14/09/2026
Bissi Geschichte über‘s Wasserhäusje. Nach der riesen Sause am Wochenende😉🎉🍀🎶
Die Trinkhallen (auch Wasser- oder Jöst-Häuschen genannt) gehören auch heute noch zum Frankfurter Stadtbild. Es gibt sie bereits seit dem 19. Jahrhundert.
Zunächst sollten die kleinen Häuschen, unterstützt durch die
Stadt, günstige alkoholfreie Getränke verkaufen,
um den hohen Alkoholkonsum der Bevölkerung zu verringern.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden neue Trinkhallen
aufgebaut und viele auch als Wartehallen für den ÖPNV oder als öffentliche Toiletten benutzt.
Seitdem werden neben Getränken auch andere Waren angeboten.
Ein großer Teil der Trinkhallen gehörten dem Unternehmen Jöst, das bis 1971 existierte und zeitweise auch Hotels und Brennereien, sowie Wasserhäuschen in anderen Städten besaß.
Der Name „Jöst" wird bis heute für die Trinkhallen in Frankfurt verwendet.
Wenn ihr mehr zum Unternehmen Jöst erfahren wollt, könnt ihr im Institut für Stadtgeschichte im Bestand Jöst (https://buff.ly/6f8abvs) nachschauen.
Kennt ihr Wasserhäuschen in eurer Nähe?🤔