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O'Zapt's: Die Wiesn Dahoam 2020Host des scho g´wusst? Die Wiesn ist bekannt wie ein bunter Hund. Eine weltweite Befragun...
19/09/2020

O'Zapt's: Die Wiesn Dahoam 2020

Host des scho g´wusst?

Die Wiesn ist bekannt wie ein bunter Hund.
Eine weltweite Befragung in 1999 ergab, dass 91 % der Befragten das Wort „Oktoberfest“ kennen.

Das Oktoberfest geht zurück auf die Hochzeitfeier von Kronprinz Ludwig Karl August von Bayern und Prinzessin Therese Charlotte Luise Frederike Amalie von Sachsen-Hildburghausen (Aha: Theresienwiese! – Thereisenhöhe oder Sendlinger Berg).
Andreas Michael Dall’Armi – Major der Nationalgarde – schlug vor zur Huldigung an das Brautpaar ein Pferderennen vor mit Ausstellung und Schau (angelehnt an das Scharlachrennen das letztmals in 1786 ausgetragen wurde und bereits im 15. Jahrhunderts das erste Mal am Karlstor stattfand).

Auf der Festweise stand nur das Königszelt. Die Verköstigung von den ca. 40000 Zuschauern erfolgte auf der Anhöhe durch „Traiteurs“.

Corona ist nicht der erste Ausfall des Oktoberfestes. Auch wenn wir es momentan so empfinden. Insgesamt wurde das Oktoberfest 25 Mal abgesagt.
Schon das vierte Oktoberfest musste wegen der Kämpfe mit Napoleon ausfallen. Seit 1853 – wo die Ruhmeshalle fertiggestellt wurde, fiele einige Feste aus:
- 2 Cholera-Epidemien (1854 und 1873)
- der Preußisch-Österreichische Krieg 1866
- der Deutsch-Französische Krieg 1870.
- Während des Ersten Weltkriegs (1914 -1918) fand kein Oktoberfest statt. 1919 und 1920 feierte die Münchner kleine Herbstfeste.
- Auch 1923 und 1924 machte die Hyperinflation ein Oktoberfest unmöglich.
- 1939 – 1945: zweiten Weltkrieg, die erste 3 Jahre danach fanden wieder kleine Festee als Ersatz statt.
Das Fest kommt wieder.

Trotz der großen Bekanntheit gibt es dennoch noch die eine oder andere Geschichte, die selbst so manchem alten Oktoberfest-Hasen auch noch sagt: Naa, des is seibsd mia nei!

Die Zuckerwatte
Seit fast 100 Jahren versüßen sich die jungen wie alten Wiesnbesucher ihren Aufenthalt auf der Theresienwiese mit leckerer Zuckerwatte. Bereits im Jahr 1918 brachte der Schausteller Carl Gabriel die süße Schleckerei auf die Wiesn.
Die eigentliche Erfindung der Zuckerwatte geht aber nochmal ein paar Jährchen weiter zurück. Es war im Jahr 1897, als ein gewisser William Morrison gemeinsam mit einem Konditor die süße Wolke auf Holzstäbchen erfand. Der Berufsstand von Morrison: Zahnarzt!
Die Fahrgeschäfte

