21/07/2026
🚴♂️🇫🇷 Auf den Straßen der Tour de France 2026 – Die Etappe Mulhouse–Markstein!
Die Tour de France ist nicht nur ein Rennen… sie ist ein echtes Fest des Radsports, das Generationen verbindet und Straßen in Orte voller Begegnungen, Emotionen und Leidenschaft verwandelt.
In diesem Jahr hatten Stéphane, unser Marketing-Spezialist bei Radial, und sein Sohn Yanis die Gelegenheit, die 14. Etappe hautnah zu erleben – bei einer besonderen Vater-Sohn-Radtour zum Markstein.
Hier ist ihr Erlebnisbericht:
Für die erste Tour-de-France-Erfahrung meines Sohnes starteten wir in Masevaux. Unsere Route führte zunächst über den Col du Hundsruck, bevor wir wieder hinunter und anschließend durch das wunderschöne Thur-Tal Richtung Markstein fuhren.
Zu diesem besonderen Anlass konnten wir die eigens von den Organisatoren eingerichteten Streckenführungen nutzen und einen Teil der Strecke auf einer vorübergehend für den Autoverkehr gesperrten Straße fahren.
Ein seltenes Erlebnis: eine Bergstraße ganz ohne Autos, vollständig dem Fahrrad gewidmet. Kilometer für Kilometer ließen wir uns von den vielen anderen Radfahrerinnen und Radfahrern mitreißen und genossen diese einzigartige Atmosphäre, die den großen Momenten der Tour vorausgeht.
In Saint-Amarin angekommen, erwartete uns der beeindruckende Anstieg zum Markstein… doch die Gendarmerie überraschte uns: Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich, da der Gipfel bereits mit einer riesigen Anzahl an Zuschauern ausgelastet war.
Unsere Enttäuschung blieb jedoch nicht lange bestehen. Ein Gendarm verriet uns, dass einige Radfahrer etwas weiter unten über Gravelwege ihr Glück versucht hatten. Ein perfekter Tipp für uns – schließlich gehört Gravel bei Radial zu unserem Alltag! 😉🚲
Also passten wir unsere Route an und setzten unsere Fahrt über Wald- und Schotterwege fort – mit einem neuen Ziel: einen Platz mit perfekter Sicht auf das Rennen zu finden, ohne unbedingt bis zum Gipfel fahren zu müssen.
Mission erfüllt! In einer Kurve fanden wir einen idealen Platz mit freier Sicht auf die Fahrer. Der lange Anstieg hatte das Feld bereits weit auseinandergezogen, sodass wir die Profis einzeln vorbeifahren sehen konnten.
Um uns herum herrschte pure Tour-de-France-Stimmung: begeisterte Fans, Fahnen, Anfeuerungsrufe, lachende Gesichter, Trinkflaschen für die jüngsten Zuschauer und ununterbrochener Applaus… die Magie der Tour war überall spürbar. 🇫🇷
Nach der Durchfahrt des Fahrerfeldes nutzten wir die inzwischen wieder für die Öffentlichkeit freigegebene Straße und setzten den Anstieg gemeinsam mit einigen weiteren motivierten Radfahrern bis zum Col du Haag fort. Dabei kamen uns tausende Zuschauer entgegen, die bereits mit der Abfahrt begonnen hatten.
Dieser beeindruckende Gegenverkehr verlangte höchste Aufmerksamkeit. Zwischen Fußgängern und unterschiedlich vorsichtigen Radfahrern mussten wir jederzeit wachsam bleiben.
Auch hier zahlte sich unsere Gravel-Erfahrung aus: Wir konnten unsere Linien flexibel an die Situation anpassen und so einige potenziell gefährliche Situationen vermeiden.
Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Blick auf den Grand Ballon belohnt. Doch die Vogesen hielten noch eine letzte Überraschung für uns bereit: Ein kräftiges Gewitter begleitete uns während der Abfahrt! 🌧️
Zum Glück dauerte der Regen nicht lange genug, um uns auszukühlen. Als wir wieder das Thur-Tal erreichten, kam die Sonne zurück, unsere Kleidung trocknete schnell und wir hatten sogar noch genügend Energie, um diesen großartigen Tag mit der Überquerung des Col du Hundsruck abzuschließen.
Viele Kilometer, Berge, ein bisschen Regen, ganz viel Leidenschaft – und vor allem unvergessliche gemeinsame Erinnerungen auf dem Fahrrad. ❤️
Bei Radial lieben wir genau diese Geschichten: Erlebnisse, bei denen uns das Fahrrad neue Horizonte entdecken lässt, Herausforderungen schenkt und unvergessliche Momente schafft.
🚲 Ob großes Abenteuer, Wochenendausfahrt, Gravel-Projekt oder einfach die Freude am Radfahren – wir begleiten euch gerne dabei.
Bis bald bei Radial!