Antiquariat Hamecher

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Antiquariat Hamecher Antiquarische Bücher Herzlich Willkommen! Wir freuen uns, dass Sie dem ältesten Antiquariat in Nordhessen einen Besuch abstatten.

Vor über einem halben Jahrhundert, am 16. Oktober 1947, eröffnete Horst Hamecher in Kassel die „Hessische Leihbücherei“ mit ansehnlichen Beständen seiner Privatbibliothek, die durch Auslagerung vor den auf Kassel niedergegangenen Bomben gerettet werden konnte. Aber mit der bald wachsenden Kaufkraft wollte der Kunde nicht mehr nur lesen, sondern auch besitzen; so ergab es sich, dass nach Einführung der Gewerbefreiheit, im Jahr 1950, die wissenschaftliche Leihbücherei in ein Antiquariat überging – nach dem Krieg das erste und lange Zeit einzige in Kassel.

1969 wurde das Geschäft auf Katalog- und Buchversand umgestellt. Und mit dem beginnenden Zeitalter des Internets wurde schließlich Anfang der 90er Jahre auch diese letzte große Ausdehnung bei An- und Verkäufen begründet. Doch die zur Verfügung stehende Ware hat sich im Laufe der Zeit geändert: die schon immer beklagte Fülle hat weiter zugenommen - aber leider nicht immer zum Vorteil der Qualität. Eine schöne Typographie, Papierqualität und Bindung, sowie eventuelle Illustrationen, machen das Buch mehr als zu einem reinen Informationsträger – nämlich zu einem Gesamtkunstwerk. Dieses zu sammeln, zu pflegen und zu fördern haben wir uns als Schwerpunkt gesetzt. Wir bieten daher nicht nur unseren Buchbestand an und versuchen ihn durch gezielte Ankäufe zu erweitern, sondern versuchen auch von Ihnen gesuchte Bücher zu vermitteln, zu besorgen, oder Sie bei Ihrer Sammlung durch Anregung zu unterstützen. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an. Gerne können Sie uns auch, nach Terminabsprache, besuchen. Seit 2020 befindet sich das Antiquariat in Naumburg / Altenstädt, im schönen Wolfhager Land.

In einem Monat geht es endlich los: Wir freuen uns sehr, diesen September wieder in Berlin zu sein, diesmal als Ausstell...
15/08/2026

In einem Monat geht es endlich los: Wir freuen uns sehr, diesen September wieder in Berlin zu sein, diesmal als Aussteller zur Rare Books Berlin, der wohl wichtigsten antiquarischen Veranstaltung in Europa dieses Jahr!

Im schönen Kronprinzenpalais "Unter den Linden 3" werden vom 18.9.-20.9. etwa 100 Antiquariate und Galerien aus 14 Ländern ihre Buchschätze, Karten und Graphiken präsentieren.

Zahlreiche Lesungen, Ausstellungen, Führungen und Vorträge begleiten dieses einmalige Event.
Einladungen für freien Eintritt können gerne bei uns (solange der Vorrat reicht) oder auf https://rarebookweek.berlin angefordert werden.

Bis dann! 🤗📚

Very excited to participate at this year's Rare Books Berlin fair, sponsored by the ILAB with over 100 colleagues from 14 countries.

We hope seeing you all from September 18.-20. in the historical 'Kronprinzenpalais' for a special atmosphere to present all the books, maps and graphics from around the world!

Please get your invitation to join the fair for free at https://rarebookweek.berlin

Bernardin de Saint-Pierre: Paul et Virginie. Avec une introduction par Alexandre Piedagnel. Paris: Liseux Ed., 1879. - 1...
07/08/2026

Bernardin de Saint-Pierre: Paul et Virginie. Avec une introduction par Alexandre Piedagnel. Paris: Liseux Ed., 1879. - 18 cm. - 218 p., Ill.

Orné de six figures hors texte et deux vignettes dessinées et graves à l'eau-forte par Ad(olphe) Lalauze.

Reliure en maroquin bleu de Georges Canape (couture du dos restaurée). Double page de garde marbrée.
Notre exemplaire contient en outre les gravures "avant la lettre"!

Dans l'ensemble, un bel exemplaire!

