Philo Fine Arts Verlag

Philo Fine Arts Verlag Im Verlag Philo FIne Arts erscheinen Bücher zur Kunst, Kulturgeschichte und Philosophie. Der Verlag firmiert heute als Philo Fine Arts Stiftung & Co. KG.

Die Reihe der FUNDUS-Bücher bildet den publizistischen Schwerpunkt des Verlags Philo Fine Arts. In dieser Reihe erscheinen Aufsatzsammlungen, Monografien und Herausgaben namhafter Geisteswissenschaftler, Künstler und Persönlichkeiten des Kulturbetriebs. Texte zu aktuellen Entwicklungen der Kunst und Aspekten der Kunst-, Kultur- und Philosophiegeschichte von zeitgenössischen Autoren spielen eine eb

enso große Rolle wie Neuauflagen und Editionen grundlegender historischer Schriften. Außerhalb der FUNDUS-Reihe erscheinen bei Philo Fine Arts auch Bildbände, umfangreiche Monografien, Manifeste und Bücher im Rahmen von Ausstellungen und das kulturwissenschaftliche Magazin »ilinx«. Die FUNDUS-Reihe entstand 1959, zunächst als Paperback, beim Verlag der Kunst, Dresden. Der Verlag der Kunst wurde nach der Wende vom Wissenschaftsverlag Gordon & Breach gekauft. 2001 übernahm der Berliner Judaica-Verlag Philo das Sortiment der Kunst- und Kunsttheorie-titel und führte es unter dem neuen Verlagsnamen Philo & Philo Fine Arts fort. Die Verlagsgruppe Husum übernahm 2003 die Regionalia-Titel des Verlags der Kunst und publiziert unter diesem Namen bis heute zahlreiche Bücher. Im Januar 2008 schließlich gründete der Hamburger Unternehmer und Kunstsammler Prof. Dr. Harald Falckenberg Philo Fine Arts als eigenständigen Verlag und ermöglichte auf diese Weise auch das Fortbestehen der FUNDUS-Reihe.

Ausstellungs-TippWir weisen gerne auf die Ausstellung unseres Autors Wolfgang Müller – Stichwort »Subkultur Westberlin« ...
19/01/2017

Ausstellungs-Tipp

Wir weisen gerne auf die Ausstellung unseres Autors Wolfgang Müller – Stichwort »Subkultur Westberlin« – hin.
Titel:
»Die Stare von Hjertøya singen Kurt Schwitters«
Ort des Geschehens:
Bremen
Eröffnung:
Freitag, 20. Januar 2017

Alles Weitere hier:

Anfang der 20er Jahre schuf der Dada-Künstler Kurt Schwitters mit der "Ursonate" das wohl berühmteste dadaistische Lautgedicht. Über 70 Jahre später reist der Berliner Konzept-Künstler, Vogel-Liebhaber und Schwitters-Enthusiast Wolfgang Müller auf die norwegische Insel Hjertøya. Eigentlich will er d...

Wir empfehlen:Marcel Duchamp-Ausstellung im Hamburger 8. Salon – Eröffnung am 9. Dezember um 19 Uhr, Trommelstraße 7Der ...
08/12/2016

Wir empfehlen:
Marcel Duchamp-Ausstellung im Hamburger 8. Salon – Eröffnung am 9. Dezember um 19 Uhr, Trommelstraße 7

