13/09/2026
Im heutigen Video nehme ich euch mit in unser nächtliches Fischzimmer, wo wir einigen unserer dämmerungsaktiven Aquarienbewohnern einen Besuch abstatten. 😊
Nachtaktive Fische erwachen im Aquarium erst zum Leben, wenn die Hauptbeleuchtung erlischt. Da sie tagsüber meist versteckt in Höhlen oder unter Pflanzen ruhen, stellen sie besondere Anforderungen an die Einrichtung, die Fütterung und das Lichtmanagement.
Viele dieser Arten sind Bodenbewohner oder nutzen spezialisierte Sinne wie Barteln oder elektrische Organe, um sich im Dunkeln zu orientieren.
Die 3 wichtigsten Haltungsregeln:
1. Gezielte Fütterung bei Nacht:
Wenn man das Futter tagsüber ins Becken gibt, fressen die tagaktiven Fische meist alles weg, bevor die nachtaktiven Bewohner überhaupt reagieren.
2. Ausreichend Verstecke bieten:
Ohne dunkle Rückzugsorte erleiden diese Tiere tagsüber Stress. Höhlen aus Ton, Steinaufbauten, Wurzeln, wie Moorkienholz und eine dichte Bepflanzung, sowie ein Polster aus Schwimmpflanzen bieten natürlichen Schatten und Unterstände.
3. Richtiges Lichtmanagement (Mondlicht):
Ein plötzliches, grelles Einschalten der Beleuchtung in der Nacht kann bei Fischen Schockreaktionen auslösen. Um die Tiere dennoch in ihrer aktiven Phase beobachten zu können, empfiehlt sich eine moderne LED-Beleuchtung mit Mondlicht-Funktion (z. B. steuerbare Systeme von Juwel oder Eheim). Ein schwaches, blaues oder gedimmtes Licht stört die Fische nicht und macht ihr faszinierendes Nachtverhalten sichtbar. Das Mondlicht sollte jedoch nicht die ganze Nacht durchlaufen, um den natürlichen Rhythmus nicht zu stören.