30/06/2026
Ich halte ja super gerne Kurse, wollte früher Lehrerin werden und lieb es einfach. Mein Problem fängt aber schon beim Schreiben des Kursplans an, weil es Projekte von meiner Wishlist sind, die ich selbst stricken möchte.
Dann nehme ich mir immer vor, dass ich NICHT mitstricke, weil ich mich ja kenne und weiß, wo das endet. Genau hier.
Zu viele angefangene Projekte und nichts wird fertig. Also schon, irgendwann. Aber das Tshirt aus Baumwolle oder Seide, soll ja auch noch im Sommer getragen werden. Aber die Tasche möcht ich als Ausstellungsstück für den Laden. Und den Honey möcht ich im nächsten Urlaub tragen…usw.
Das stresst mich gerade.
Also heißt es priorisieren:
1. Überlegung: Gefallen mir noch die Projekte? Sonst werden sie gleich geribbelt, die Wolle in eine Tüte gepackt und ins Wollzimmer verräumt. Irgendwann kommt ein Projekt, wo genau die Wolle dafür passt.
2. Überlegung: was muss als erstes fertig sein? Jahreszeit, besondere Ereignisse, bei mir noch ob ich die Wolle noch zum Nachkaufen für Euch da habe.
Nach dieser Liste werden dann Projekttaschen befüllt, Anleitung mit Markierung, wo ich gerade bin, dazu gepackt, ganz wichtig.
Und dann bleiben maximal drei Projekte, die gleichzeitig laufen dürfen, bei meinem Stricksessel, der Rest wandert in mein Wollzimmer. Dort gibt es schon einen Teewagen, wo nur Ufos drauf sind. Ja, bei mir laufen drei Projekte gleichzeitig, für einige von Euch schon unvorstellbar. Ich hab die Ausrede, dass es mein Job ist 😎.
Wie geht Ihr mit Unfertigem um? Habt Ihr Wips? Wenn ja, wieviele? Und werden alle fertig? Stresst es Euch oder ist es Euch wurscht?
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