Der 8. Salon lädt ein zu einer Marcel Duchamp-Ausstellung, organisiert von Bastiaan van der Velden, Ursula Panhans-Bühler, Axel Heil und Roberto Ohrt. Im Sommer 1930 war der berüchtigte An-Artist 14 Tage in Hamburg, vermutlich das erste und einzige Mal. Seine Begeisterung für Schach hatte ihn am Ende der 20er Jahre – so jedenfalls glaubte nahezu jeder, der ihn damals kannte – vollkommen aus der Kunst herauskatapultiert und bis in die französische Nationalmannschaft getragen. 1930 sollten die "Länderkämpfe des Weltschachbundes" (später „Schacholympiaden“ genannt) an der Alster ausgefochten werden. MD reiste an und spielte überwiegend Remis. „Sehr schlechtes Turnier“, musste er feststellen, aber die Stadt sei „beautiful“, ein Kompliment, das wir mit unserer Ausstellung leider nicht zurückgeben dürfen. „Schönheit“ war eine Kategorie, die MD seinen Zeitgenossen um die Ohren schlagen wollte; dahinter treten wir sechsundachtzig Jahre später nicht mehr zurück. Genießen Sie Drinks, Drucksachen, Versprechungen und Fragmente für eine Reise in die Vierte Dimension - am nächsten Freitag ab 19.00 in der Trommelstrasse Nummer sieben ("Vergiß nicht..!“).

Seit dem 1. September zeigt das ZKM Karlsruhe zum 150. Geburtstag von Aby Warburg in einer Ausstellung die vollständige ...
09/09/2016

Seit dem 1. September zeigt das ZKM Karlsruhe zum 150. Geburtstag von Aby Warburg in einer Ausstellung die vollständige Rekonstruktion seines Bilderatlas. Unter dem Titel »Aby Warburg. Mnemosyne Bilderatlas. Rekonstruktion – Kommentar – Aktualisierung« ist diese noch bis zum 13. November zu sehen.
Hier findet ihr alle weiteren Informationen:
http://zkm.de/event/2016/09/aby-warburg-mnemosyne-bilderatlas

Jörg Heisers Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik« hat seit seinem Erscheinen große Resonanz in der Presse erfahren, wa...
19/05/2016

Jörg Heisers Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik« hat seit seinem Erscheinen große Resonanz in der Presse erfahren, was uns natürlich sehr freut. Wir haben an dieser Stelle ja auch schon immer auf einzelne Beiträge hingewiesen und dahin verlinkt, wenn möglich.
Hier nun eine kleine Sammlung an weiteren Pressestimmen – wie Ihr seht: Die Lektüre lohnt sich!

»Die fundierten und pointierten Werkanalysen empfehlen sich als Referenztexte. Sie addieren sich zu einer Kulturgeschichte der Nachkriegszeit.«
Kolja Reichert, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Toll, wie Heiser über einzelne Künstler schreibt, etwa Kai Althoff oder Michaela Melián. Ein Buch, das sich wirklich lohnt.«
Monopol – Magazin für Kunst und Leben

»Heisers Schnittstelle ist der Journalismus. [Er] arbeitet wissend und gut verständlich die vielfältigen Ent- und Eingrenzungen, diskursiven Verflechtungen und Geschichten von Popmusik und Kunst auf – vom frühen Warhol über Lennon und Ono sowie Throbbing Gristle bis zu heutigen hybriden Ansätzen Fatima Al Qadiris und Carsten Nicolais.«
Christoph Jacke, SPEX

»›Doppelleben‹ befasst sich mit einem ganz alten Topos der Ästhetik, dem Verhältnis der Künste zueinander. [...] Insgesamt gesehen sollte Jörg Heisers anspruchsvolle Studie aber auch als eine höchst attraktive Einladung an die Leser verstanden werden, über das eigene Verhältnis zu den schönen wie populären Künsten nachzudenken.«
Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt

»Hier räumt Heiser auf mit einigen Klischees über Krautrock und Kunst. Wenn Kunst und Pop im selben Klub tanzen, muss das nicht eine neue Gattung generieren. So nüchtern und doch detailliert schreiben wenige über den experimentellen, aber künstlerisch dennoch eingehegten Krautrock.«
Tobi Müller, Neue Zürcher Zeitung

»Ob Laurie Anderson, Beuys, COUM oder die Oehlen-Brüder - was Heiser herausarbeitet ist gehaltvoll und lesbar zugleich [...]. Sicher gibt es Bücher, die die Bandgeschichte von Throbbing Gristle detaillierter beschreiben, aber hier geht es um Werkanalyse, um Verflechtung und Abgrenzung. Nicht zwingend um die Verbindung, sondern um die jeweils geeignete Strategie zur Vermittlung des Auszudrückenden. Delikates Hirnfutter!«
Karsten Zimalla, Westzeit