Fun fact: Selon ses propres dires, le célèbre archéolouge Heinrich Schliemann, qui affirmait parler plus de 20 langues, a appris Le francais gràce à "Paul et Virginie": tout en lisant la traduction allemande, il apprenait en parallèle l'original francais par coeur!

********************

Fun fact: According to his own memoirs, the famous German archaeologist Heinrich Schliemann used "Paul et Virginie" to learn the French language: while reading the translated German text he would learn the same lines from the original text in French by heart. 😯

Eigentlich bin ich kein großer Krimi-Fan, doch zwei Werke der (Welt-)Literatur finde ich durchaus gelungen:Das eine ist ...
20/06/2026

Eigentlich bin ich kein großer Krimi-Fan, doch zwei Werke der (Welt-)Literatur finde ich durchaus gelungen:

Das eine ist Patrick Süskinds „Das Parfüm – Die Geschichte eines Mörders“, wo unser ‚Held‘ Jean-Baptiste Grenouille im Paris der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ohne eigenen Körpergeruch geboren und deswegen im Laufe seines Lebens von allen Lebewesen mehr oder weniger intuitiv abgestoßen wird. So gebeutelt stellt er jungen Frauen nach, um aus deren Haut nach ihrem Tod ein Parfüm herzustellen, um den Geruch zu konservieren. Doch zufrieden ist er nie, er bleibt ständig auf der Suche nach dem einen „Meisterparfüm“, was alle Lebewesen - und damit ihn - begehren sollen…

Ein interessanter Gag des Verlags also, dass die hier vorliegende limitierte Sonderausgabe zum „250. Geburtstag von Jean-Baptiste Grenouille“ einen schmuck- und daher makellosen Ledereinband bekommen hat, um vielleicht eben diese Glätte der Haut zu symbolisieren, die Grenouille so begehrt und bei seinen Opfern stets voraussetzt?

Nicht weniger interessant ist natürlich auch die Signatur von Patrick Süskind, von dem ja bekanntlich so gut wie keine Aufnahmen oder gar Signierstunden aufgrund seiner Öffentlichkeitsscheu existieren.

So oder so: Zusammen mit dem Pappschuber und dem Vorsatzpapier, die noch das Paris des 18. Jahrhunderts abbilden, ist das Buch in dieser Zusammenstellung absolut bemerkenswert!

(auf dem letzten Bild, die „normale“ Buchhandelsausgabe)

PS: Ach ja, der andere in meinen Augen gelungene Krimi ist natürlich leicht zu erraten: Er handelt von einem Franziskanermönch, der in eine Benediktinerabtei gerufen wird, um einen Mord aufzuklären. Es geht um Bücher, Geheimnisse, Philosophie, das Lachen, Aristoteles, Inquisition… –  und am Ende brennt die Abtei nieder!

Eigentlich bin ich kein großer Krimi-Fan, doch zwei Werke der (Welt-)Literatur finde ich durchaus gelungen:Das eine ist ...
20/06/2026

Eigentlich bin ich kein großer Krimi-Fan, doch zwei Werke der (Welt-)Literatur finde ich durchaus gelungen:

Das eine ist Patrick Süskinds „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“, wo unser ‚Held‘ Jean-Baptiste Grenouille im Paris der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ohne eigenen Körpergeruch geboren und deswegen im Laufe seines Lebens von allen Lebewesen mehr oder weniger intuitiv abgestoßen wird. So gebeutelt stellt er jungen Frauen nach, um aus deren Haut nach ihrem Tod ein Parfüm herzustellen, um den Geruch zu konservieren. Doch zufrieden ist er nie, er bleibt ständig auf der Suche nach dem einen „Meisterparfüm“, was alle Lebewesen - und damit ihn - begehren sollen…

Ein interessanter Gag des Diogenes Verlags also, dass die hier vorliegende limitierte Sonderausgabe zum „250. Geburtstag von Jean-Baptiste Grenouille“ einen schmuck- und daher makellosen Ledereinband bekommen hat, um vielleicht eben diese Glätte der Haut zu symbolisieren, die Grenouille so begehrt und bei seinen Opfern stets voraussetzt?

Nicht weniger interessant ist natürlich auch die Signatur von Patrick Süskind, von dem ja bekanntlich so gut wie keine Aufnahmen oder gar Signierstunden aufgrund seiner Öffentlichkeitsscheu existieren.

