28/04/2026
Platzangst im MRT? Diese Tipps können helfen
Platzangst im MRT ist weit verbreitet und sollte ernst genommen werden. Die enge Röhre, die lauten Geräusche und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, können starken Stress auslösen. Gleichzeitig bedeutet das auch für die Radiologie zusätzlichen Aufwand: Untersuchungen dauern länger, müssen häufiger wiederholt werden oder brechen ganz ab. Umso wertvoller sind Hilfsmittel, die beiden Seiten helfen.
▪ Kopfhörer & Musik — reduzieren Lärm und sorgen für mehr Ruhe, was die Bildqualität verbessert.
▪ Spiegelsysteme — wie Prismabrillen schaffen ein Gefühl von Weite und senken die Abbruchrate.
▪ Gegensprechanlage — vermittelt Sicherheit und ermöglicht dem Team, jederzeit Rückmeldung zu geben.
▪ Notfallball — gibt das Gefühl von Kontrolle und schafft Vertrauen in den Ablauf.
▪ Begleitperson — kann emotional entlasten und sorgt oft für entspanntere Untersuchungen.
▪ Beratung & Probeliegen — nimmt vielen Menschen im Vorfeld einen Großteil der Angst und erleichtert den Ablauf.
▪ Beruhigende Projektionen — Projektoren können Bilder oder Animationen in die Gantry oder den MRT-Raum werfen und so eine angenehmere, weniger sterile Atmosphäre schaffen, die spürbar beruhigt.
Wenn die Anspannung sinkt, profitieren alle: Die Untersuchung läuft ruhiger, effizienter und mit besseren Ergebnissen.
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