29/05/2026
🔸 Sharky Racing feiert Podesterfolge bei 24h Nürburgring 2026 🔸
Sharky Racing hat das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einer starken Teamleistung und zwei Podiumsplätzen erfolgreich beendet. Trotz zahlreicher Herausforderungen, technischer Probleme und eines bitteren Ausfalls kurz vor Rennende zeigte die Mannschaft über das gesamte Wochenende hinweg eine beeindruckende Performance. Nach intensiven Reparaturarbeiten, langen Nächten und einem kräftezehrenden Rennen belohnte sich das Team aus Wiesemscheid mit den Plätzen zwei und drei in der SP3T-Klasse.
Sharky Racing war in diesem Jahr mit insgesamt drei Fahrzeugen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Start: In der hart umkämpften SP3T-Klasse setzte das Team den VW Golf GTI TCR #321 mit Finn Mache, Danny Brink, Moritz Rosenbach und Joris Primke ein. Hinzu kam der Audi RS3 LMS #821 mit Mats Heidler, René Steiger, Stephan Epp und Alexander Weber, der ebenfalls in der SP3T genannt war. Komplettiert wurde das Aufgebot durch den Audi RS3 LMS #776 in der TCR-Klasse, der von Ivars Vallers, Gian Maria Gabbiani, Mikaela Ahlin-Kottulinsky und Philipp Eis pilotiert wurde.
Bereits vor dem Rennen musste Sharky Racing allerdings die ersten Rückschläge verkraften. Während die beiden Audi RS3 LMS ein nahezu problemloses Qualifying absolvierten und jeweils den zweiten Startplatz in ihrer Klasse erreichten, kämpfte die Mannschaft um Teamchef Frank Hess beim Golf GTI TCR mit erheblichen technischen Problemen. Insgesamt zwei Motorschäden, verursacht durch eine defekte Benzinpumpe, zwangen die Mechaniker bereits vor dem Rennen zu langen Nachtschichten. Dennoch gelang es dem Team, das Fahrzeug rechtzeitig einsatzbereit zu machen und alle notwendigen Qualifying-Runden erfolgreich zu absolvieren.
Im Rennen präsentierte sich Sharky Racing anschließend in starker Form. Alle drei Fahrzeuge absolvierten die ersten Rennstunden ohne Probleme und führten zeitweise sowohl die SP3T- als auch die TCR-Klasse mit souveränem Vorsprung an, ehe bei einbrechender Dunkelheit die ersten Schwierigkeiten auftraten: Der Golf GTI TCR #321 verlor die Führung in seiner Klasse, nachdem beim Überfahren eines Randsteins ein Stoßdämpfer beschädigt wurde. Die notwendige Reparatur kostete wertvolle Zeit.
Dennoch kämpfte sich das Fahrerquartett eindrucksvoll zurück und brachte das Fahrzeug nach 24 Stunden auf dem zweiten Rang der SP3T-Klasse ins Ziel. Dahinter überzeugte auch der Audi RS3 LMS #821 mit einer starken Leistung: Trotz der Einstufung als Permit-B-Fahrzeug, die eine geringere Motorleistung sowie zusätzliches Gewicht mit sich brachte, fuhr das Fahrzeug konstant in den vorderen Positionen der Klasse mit und sicherte sich am Ende den dritten Platz in der SP3T.
Besonders dramatisch verlief das Rennen für den Audi RS3 LMS #776 in der TCR-Klasse. Das Fahrzeug lag kurz vor Mitternacht in Führung, ehe ein schwerer Unfall eine mehrstündige Reparatur erforderlich machte. Das Team von Sharky Racing arbeitete unter Hochdruck und brachte das Fahrzeug in Rekordzeit zurück auf die Strecke, wo das Fahrerquartett eine beeindruckende Aufholjagd startete. Vor allem Mikaela Ahlin-Kottulinsky überzeugte nach der Reparatur mit starken Rundenzeiten, ehe das Pech nach insgesamt 110 absolvierten Runden erneut zuschlug: Die Schwedin musste das Fahrzeug in der letzten Runde des Rennens, weniger als 300 Meter vor der Ziellinie, mit einem technischen Defekt abstellen.
Teamchef Frank Hess zeigte sich nach dem Rennen dennoch stolz auf die Leistung der gesamten Mannschaft: „Dieses Wochenende hat gezeigt, was für einen starken Zusammenhalt unser Team auszeichnet. Nach den Problemen vor und während des Rennens haben die Mechaniker, Ingenieure und Fahrer niemals aufgegeben. Zwei Podiumsplätze beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring sind ein großartiger Erfolg und gleichzeitig ein Beweis für den Einsatz des gesamten Teams.“