13/08/2026
Hibiskus?! 🌺
🌺 1. Die „Blüte“ im Tee ist gar nicht das, was du denkst
Beim bekannten Hibiskustee werden meist die dunkelroten, fleischigen Kelchblätter von Hibiscus sabdariffa verwendet – nicht die eigentliche Blüte. Nach der Blüte schwellen diese Kelchblätter stark an und werden tiefrot.
Sie schmecken intensiv säuerlich, fast ein bisschen wie Johannisbeere oder Cranberry.
❤️ 2. Hibiskus kann sich erstaunlich stark verfärben
Die rote Farbe kommt vor allem von Anthocyanen – Pflanzenfarbstoffen, die auch Rotkohl, Beeren und dunkle Früchte färben.
Und jetzt wird es richtig schön: Der Farbton kann sich abhängig vom pH-Wert verändern. Deshalb wurde Hibiskus bzw. seine Farbstoffe traditionell auch zum Färben und für natürliche Farbanwendungen genutzt.
🌍 3. Hibiskus ist weltweit ein Symbol
Je nach Kultur hat die Blume ganz unterschiedliche Bedeutungen.
In verschiedenen Regionen steht sie beispielsweise für Schönheit, Liebe, Weiblichkeit, Vergänglichkeit oder Gastfreundschaft. Auf Hawaii ist die Hibiskusblüte eng mit der kulturellen Identität der Inseln verbunden.