29/07/2026
So nun einmal ein paar INFOS --- unterstützt Euren Vorverkauf, der Euch nicht im Stich lässt !!!
Machenschaften von EVENTIM nur ein paar Infos !!!
Hier sind die zentralen Kritikpunkte, rechtlichen Verfahren und Methoden, wegen denen Eventim regelmäßig in der Schusslinie steht:
1. Die "Fantasiegebühren" und Ticketpreise
Zusatzgebühren: Neben dem reinen Ticketpreis fallen oft Buchungs-, System- oder Bearbeitungsgebühren an.
Servicegebühr fürs Selbstdrucken: Jahrelang verlangte Eventim Geld (oft 2,50 €) für das „print@home“-Verfahren (Ticket zu Hause selbst ausdrucken). Der Bundesgerichtshof (BGH) erklärte diese Gebühr nach Klagen von Verbraucherschützern für unzulässig.
Einbehaltung bei Absagen: Nach Konzertabsagen (insbesondere während der Corona-Pandemie) behielt Eventim oft die Vorverkaufsgebühren ein. Eine Sammelklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) führte Anfang 2026 zu einem Vergleich, durch den betroffene Kunden Entschädigungen und Rückzahlungen fordern können.
2. Künstliche Verknappung und "Vorvorverkäufe"
Druckaufbau: Bei gefragten Künstlern nutzt das System Methoden wie ablaufende Timer, Warteschlangen und Warnungen zur Knappheit, um Fans unter extremen Zeitdruck zu setzen.
Exklusive Presales: Tickets werden oft zuerst über exklusive Partnerschaften (z. B. mit Mobilfunkanbietern oder Banken) angeboten, bevor der reguläre Verkauf startet.
3. Marktmacht und vertikale Integration
Das „ZDF Magazin Royale“ (Jan Böhmermann) und der Bayerische Rundfunk machten in Dokumentationen („Dirty Little Secrets“) die enorme Marktmacht transparent:
Alles aus einer Hand: Eventim vertreibt nicht nur die Tickets, sondern besitzt eigene Veranstaltungsstätten (wie die Lanxess Arena in Köln oder das Eventim Apollo in London) und fungiert selbst als Konzertveranstalter.
Knebelung von Künstlern: Wer große Hallen füllen will, kommt an Eventim kaum vorbei. Das Bundeskartellamt ermittelte bereits mehrfach wegen des Verdachts auf Marktmissbrauch, da Eventim Veranstaltern und Künstlern exklusive Verträge aufzwingt.
4. Zweitmarkt und "Ticket-Scalping"
Eigener Zweitmarkt (fanSALE): Eventim verbietet oft den privaten Weiterverkauf über Plattformen wie eBay oder Kleinanzeigen aus angeblichen Sicherheitsgründen. Stattdessen verweisen sie auf die hauseigene Plattform fanSALE.
Doppelt kassieren: Wenn ein Ticket über fanSALE weiterverkauft wird, verdient Eventim durch erneute Service- und Abwicklungsgebühren ein zweites Mal an derselben Eintrittskarte. Weniger anzeigen