12/06/2026
Schweiz beschließt kein Feuerwerksverbot! 🎆
In den vergangenen Tagen war in vielen Medien zu lesen, die Schweiz habe ein beschlossen. Diese Darstellung vermittelt jedoch ein falsches Bild der eigentlichen Entscheidung.
📰 Tatsächlich hat das Schweizer Parlament kein allgemeines Verbot privaten Feuerwerks beschlossen. Raketen, Batterien, Verbundfeuerwerke, Vulkane, Fontänen und andere klassische Feuerwerksartikel mit Licht- und Farbeffekten sollen weiterhin erlaubt bleiben.
⚖️ Statt eines Totalverbots wurde ein politischer Kompromiss verabschiedet. Dieser konzentriert sich auf , die ausschließlich der Knallerzeugung dienen, während der überwiegende Teil des traditionellen Feuerwerks erhalten bleibt und Böller auch weiterhin am 1. August (Schweizer Nationalfeiertag) und an Silvester privat gezündet werden dürfen.
🎇 Besonders bemerkenswert: Selbst in der Schweiz, wo eine sehr starke Verbotsbewegung aktiv ist, sah die politische Mehrheit keinen Weg für ein generelles Feuerwerksverbot. Stattdessen wurden unterschiedliche Interessen gegeneinander abgewogen und ein differenzierter Ansatz gewählt.
🌍 Uns zeigt das: Die Antwort auf gesellschaftliche Konflikte rund um Feuerwerk muss nicht automatisch ein pauschales Verbot sein. Es gibt auch andere Wege, die Sicherheit, Lärmschutz und den Erhalt eines Kulturguts miteinander verbinden.
📣 Genau diese Differenzierung wünschen wir uns auch in Deutschland. Wir müssen zuerst über illegale Pyrotechnik, kriminellen Missbrauch und den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk sprechen, nicht über Verbote bei F2.
🤝 Deshalb setzen wir uns weiterhin für eine faktenbasierte Debatte ein und werden die weitere Entwicklung in der Schweiz aufmerksam begleiten.
📄 Mehr dazu in unserer aktuellen Pressemitteilung: https://www.bvpk.org/aktuelles/kein-feuerwerkverbot-in-der-schweiz
💬 Was ist aus deiner Sicht der richtige Weg: Pauschale Verbote oder differenzierte Lösungen?