Fahrgeschäfte gehören zur Wiesn, wie Bier oder Hendl.
In 1818 wurde das erst Karussell aufgestellt. Die Schaustellerfamilien präsentierten immer mehr ihre Fahrgeschäfte auf der Theresienwiese und sorgten für Fahrspaß unter den Besuchern. So manche Attraktion musste damals jedoch bereits zur Mittagszeit wieder den Betrieb einstellen. Der Grund: Vollrausch!
In der ursprünglichen Variante des Karussells schoben nämlich drei bis vier Männer das Fahrgeschäft mit ihren Schultern an. Die Schwerstarbeit wurde regelmäßig mit ordentlich Biergenuss ausgeglichen. Nach ein paar Maß drehte dann oftmals nur noch die Anschieber und nicht mehr das Karussell. Ab dem Jahr 1937 übernahm ein elektrischer Motor und sorgte für einen regelmäßig ganztägigen Betrieb.
Aloisius im siebten Unterwäsche-Himmel
Weit oben hängt er im Hofbräuzelt und wacht über das Treiben an und auf den Biertischen: Aloisius, der Münchner im Himmel - der Schutzpatron aller Biertrinker.
Die Geschichte: Alois Hingerl, Nr. 172, Dienstmann in München, besorgte einen Auftrag mit solcher Hast, daß er vom Schlage gerührt zu Boden fiel und starb …
Zwei Engel zogen ihn mit vieler Mühe in den Himmel, wo er von St. Petrus aufgenommen wurde. Der Apostel gab ihm eine Harfe und machte ihn mit der himmlischen Hausordnung bekannt. Von acht Uhr früh bis zwölf Uhr mittags "frohlocken", und von zwölf Uhr mittags bis acht Uhr abends "Hosianna singen". - "Ja, wann kriagt ma nacha was z'trink'n?" fragte Alois. - "Sie werden Ihr Manna schon bekommen", sagte Petrus.
"Auweh!" dachte der neue Engel Aloisius, "dös werd schö fad!" In diesem Momente sah er einen roten Radler, und der alte Zorn erwachte in ihm. "Du Lausbua, du mistiga!" schrie er, "kemmt's ös do rauf aa?" Und er versetzte ihm einige Hiebe mit dem ärarischen Himmelsinstrument.
Dann setzte er sich aber, wie es ihm befohlen war, auf eine Wolke und begann zu frohlocken:
"Ha-lä-lä-lä-lu-u-hu-hiah!"...
Ein ganz vergeistigter Heiliger schwebte an ihm vorüber. - "Sie! Herr Nachbar! Herr Nachbar!" schrie Aloisius, "hamm Sie vielleicht an Schmaizla bei Eahna?" Dieser lispelte nur "Hosianna!" und flog weiter.
"Ja, was is denn dös für a Hanswurscht?" rief Aloisius. "Nacha hamm S' halt koan Schmaizla, Sie Engel, Sie boaniga! Sie ausg'schamta!" Dann fing er wieder sehr zornig zu singen an: "Ha-ha-lä-lä-lu-u-uh - - Himmi Herrgott - Erdäpfi - Saggerament - - lu - uuu - iah!"
Er schrie so, daß der liebe Gott von seinem Mittagsschlafe erwachte und ganz erstaunt fragte: "Was ist denn da für ein Lü**el heroben?"
Sogleich ließ er Petrus kommen und stellte ihn zur Rede. "Horchen Sie doch!" sagte er. Sie hörten wieder den Aloisius singen: "Ha - aaaaah - läh - - Himml - Himml Herrgott - Saggerament - uuuuuh - iah!" ...
Petrus führte sogleich den Alois Hingerl vor den lieben Gott, und dieser sprach: "Aha! Ein Münchner! Nu natürlich! Ja, sagen Sie einmal, warum plärren denn Sie so unanständig?"
Alois war aber recht ungnädig, und er war einmal im Schimpfen drin. "Ja, was glaab'n denn Sie?" sagte er. "Weil Sie der liabe Good san, müaßt i singa, wia 'r a Zeiserl, an ganz'n Tag, und z'trinka kriagat ma gar nix! A Manna, hat der ander g'sagt, kriag i! A Manna! Da balst ma net gehst mit dein Manna! Überhaupts sing i nimma!"
"Petrus", sagte der liebe Gott, "mit dem können wir hier nichts anfangen. Nun, für den habe ich eine andere Aufgabe - er soll meine göttlichen Ratschläge der Bayerischen Regierung überbringen. Auf diese Weise kommt er jede Woche ein- oder zweimal nach München - dann hat die liebe Seele ihre Ruhe..."
Als Aloisius das hörte, war er sichtlich froh. Er bekam auch gleich den ersten Auftrag - einen Brief - und flog damit los.
Und als er plötzlich Münchner Boden unter den Füßen fühlte, da war es ihm, als sei er im Himmel.
Und einer alten Gewohnheit gemäß führte ihn der Weg hin zum Hofbräuhaus,
und er fand seinen Stammplatz wieder,
fand den Stammplatz leer,
die Kellnerin, die Kathi, kam auf ihn zu...
und er bestellte sich eine Maß,
und bestellte sich noch a Maß,
und er vergaß seinen Brief und seinen Auftrag,
und b'stellt sich no a Maß,
und no a Maß und no oane...
und da sitzt er heit no.
Und so wartet die Bayerische Regierung bis heute vergeblich auf die göttlichen Eingebungen – Aha deswegen – jetzt ist doch alles klar!
Wiesnhit mit preußischen Wurzeln
Der Bayer und der „Preiß“ sind sich naturgemäß grundsätzlich in fast keine Belange einig.
Anders sieht das beim Musikgeschmack aus. Zumindest was den Wiesn-Hit schlechthin, das „Prosit der Gemütlichkeit“, angeht. Dieser stammt nämlich von einem waschechten „Preißn“.
Bernhard Dittrich aus Chemnitz schrieb das muntere Stimmungslied und veranlasst damit auch heute noch zehntausende Menschen zum fröhlichen Anstoßen.
In 1898 wurde die Melodie vom Wiesn-Wirt Georg Lang veröffentlicht. Seither ist es aus den Oktoberfest-Zelten und sonstige zünftige Feste nicht mehr wegzudenken.