Jörg Heiser stellt sein Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik« im Hamburger Golem vor:HamburgSonntag, 17. April 2016, 20...
16/04/2016

Jörg Heiser stellt sein Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik« im Hamburger Golem vor:

Hamburg
Sonntag, 17. April 2016, 20 Uhr
Golem, Große Elbstraße 14

Die Untüchtigen präsentieren: Doppelleben Kunst und Popmusik
Lesung und Gespräch und Musik mit Jörg Heiser, Steffen Zillig, Marcel Bisevic und Günther Resnicek

Mehr Infos hier:

Was versprach sich Andy Warhol davon, als Produzent von The Velvet Underground im Musikgeschäft zu agieren, und was erhoffte sich umgekehrt die Band von diesem Produzenten? Warum setzte Yoko Ono ihre Fähigkeiten, die sie schon vor der gemeinsamen Zeit mit John Lennon in der künstlerischen Avantgarde…

Vortrag und Künstlergespräch mit Jörg Heiser und Michaela Melián in MünchenDienstag, 12. April 2016, 19 UhrLenbachhaus M...
05/04/2016

Vortrag und Künstlergespräch mit Jörg Heiser und Michaela Melián in München

Dienstag, 12. April 2016, 19 Uhr
Lenbachhaus München, Kunstbau, Luisenstraße 33

Jörg Heiser, Co-Chefredakteur des Kunstmagazins frieze und Herausgeber von frieze d/e, stellt sein neues Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik« vor, in dem er die Genealogie des künstlerischen Arbeitens zwischen Kunst und Popmusik von den frühen 60er-Jahren bis heute beschreibt. In diesem Zusammenhang wird er über die Arbeit von Michaela Melián sprechen und anschließend ein Gespräch mit der Künstlerin führen.

Der Eintritt zur Veranstaltungen ist frei.

Foto: Heidi Specker

Rezension zu Jörg Heisers »Doppelleben. Kunst und Popmusik« auf SWR 2»Das neue Buch von Jörg Heiser ist stellenweise ein...
15/03/2016

Rezension zu Jörg Heisers »Doppelleben. Kunst und Popmusik« auf SWR 2

»Das neue Buch von Jörg Heiser ist stellenweise eine grandiose
Nahaufnahme von nur vermeintlich bekannten Konstellationen«, befindet Kritikerin Carmela Thiele auf SWR 2. Und an anderer Stelle heißt es: »Heisers Untersuchung vereinigt wissenschaftliche Sorgfalt mit dem flüssigen Stil des Kritikers.«

Die ganze Besprechung konnt Ihr hier nachlesen oder hören:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/buchkritik/swr2-die-buchkritik-joerg-heiser-doppelleben/-/id=658730/did=16843530/nid=658730/suegc7/index.html

Wolfgang Müller in HamburgEndlich kann man Wolfgang Müller, Autor von »Subkultur Westberlin 1979-1989«, auch mal in Hamb...
10/03/2016

Wolfgang Müller in Hamburg

Endlich kann man Wolfgang Müller, Autor von »Subkultur Westberlin 1979-1989«, auch mal in Hamburg erleben.
Zwar ist es keine Lesung aus dem genialen Berlin-Buch, aber der Vortrag steht im Zeichen der darin verhandelten Themen und nimmt die Musik/Performance-Gruppe Die Tödliche Doris zum Ausgangspunkt, deren Mitbegründer Wolfgang Müller war.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung »Geniale Dilletanten« im Museum für Kunst und Gewerbe statt, die noch bis zum 30. April zu sehen ist.

