14/08/2026
Aktuell kommt wirklich viel rein. Das meiste davon (aktuell) hochpreisig, nischig, selten, wenig nachgefragt, aber trotzdem gerne im Sortiment, für den Wow-Faktor. Unser Name ist Programm, selbst Touristen und Nur-Gucker bemängeln, dass wir PS5 Spiele im Sortiment haben, obwohl am Ende in keinem Segment etwas erworben wird. E-Bay sagt, Verkäufe sind da, Preise hoch. Aber wie sieht die Realität aus? Wann wird die Blase platzen? Wann ist die Interessengruppe versorgt/bedient/erschöpft? Selbst uns sind einige Preise zu hoch und wir wünschen uns die Zeit der No-Brainer 10€ Spiele zurück, anstatt für jeden Schluffi-Titel selber 10€ investieren zu müssen. Allerdings könnten wir auch nicht mehr überleben von 3€ hier und 5€ da, dafür sind die Basisausgaben fürs Selbsttändigsein einfach zu hoch geworden. Und irgendwie schlaucht das, wenn man 20 Jahre im Business ist. Man möchte einen guten Preis anbieten, weil man die Entwicklung verfolgt hat und weiß, was das Spiel mal gekostet hat, kann aber auch nichts mehr verschenken und möchte auch keinen Verkäufer prellen, vor allem, wenn noch die eigenen Preise von vor 10 Jahren auf den Spielen draufstehen, die heute nicht mal die Ankaufspreise sind (positiv). Aber übernehmen wir uns gerade und verennen uns in der Blase, die irgendwann platzen und uns mit Tausenden Euro versenktem Kapital zurücklassen wird? Sollten wir schon heute auf Online-Verkauf setzen und unsere Spieleschäfchen ins Trockene holen oder weiter mit Standartgames unseren Umsatz generieren und im Hintergrund die ultimative Nischensammlung nur für uns und die Ewigkeit aufbauen?