Der Pfabhof
Unser Familienbetrieb arbeitet nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Unser großes Anliegen ist es dem Verbraucher die Landwirtschaft, insbesondere die biologische Landwirtschaft näherzubringen. Auf unserem Betrieb wird neben Getreide, Körnerleguminosen und Grünland auch Beerenobst angebaut. Unsere Beeren
Im Frühjahr 2019, ist auf einer Fläche die an unseren Hof grenzt, die Be
erenplantage entstanden. Diese beiden Beerenarten eignen sich hervorragend für den ökologischen Obstbau. Die Aroniabeere kommt ursprünglich aus den östlichen Teilen Nordamerikas. Schon damals wurde die Beere von den Ureinwohnern kultiviert, die ihre sehr gesunden Eigenschaften zu schätzen wussten. Die Aroniabeere enthält Vitamine wie Vitamin C, Vitamin B9, Vitamin B12, und das Provitamin A. Einen hohen Anteil an Antioxidantien, viel höher wie zum Beispiel die Heidelbeere kann die Aroniabeere vorweisen. Diese Antioxidantien neutralisieren die Wirkung der freien Radikalen und schützen damit die Zellen des Körpers. Die Inhaltsstoffe stimulieren den Blutdruck und regen die Durchblutung an. Es kann nachweislich der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Die Haskapbeere ist noch recht unbekannt in unseren Breitengraden. Diese Beere kommt ursprünglich von der sibirischen Halbinsel Kamtchatka. Die Haskapbeere wird schon seit vielen Jahren in Kanada angebaut und erfreut sich hier großer Beliebtheit. In Deutschland gehören wir zu einen der wenigen Betriebe welche Haskap angepflanzt hat. Wir sind aber sicher das durch den unvergleichbaren Geschmack und die wertvollen gesundheitlichen Vorteile der Anbau dieser Beere bei uns wachsen wird. Auch die Haskapbeeren enthalten einen hohen Gehalt an Vitamin C, A und E, sowie Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalzium. Ebenfalls ist der Anteil an Antioxidantien höher als bei herkömmlichen Beerenobst und sogar höher wie bei den Aroniabeeren. Besonders die Haskap Beere ist im Frischeverzehr ein wahrer Genuss. Es lassen sich aber auch aus beiden Beeren wunderbare Produkte zubereiten wie z. Fruchtaufstriche, Saft, Essig, Liköre. Diese Feinkostartikel werden ausschließlich aus hochwertigen biologischen Zutaten hergestellt. Wir, die Familie Kurz, lieben und leben unsere Bio-Landwirtschaft und es wird in Zukunft noch viele neue Feinkost Variationen von uns geben. von der Natur – für euch! Unsere Landwirtschaft
Auf unseren Flächen werden nur natürliche organische Dünger verwendet. Chemische Pflanzenschutzmittel kommen nicht zum Einsatz. Wir begegnen dem Beikrautbesatz und den Pflanzenkrankheiten mit angepassten Fruchtfolgen, Sortenwahl und mechanischer Beikrautregulierung. Das Bodenleben in unseren Feldern wird gefördert durch angepasste Bodenbearbeitung und verschiedene Zwischenfrüchte. Die Zwischenfruchtmischungen sind oft sehr blütenreich was für alle Arten an Insekten ein reich gedeckter Tisch ist. Die verschiedenen Pflanzen in den Mischungen haben verschiedene Eigenschaften, diese können Verdichtungen aufbrechen und Nährstoffe aufschließen. Durch die Einarbeitung der verrottenden Pflanzenreste hat unser Bodenleben immer genügend Nahrung um ihre wichtige Arbeit leisten zu können die die Bodenfruchtbarkeit steigert und erhält. Auf unseren Wiesen wird gesundes und schmackhaftes Heu für Kleintiere und Pferde produziert. Die Wiesen werden extensiv bewirtschaftet, das schont die Insektenwelt und alle anderen Wiesenbewohner. Es ist uns wichtig so gut es möglich ist im Einklang mit der Natur zu wirtschaften wie es schon unsere Vorfahren getan haben. Durch neue Erkenntnisse und den technischen Fortschritt haben wir heute natürlich einen großen Vorteil gegenüber unseren Vorgängern. Doch eines hat sich in der Landwirtschaft nie verändert, die Verantwortung gegenüber Umwelt, Tiere und Verbraucher. Geschichte:
Der Pfabhof wurde erstmals 1671 in einer Steuerbeschreibung erwähnt. Seit dieser Zeit ist viel passiert rund um den Pfabhof. Der Hof selbst hat zweimal seinen Standort verändert. Im Jahr 1900 wurde der Hof an seinem ursprünglichen Standort ein Opfer der Flammen. Nach dem Feuer beschloss man in die heutige Echinger Bahnhofstrasse auszusiedeln. Das damalige Gebiet um den neuen Standort war kaum besiedelt und der Hof stand fast alleine. In den kommenden Jahrzehnten änderte sich das Bild des bäuerlichen Dorfes in einen dicht besiedelten Industriestandort.
2011
Durch diesen Strukturwandel veränderte sich auch die Umgebung des Hofes. Eine Landwirtschaft war in der Bahnhofstraße nur noch sehr schwer möglich. Durch diesen Umstand beschlossen wir 2009 mit dem Betrieb erneut auszusiedeln. Im Jahr 2011 wurde der Bau abgeschlossen und seitdem hat der Pfabhof sein neues Gesicht, auf der nördlichen Hügelkette im Ortsteil Ottenburg der Gemeinde Eching bei München.