17/04/2018
Toller Bericht.
Dieser Herr Wiethäuper entpuppt sich hier als Ahnungslos. Es finden alle Osnabrücker Wochenmärkte bis 13 Uhr statt. Mit Ausnahme des Wochenmarktes am Dom und den Marktes an der Johanniskirche. Letzterer beginnt erst am Dienstag Mittag. Das der Wochenmarkt an Attraktivität einbüßt, liegt m.E. an der Tatsache, das viele Stände aufgeben, weil die Beschicker keine Nachfolger haben.
Ein weiterer Punkt ist der, dass die Öffnungszeiten des Marktes sich in den letzten Jahren eben nicht an das Kaufverhalten der Kunden angepasst haben. Schon längst hätte es einen zentralen Markt an attraktiver Stelle geben müssen, der mit den Geschäftszeiten der anderen Unternehmen einher geht. Nicht zwingend bis 22 Uhr, aber doch bis in den Feierabend der Kunden hinein. In der Mittagszeit sind die Händler, die fertige Speisen zum Verzehr anbieten gut bis sehr gut besucht. Leider beginnen in dieser Zeit viele Händler schon mit dem Abbau ihrer Stände.
Ein weiterer Punkt, ist sicherlich auch die desolate Verkehrssituation in Osnabrück.
Auch hier sei die Frage erlaubt, warum sollen Kunden auf den Wochenmarkt kommen, wenn es kaum möglich ist, die zentralen Märkte zu erreichen?
Was aber weder ein Herr Otte noch die meisten Parteien im Rat begreifen wollen ist, dass Konsum nicht ohne Mobilität zu machen ist.
Aber grade diese Entscheidungsträger arbeiten daran, dass Konsum nicht mehr stattfindet.
Weil die Zahlen der Besucher auf den Osnabrücker Wochenmärkten rückläufig sind, müssen Marktbeschicker oft zusätzliche Standorte bedienen, um ihr Auskommen zu finden. Wegen des zusätzlichen Aufwandes würden sie ihre Stände gerne eine Stunde früher abbauen.