Das zum Oktoberfest 2020

Lädl für Kunschd und Metall
Ann Van Landeghem
89365 Röfingen

Hydrangea – die HortensieEtwas was man wissen möchten – etwas Fantasie.Wie viele Pflanzen und Blumen finden wir hier auc...
16/06/2020

Hydrangea – die Hortensie
Etwas was man wissen möchten – etwas Fantasie.

Wie viele Pflanzen und Blumen finden wir hier auch die erste Aufzeichnung in Asien nämlich in Japan. Die Hydrangea jedoch begleitet die Erde schon seit 40-65 Millionen Jahren und findet seinen Ursprung nicht nur in Asien aber auch in Nord- und Südamerika.
Japan ist bekannt für seine faszinierenden Gärten und während der Regenzeit in Juni / Juli verzaubert die Hortensie die Gärten und habe ihre eigen Shows: Itadori und Bunkyo Hydrngea Festival, die mysteriösen Klostergarten wie Meigtsuin oder Yatadera …
Geschichten und Blumen sind in Japan eins. Für die Hortensie gibt es natürlich sehr viele, ein davon: ein japanischer Kaiser hat das Mädchen, dass er liebt, Hortensien geschenkt weil es sie so vernachlässigt hat.
Hydrangea – der Name stammt aus dem Griechischen Hydros+Angos, Wasserbehälter, und beschreibt eigentlich der Form der Samenkapseln. Der Name Hyrandgea erscheint erstmal 1739 in der Flora Virginica (Virginia, USA). 1798 beschrieben Hippolito Ruiz Lopez und Antonia Pavon y Jiminez die Wildformen der Hortensie in Südamerika unter den nicht mehr gebräuchlichen Gattungsnamen Cornidia.
Der Name Hortensie – da gegen die Wegen aus einander jedoch enden sie alle bei dem Namen einer Ehefrau, Geliebte oder Tochter, die alle Bekannten waren von dem Botaniker Philibert Commerçon die in 1771 den Namen Hortensie vergab
Vielleicht Hortense Barré. Diese junge Dame begleitete den von Frankreich aus gestarteten Botaniker Peter Commerçon auf der Bougainville-Expedition (1766-1769). Sie hat sich jedoch um die Entdeckung zu entgehen als junger Mann verkleidet unter diesen Namen. Ihr Vorname war jedoch Jeanne.
Oder doch die bekannte Astronomin, Nicole Rein Lepaute (nannte man sie unter Freunden auch „Hortense“ ?) - geboren in Paris 1723 und verheiratet mit Jean-André Lepaute (ein Uhrmacher aus Paris (Brevet Horlogers du Roi) und befreundet mit Peter Commerçon. Das ist der romantische Teil.
Eher doch Madame Hortense de Nassau, die Tochter des Prinzen von Nassau, ist als Namensgeberin am wahrscheinlichsten, da ihr Vater an der Bougainville-Expedition begleitet die von der französischen Regierung unter Louise XV in Auftrag gegeben wurde.
Hydrangea, wie passend, brauchen konstante Bewässerung um glücklich, blühend und gesund zu bleiben.
Symbolisch gesehen sind auch hier die Meinungen verschieden.
Der junge Kaiser muss wohl ein sehr beeindruckendes Geschenk gemacht haben nicht nur für seine Freundin aber für das gesamte Kaiserreich. Die Hortensie steht seit her für Einheit und Zusammengehörigkeit.
In Europa steht sie symbolisch – was ich nicht verstehen kann –für Arroganz und Prahlerei.
Und unsere Engländer – Gartenliebhaber wie eh und je – geben natürlich noch eine extra Note dazu:
in den 1800 Jahren schicken die englischen Männer (mit einer sehr fragwürdigen Einstellung und fehlender Einfühlsamkeit) Hortensien an die Damen, die ihren Avancen abgelehnt hatten als Zeichen Ihrer Frigidität. Einige glaubten sogar, dass die jungen Frauen mit Hortensien im Vorgarten niemals heiraten wurden: FAZIT: kontrollieren Sie bitte unbedingt ob Sie Hortensien im Garten haben 
Farbe und Bedeutung
Erst mal ganz ernst: die Farbe Ihrer Hortensie hängt von der PH Wert des Bodens ab.
Baby blau < 5.5 PH / Purpur 5.5 – 6-5 PH / Pink bis Rot > 7 PH

