16/07/2021
Im BUCHKONTOR HAMBURG sind für den September 2021 wieder Lesungen geplant! Hoffentlich macht uns Corona dabei nicht wieder einen Strich durch die Rechnung. Wir freuen uns Ihnen/Euch die folgenden zwei Lesungen anzukündigen:
Florian Knöppler liest im Rahmen der "8. langen Nacht der Literatur in Hamburg" am 04.09.2021 aus seinem Debütroman "Kronsnest".
Kronsnest, ein kleines holsteinisches Dorf in der Elbmarsch, dass ist die Kulisse von Florian Knöpplers Debütroman und spielt in den 20er-Jahren. Hier lebt man von der Landwirtschaft und von ein bisschen Fischfang. Es gibt eine Schmiede, ein Lebensmittelgeschäft, einen Gasthof. Alles nah bei der Kirche, dem Mittelpunkt des Dorfes. Dieser Roman handelt von dem 15 jährigen Hannes und der Suche nach seinem Platz in der Welt. Das Dorf und der kleine elterliche Hof, das ist seine ganze Welt. Wer hier aufwächst, wird wie der Vater Bauer, Schmied oder Wirt, wird wie die Mutter ebenfalls Mutter. Mehr Perspektive gibt es nicht. Der empfindsame ¬Hannes ¬leidet unter seinem gewalttätigen, unberechenbaren Vater und den Schikanen in der Schule. Zuflucht findet er allein in der Natur und in seinen Büchern. Hannes ist dazu auserkoren, den Hof einmal zu übernehmen, für ihn kommt auch nichts anderes in Frage. Aber Hannes beginnt sich zu wehren gegen die Verhältnisse in denen er lebt, und gerät dabei unversehens in die beginnenden wirtschaftlichen und politischen Spannungen der Zeit, die auch in Kronsnest Einzug halten. Dabei will er doch eigentlich nur eines – die geheimnisvolle Mara für sich gewinnen, die so ganz anders ist als all die anderen Mädchen im Dorf. Ein anderes Leben, denkt Hannes, ein anderes Leben muss doch möglich sein.
Anke Gebert liest am 11.09.2021 aus ihrem ganz außer-gewöhnlichen Roman "Wo du nicht bist".
Wie schafft eine Frau es, mit einem Toten verheiratet zu werden, und warum will sie das überhaupt?
"Wo du nicht bist" – in diesem Roman beschreibt Anke Gebert die vielleicht außergewöhnlichste Liebesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Der Roman erzählt nach einer wahren Begebenheit die Liebes-, aber auch sehr tragische Leidensgeschichte von Irmgard Weckmüller und Erich Bragenheim. Im Berlin der späten 1920er Jahre arbeitet Irma Weckmüller als Verkäuferin im KaDeWe und sorgt allein für sich und ihre Schwester Martha. Doch Irmas Leben ändert sich grundlegend, als sie den charmanten jüdischen Arzt Erich Bragenheim kennenlernt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige und tiefe Liebe. Nach dem Krieg, Erich ist im KZ umgekommen, lebt Irma allein im anfangs völlig zerstörten Berlin. Sie versucht mit allen Mitteln, ihre Liebe zu Erich legalisieren zu lassen. Sie und Erich hatten sich gegenseitig das Eheversprechen gegeben, doch die N***s wollten die Eheschließung verhindern. Irma ist nach wie vor entschlossen und kämpft jahrelang dafür, seine Frau zu werden, und dies gegen Widerstände seitens der Behörden, aber auch gegen die Verwandten von Erich, die auf einmal auftauchen.
Bei Teilnahme an den Lesungen ist eine Anmeldung notwendig, diese ist möglich per Mail unter [email protected], telefonisch unter 040-50034077 oder direkt im Laden.
Der Eintritt ist wie immer frei, wir würden uns über eine freiwillige Spende zu Gunsten des Kinderhospiz "Sternenbrücke" sehr freuen.
Beide Veranstaltungen sind für 18:00 Uhr terminiert. Sollte es der Fall sein, dass am 04.09. und am 11.09.21 aktuell veränderte Hygienebestimmungen mit einer begrenzten Platzanzahl gelten, dann finden die Lesung alternativ jeweils um 16:00 und um 20:00 Uhr statt. Von daher möchten wir darum bitten, das bei Interesse und Anmeldung auch eine der beiden Alternativuhrzeiten mit angegeben wird.
Zum Schutz aller Beteiligten sollten in jedem Fall folgende Corona-Hygieneregeln grundsätzlich eingehalten werden, die momentan auch gelten:
- Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist der Zutritt leider nicht gestattet.
- beim Betreten und Verlassen der Buchhandlung besteht Maskenpflicht (den Mund- und Nasenschutz bitte nicht vergessen).
- es erfolgt eine Kontaktdatenerhebung zwecks Nachverfolgung von Infektionsketten.
- während der Veranstaltung gilt ein Abstandsgebot von 1,5 Metern zueinander.
- für alle Teilnehmer ist ein Testnachweis erforderlich (ein max. 48 Stunden alter negativer Testnachweis, ein Impfnachweis für beide Impfungen bzw. ein Genesenennachweis)
Wenn es für die Lesungen noch grundsätzliche organisatorische Änderungen geben sollte, dann werden wir darüber unverzüglich informieren.