10/01/2023
War da was mit Feinstaub? Anders als in diesem Jahr, stand die erhöhte Feinstaubkonzentration bislang traditionell im Mittelpunkt der Kritik am . Wir fühlen uns einer sachlichen und faktenbasierten Diskussion um die Umweltauswirkungen von verpflichtet und haben daher genau hingeschaut:
Laut Umweltbundesamt (UBA) lag die durchschnittliche Spitzenkonzentration kurz nach Mitternacht bei 161 µg/m³ und somit um 46% niedriger als beim letzten Jahreswechsel mit Feuerwerk 2019/20. Einen Grenzwert für punktuell hohe Feinstaubwerte wie beim Silvesterfeuerwerk gibt es nicht, denn Stand der Wissenschaft ist, dass insbesondere langfristige Expositionen zu gesundheitlichen Risiken führen können. Bereits um 4 Uhr morgens war jedoch vielerorts eine Normalisierung auf durchschnittlich 36,8 µg/m³ zu beobachten. Auch der Grenzwert für das Tagesmittel von 50 µg/m³ wurde an lediglich 11% aller Stationen des bundesweiten Luftmessnetzes überschritten.
Die Daten des UBA belegen erneut: Erhöhte Feinstaubkonzentrationen in Folge von Feuerwerken treten räumlich begrenzt und für wenige Stunden auf. Beim letzten Jahreswechsel waren die Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks auf die Luftqualität besonders gering.
https://bvpk.org/umweltbelastung-feuerwerk
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/stationen/eJzrXpScv9BwUXEykEhJXGVkYGSsa2AIRItKMhcZGi_KS12wqLhkwZKURLcikKyRrqGRrpEpkB-Sj6w6OXHCotwqtkW5yU2LcxJLTjt4rpr3qlHu-OKcvPTTDirnXBw-WcwGAAhOK7Q=