»Die Tödliche Doris: Gestaltwerdung in Performance und Konzeptkunst«
Donnerstag, 17. März 2016, 19 Uhr
MK&G - Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz

Mit »Subkultur Westberlin 1979-1989« legte Wolfgang Müller erst vor kurzem ein umfassendes Werk vor, das die bewegten 1980er-Jahre in der Berliner Subkulturszene aufarbeitet. Dabei könnte die Spannbreite der Ereignisse, Geschehnisse und Personen, die er schildert und zu Wort kommen lässt, nicht vielfältiger sein. Mit »Die Tödliche Doris« war Müller selber aktiv an diesen Entwicklungen zwischen Punk und Avantgardekunst beteiligt. In seinem Vortrag dienen ihm Überlegungen zur Gestaltbildung dieser Künstlergruppe als Ausgangspunkt für verschiedene Zugriffe auf Subkultur, ihre Bedeutungen und Grenzen.
Eintritt im Museumseintritt inbegriffen

Mehr hier:
http://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell.htm

Buchpräsentation mit Jörg Heiser »Doppelleben. Kunst und Popmusik« in Frankfurt Mit Konzert von La StampaMittwoch, 16. M...
09/03/2016

Buchpräsentation mit Jörg Heiser »Doppelleben. Kunst und Popmusik« in Frankfurt
Mit Konzert von La Stampa

Mittwoch, 16. März 2016, 20 Uhr
Freitagsküche im MMK 1 (Museum für moderne Kunst)
Domstraße 10

Eintritt frei

Jörg Heiser im Gespräch mit Jan Verwoert und Konzert von La Stampa.

Der Kunstkritiker und Mitherausgeber der Zeitschrift Frieze d/e, Jörg Heiser, stellt in der Freitagsküche im MMK sein neues Buch Doppelleben. Kunst und Popmusik vor. Der Kontextwechsel zwischen Kunst und Popmusik, so Heiser, ist der Versuch genreübergreifende Lösungen für Widersprüche zu finden. Was versprach sich Andy Warhol davon, als Produzent von The Velvet Underground im Musikgeschäft zu agieren? Warum nahm Joseph Beuys 1982 die Single Sonne statt Reagan auf? Über dieses Thema diskutiert Jörg Heiser mit dem Autor und Kunstwissenschaftler Jan Verwoert. Beide sind Mitglieder der Band La Stampa, die im Anschluss an das Gespräch auftritt.

Foto: Heidi Specker

Doppelleben – Kunst und Popmusikvon Jörg HeiserBuchvorstellung und Diskussion mit Jörg Heiser & Kolja Reichert BerlinMon...
04/03/2016

Doppelleben – Kunst und Popmusik
von Jörg Heiser

Buchvorstellung und Diskussion mit Jörg Heiser & Kolja Reichert
Berlin

Montag, 7. März 2016, 20 Uhr
Between Bridges
Keithstrasse 15

Talk and discussion will be held in German language

www.betweenbridges.net

Was versprach sich Andy Warhol davon, als Produzent von The Velvet Underground im Musikgeschäft zu agieren, und was erhoffte sich umgekehrt die Band von diesem Produzenten? Warum setzte Yoko Ono ihre Fähigkeiten, die sie schon vor der gemeinsamen Zeit mit John Lennon in der künstlerischen Avantgarde entwickelt hatte, in der Popmusik ein – und was zog Lennon im Gegenzug in die Kunst? Warum nahm Joseph Beuys 1982 eine Single mit dem Titel Sonne statt Reagan auf? Und warum gingen Künstlerinnen wie Michaela Melián etwa um die gleiche Zeit in die Popmusik? Wie wichtig sind Utopien der Synthese zwischen Musik und Kunst für Brian Eno, Laurie Anderson oder Fatima Al Qadiri? Und welche subversive Dystopie, ausgedrückt in transgressiven Bildern und Noise, ließ aus der britischen Künstlergruppe COUM Transmissions Mitte der 70er-jahre die Band Throbbing Gristle werden?

Der Kontextwechsel zwischen Kunst und Popmusik – so argumentiert Jörg Heiser in Doppelleben. Kunst und Popmusik, seinem zweiten großen Buch nach Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht (Claassen/Ullstein, 2007) – ist der Versuch, für Widersprüche, die in dem einen Zusammenhang auftauchen, Lösungen im anderen zu finden. Welcher Art sind diese Widersprüche, wann kommt der Kontextwechsel einer Suche nach Lösungen gleich und wann einer Flucht vor Problemen?

