratwert dort, Sauerstoff leicht verbessert, die Welt war scheinbar wieder halbwegs in Ordnung,. Die Fische waren jedoch vorbelastet, Ektoparasiten stark verbreitet, Nitrit stört die Sauerstoffaufnahme in den Zellen, Ammonium an den Kiemen, Stress war offensichtlich, was den Bedarf erhöht, manches Salzion hat positiv und oder negativ gewirkt. Das Klärwerk wurde über Dritte informiert und hat reagiert.

● KW 32: Die Verschleierung. Auch ab dem Klärwerk hatten sich Werte verbessert, die Duftnote wurde erträglich, Nitrit war reduziert, Sauerstoff gegen 8mg/L, die Situation schien entschärft. Wie die interne Reaktion im Klärwerk war, konnten wir nicht klären. Üblicherweise erhöht man die Belüftung, das kostet Geld und oder erhöht die Standzeiten in den Kammern der Biofilter, das kostet Puffervolumen, ein Risiko. Viel mehr Möglichkeiten sind oft nicht vorhanden oder anlagenspezifisch. Trotz guter Arbeit sind unsere Klärwerke hier eingeschränkt und letztendlich nicht auf die Folgen den Klimawandels ausgerüstet. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.

● KW 33: Das Unglück, es kam von Montag auf Dienstag, 3. auf 4. August, Starkregen gegen zwei Uhr nachts, die in etwa ungünstigste Uhrzeit. Was war dann geschehen? Nun, die Werte am Morgen deuten am ehesten auf einen Überlauf von Regenrückhaltung und oder Mischbecken und oder Biofiler hin, im kleineren Rahmen auf landwirtschaftliche Abwässern des Oberlaufs. Der Wasserstand lag höher, die Trübung war extrem, nahezu alle Pflanzen waren mit Schlamm bedeckt und kaum zur Photosynthese fähig, die Ammoniumwerte, welche kurz zuvor noch unter 0,1 mg/L lagen, waren an allen Messstellen noch 6h nach dem Starkregen ein mehrfaches überhöht, mit starker Tendenz zum Abklingen. Die Stoffe wurden weiter in die Saar getragen. Tote Fische waren aufgrund der Wassermenge und Trübung nur vereinzelt zu sehen und wurden abgetrieben. CO2 war erhöht, O2 bei etwa 7mg/L, Temperatur 23 Grad, das Ausmaß lag noch im Verborgenen.

● KW 33: Mittwoch der 5. August. Der Tod zeigt sich in voller Pracht. Tote Forellen, Grundeln, Plötzen, Barben, Gründlinge und selbst Döbel treiben im Fließ. Obwohl die Wassewerte wieder verbessert waren lag der Köllerbach voller toter Fische mit weißen Kiemen und der Gestank war erbärmlich. Manche Bürger starteten Rettungsversuche, nutzlos. Polizei und Ämter waren informiert, doch zu spät. Die Schläge des Vortages haben die bereits geschwächten, vorbelasteten Tiere hart getroffen, der typisch nächtliche Sauerstoffabfall war nur noch der Sargnagel.

Wer immer hier nachfragt wird nicht mehr hören, als dass der Sauerstoffgehalt zu niedrig war. Die Komplexität ist für unsere Gemeindepolitiker nicht fassbar. Schade.

Doch wenn man das Geschehene intensiver betrachtet, erkennt man klar die Zusammenhänge und Lösungsmöglichkeiten. Um diese zu erklären benötigen wir etwas Zeit und einen eigenen Post für Menschen mit tieferem Interesse.

03/09/2026

Wichtige biologisch klimatische Zusammenhänge.

Die Niederlande und ihre Aquakultur. Hier auf Seeland sind Freiwassermarikultur und Windenergie im gleichen Raum und küs...
03/09/2026

Die Niederlande und ihre Aquakultur.
Hier auf Seeland sind Freiwassermarikultur und Windenergie im gleichen Raum und küstennah.

Es funktioniert seit Jahren erfolgreich, Energie, Miesmuschel, Auster, Alge.

Warum noch nicht bei uns. Seit den 2000dern gibt es dazu Pläne, die Umsetzung scheint jedoch eine Schwierige.
Sollten wir in Zukunft eine rechtpopulistische Regierung erhalten, wäre das wahrscheinlich das Aus in den jeweiligen Branchen und der Verlust vieler Arbeitsplätze.

Deutschland war durch Innovation erfolgreich. Ein fossiler Rückschritt wir den Erfolg beenden.

03/09/2026

Ab und zu braucht der Alltag etwas Humor.

Wissenstransformation international zu Gunsten der Zukunft.
01/09/2026

Wissenstransformation international zu Gunsten der Zukunft.

⏰Deadline to register for ICES/PICES Workshop on Indigenous Knowledge (WKIK) is tomorrow

Addressing today's marine challenges requires drawing on multiple knowledge systems.
Register now to join ICES/PICES Workshop on Indigenous Knowledge (WKIK) https://www.ices.dk/community/groups/Pages/WKIK.aspx and discuss how Indigenous Knowledge Systems, and the Indigenous Peoples who hold these knowledges, can contribute to marine science, ecosystem assessments, and advisory processes through respectful and equitable collaboration.

📅2–4 November 2026
📍Membertou First Nation, Sydney, Cape Breton, Canada

Led by 🗣️Shelley Denny, Ph.D. 🗣️Patricia (Trish) Clay 🗣️Sabrina Curtis 🗣️Marta Ballesteros 🗣️Natalie Ban 🗣️Sarah Wise, WKIK will explore the foundations of Indigenous Knowledge Systems, share case studies from marine research and management, discuss Indigenous data sovereignty and governance, and develop practical guidance and recommendations to strengthen further work across ICES and PICES.

👥 Participation in this workshop is in-person only.
⏰The deadline to register is 1 September.
📋See the agenda for WKIKhttps://www.ices.dk/community/groups/Documents/WKIK_agenda_website.pdf

ℹ️ Find out more https://www.ices.dk/community/groups/Pages/WKIK.aspx
💡Read more about ICES Framework for Ecosystem-Informed Science and Advice (FEISA) which explicitly recognizes multiple sources of knowledge, including knowledge from scientists, stakeholders and Indigenous people https://doi.org/10.17895/ices.pub.25266790

Adresse

Angermünder Chaussee 1
Eberswalde
16225

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