Blau: das war die Farbe des Geschenks des Kaisers: also Entschuldigung, Verständnis und Dankbarkeit
Weiß: wie die Viktorianischen Männer (1800) erstmal Arroganz, Eitelkeit und Prahlen – für uns jedoch Anmut und Reinheit
Rosa: wie für Hochzeiten kreiert und verbunden mit Liebe, Emotionen. Schauen Sie doch mal eine Blüte an. Finden Sie dort auch nicht eine Herzform?
Purpur/Rot steht für tiefes Verständnis, Stolz und Würde. Ich habe gelesen, dass diese Farbe in einigen Kulturen für die Blumen des 4ten Hochzeittags verwendet werden.

Übrigens: die Blüten die wir so schön finden, sind keine Blüten. Es sind modifizierte Blätter die die Blütenknospen schützen.
Und bitte auch beachten: die Blätter und Blüten sind nicht zum Verzehr geeignet – sie enthalten Spüren von Zyanid.

Natürlich haben wir auch diese Blumen verewigt damit sie das ganze Jahr im Garten „blühen“

Lädl für Kunschd und Metall
89365 Röfingen

Die Rose – die Königin der WeltDieser Titel bekommt man nicht einfach so. Die Rose verdient es – weltweit genießen wir I...
05/06/2020

Die Rose – die Königin der Welt
Dieser Titel bekommt man nicht einfach so. Die Rose verdient es – weltweit genießen wir Ihre Blüte. Aber auch unsere Gefährten: Bienen, Hummeln, Schmetterlinge …, sie umschwärmen Sie und erlauben sich sanft Ihre Kraftquelle, die Pollen, zu nutzen.
Genießen wir nicht auch den Honig zum Frühstuck, zum Backen, als Pflege für Händen und Gesicht und für viele andere Anwendungen?
Sie bietet uns eine enorme Farbvielfalt, ein Dufterlebnis und eine breitgefäherte Symbolik:
Wer hat nicht schon den Partner die rote Rose geschenkt für Liebe und Respekt.
Die Weiße steht für echte Liebe, Reinheit und Wurde;
oder doch lieber PINK: Fröhlichkeit und Dankbarkeit;
Orange: diese zarte Blüte erfüllt uns mit Verlangen, Sehnsucht, Anerkennung und Mitgefühl;
Und dann gibt es noch Gelb für Freundschaft und Verbundenheit.
Diesen Respekt haben wir in Edelrost erfasst. Genießen Sie einfach die Bilder.

Besuchen Sie uns auch on-line:
www.laedl-kunschdundmetall.de
www.kunst-mit-metall.de

Die Clematis Historie geht weiterAlle Kontinente dieser Erde (außer den beiden Polargebieten und Südamerika) beheimaten ...
27/05/2020

Die Clematis Historie geht weiter
Alle Kontinente dieser Erde (außer den beiden Polargebieten und Südamerika) beheimaten Clematis. Nur einige wenige stammen aus Afrika.
In Europa sind Anfang des 13. Jahrhundert Clematis erstmals beschrieben. Clematis haben die „Welt erobert“. Botaniker, Forscher und Mediziner deren Namen ein Begriff sind wie: Parkinson, Darwin. Linné, Rehder, Siebold oder Thunberg bringt man unweigerlich mit der Botanik oder der Medizin in Verbindung

Und jetzt gibt es sie auch in Edelrost, damit sie ein ganzes Jahr blüht.

Adresse

Augsburger Straße 32a
Röfingen
89365

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