So oder so: Zusammen mit dem Pappschuber und dem Vorsatzpapier, die das Paris des 18. Jahrhunderts abbilden, ist das Buch in dieser Zusammenstellung absolut bemerkenswert!

(auf dem letzten Bild, die „normale“ Buchhandelsausgabe)

PS: Ach ja, der andere in meinen Augen gelungene Krimi ist natürlich leicht zu erraten: Er handelt von einem Franziskanermönch, der in eine Benediktinerabtei gerufen wird, um einen Mord aufzuklären. Es geht um Bücher, Geheimnisse, Philosophie, das Lachen, Aristoteles, Inquisition… –  und am Ende brennt die Abtei nieder!

14/05/2026

I just love this book! ❤📖Baudelaire, Charles: Les Paradis Artificiels (O***m et Haschisch). Paris: Société des Médecins ...
08/02/2026

I just love this book! ❤📖

Baudelaire, Charles: Les Paradis Artificiels (O***m et Haschisch). Paris: Société des Médecins Bibliophiles, 1921. 23,6 x 18,5 cm. 243 S., 4 Bll.

Contains the list of names of members of the “Société des Médecins Bibliophiles,” 25 leaves (ill.). Black morocco binding (L. Loir) with rectangular, colorful mosaic composition in leather (H. Lehaye).
Front edges with double gilt fillets. Top edge gilt. Outer frame of the inside cover with gold embossing, another mosaic composition in leather (portrait, H. Lehaye), and watercolor paintings (inside cover center and endpapers painted by H. Lehaye). Spine joint renewed. Paper edges untrimmed.

Illustrated edition of Baudelaire's Paradis Artificiels, an essay from 1860 in which the poet discusses the relationship between drugs and poetic creation.
Very beautiful Art Deco woodcuts by Henry Chapront with black ornaments in the text and colored plates.

Here copy no. 62/150 for Marcel Mignon on Montval paper, a series of 22 additional color plates, including a portrait of the author.

Such a perfect overall composition in keeping with the theme of the book!📖💀👻

(On the Parisian artist Henri Lehaye, see also: Emile Langlade, Artistes de mon temps, Vol. 1, 1929, p. 127ff.)

https://antiquariat-hamecher.de/kategorien/baudelaire-charles-les-paradis-artificiels-opium-et-haschisch/

In den staubigen Katakomben des Antiquariats fand sich diese alte Originalkarte von Transsilvanien aus dem Jahre 1566.Ob...
31/10/2024

In den staubigen Katakomben des Antiquariats fand sich diese alte Originalkarte von Transsilvanien aus dem Jahre 1566.

Obwohl Vlad Tepes, Woiwode der Walachei, zu dem Zeitpunkt schon 90 Jahre tot war - wer weiß, ob er nicht als zurückgekehrter Untoter "Vlad Dracula" trotzdem einst seine blassen Finger an genau diesem Papier hatte?

Denn wie kann es sein, dass das Rot nach über 450 Jahren noch genauso leuchtet, wie am ersten Tag?
Er wird es doch nicht einst selbst aufgetragen haben, verfluchend, mit dem Blut seiner...

Doch halt, führen wir diese Spekulationen lieber nicht zu Ende und verschließen diese Karte vorsichtshalber wieder tief unten in einer Kiste, bis es jemand wagt, sie auf eigene Gefahr hin zu erwerben!

(Blattgröße: ca. 44 x 54 cm)

Hmm, schön oder eher kitschig...? 🤔
26/09/2024

Hmm, schön oder eher kitschig...? 🤔

Letzter entspannter Tag in   auf der Antiquariatsmesse  - mit wie immer super Kollegen! Hat Spaß gemacht. Bis zum Wieder...
15/09/2024

Letzter entspannter Tag in auf der Antiquariatsmesse - mit wie immer super Kollegen! Hat Spaß gemacht. Bis zum Wiedersehen in Ludwigsburg im Januar 📚 👋🏻

Funny coincidence when you purchase a rather random book collection which was untouched and wrapped up in boxes for over...
22/08/2024

Funny coincidence when you purchase a rather random book collection which was untouched and wrapped up in boxes for over 20 years, only to then find in one of the books the Exlibris of the founder of this book store (founded 1947 and sold first in 1980)...

Adresse

Heinrich-Schröder-Str. 1
Naumburg
34311

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 12:00

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