02/08/2021
„Jeder, der stottert, stottert anders. Ein Stottern ist niemals nur ein Stottern, sondern eine sehr intime Angelegenheit, bei der Wörter, Klänge und der eigene Körper ineinander verschlungen sind. Mein Stottern gehört mir und ist zugleich Teil eines großen, vielstimmigen Stroms, des sperrigen Redeflusses von Mündern, die alle ihren Alltag meistern: Essen bestellen, Small Talk übers Wetter machen, mit ihren Liebsten reden. Durch mein Stottern fühle ich mich zutiefst verbunden und zutiefst allein. Stottern ist schrecklich schön. Manchmal möchte ich sprechen, ohne mir deswegen einen Kopf machen zu müssen; manchmal würde ich gerne mit Anmut und Eleganz sprechen und nur in Worten, die sich sanft und glatt anfühlen. Aber das bin nicht ich. Ich bin wie der Fluss.“
— Jordan Scott
Ein Junge, der stottert. Er fühlt sich nicht in der Lage, so zu kommunizieren, wie er es möchte. Denn die Worte bleiben stecken. Seine Tage sind meist ganz still und in der Schule hofft er, dass er nichts sagen muss. Erst als sein Vater ihn mit zum Fluss nimmt und ihm vor Augen führt, dass seine Sprache wie das Wasser ist, sprudelnd, aufwühlend, wirbelnd, herabstürzend, findet er seine Stimme wieder. Und seinen Mut.
„Ich bin wie der Fluss“ ist die außergewöhnliche Geschichte eines Jungen, der es schafft, sich aus seiner Isolation zu befreien - brillant illustriert. Für Kinder und Erwachsene.
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