Jörg Heiser ist Co-Chefredakteur des internationalen Kunstmagazins frieze, Herausgeber von frieze d/eund Kunstkritiker u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Er ist Gastprofessor an der Hochschule der Bildenden Künste Hamburg. In den Neunzigerjahren studierte er in Frankfurt Philosophie, war Mitgründer des Kulturmagazins Heaven Sent und schrieb u.a. für Spex und Texte zur Kunst. Musiker war und ist er auch: Texter und Sänger der Band Svevo, Tourgitarrist der Lassie Singers, heute Mitglied von La Stampa.Doppelleben. Kunst und Popmusik ist zugleich seine Dissertation im Fach Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. 2007 veröffentlichte Heiser sein vielbeachtetes Buch Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht (Ullstein/Claassen), das in dritter Auflage und in englischer Übersetzung (All of a Sudden Sculpture Unlimited II (Sternberg Press, hrsg. zusammen mit Eva Grubinger). Heiser kuratierte u.a. die Ausstellung Romantischer Konzeptualismus (Kunsthalle Nürnberg und Bawag Foundation Wien, 2007, Katalog). Er lebt in Berlin.

Kolja Reichert ist Kunstkritiker, Autor und Redakteur der Zeitschrift Spike Art Quarterly. Seine Essays, Kritiken und Interviews erschienen in Magazinen wie frieze d/e, art und Art in America sowie in Zeitungen wie Welt am Sonntag, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung und Der Tagesspiegel. 2012 erhielt Kolja Reichert den Preis für Kunstkritik der Art Cologne und derArbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV). Zuletzt erschienen Beiträge zu den Werken von u.a. Franz Erhard Walther, Renzo Martens, Michael Schmidt, Ryan Trecartin, Lina Bo Bardi und Kraftwerk.

Foto: Heidi Specker

Lesung mit Jörg Heiser in KölnJörg Heiser liest aus seinem neuen Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik« Donnerstag, 25. ...
12/02/2016

Lesung mit Jörg Heiser in Köln

Jörg Heiser liest aus seinem neuen Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik«

Donnerstag, 25. Februar 2016
Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
King Georg, Sudermanstr. 2

Moderation Michael Kerkmann

Eintritt € 6

Was versprach sich Andy Warhol davon, als Produzent von The Velvet Underground im Musikgeschäft zu agieren, und was erhoffte sich umgekehrt die Band von diesem Produzenten? Warum setzte Yoko Ono ihre Fähigkeiten, die sie schon vor der gemeinsamen Zeit mit John Lennon in der künstlerischen Avantgarde entwickelt hatte, in der Popmusik ein – und was zog Lennon im Gegenzug in die Kunst? Warum nahm Joseph Beuys 1982 eine Single mit dem Titel Sonne statt Reagan auf? Und warum gingen Künstlerinnen wie Michaela Melián etwa um die gleiche Zeit in die Popmusik? Wie wichtig sind Utopien der Synthese zwischen Musik und Kunst für Brian Eno, Laurie Anderson oder Fatima Al Qadiri? Und welche subversive Dystopie, ausgedrückt in transgressiven Bildern und Noise, ließ aus der britischen Künstlergruppe COUM Transmissions Mitte der 70er-jahre die Band Throbbing Gristle werden?
Der Kontextwechsel zwischen Kunst und Popmusik, so argumentiert Jörg Heiser, ist der Versuch, für Widersprüche, die in dem einen Zusammenhang auftauchen, Lösungen im anderen zu finden. Welcher Art sind diese Widersprüche, wann kommt der Kontextwechsel einer Suche nach Lösungen gleich und wann einer Flucht vor Problemen?

http://www.kinggeorg.de/joerg-heiser-doppelleben-kunst-und-popmusik/

Foto: Heidi Specker

Adresse

Wilstorfer Str. 71
Hamburg
21073

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Philo Fine Arts Verlag erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie