21/08/2026
🟡Lukas teilt mit euch seine gewonnenen Erkenntnisse und erklärt dabei sein Denken darüber.⚫
Mit großen Ambitionen bin ich in meine erste längere Session an meinem neuen Gewässer gestartet. Ich habe für mein Vorhaben einen eher ruhigen Randbereich mit Kraut, Holz und Seerosen gewählt, da ich mir erhoffte, dass sich die Fische hierhin zurückziehen würden, wenn der Angeldruck am Wochenende steigt.
Als Köder hatte ich den Mega Spice & Hot Fish Mix in 24 und 28 mm und WS3 dabei, weil mir dieser Boilie eine Woche zuvor den ersten besseren Fisch gebracht hat. Parallel dazu fütterte ich einen dritten Angelplatz mit dem SSE3 Mix in 33 mm und WS4 und ein paar wenigen der oben genannten Mega Spice & Hot Fish in 28 mm.
Diesen Platz wollte ich von Freitag bis Sonntag Abend ruhen lassen, um eventuell in der Nacht auf Montag noch einen größeren Karpfen abzugreifen.
Um es kurz zu machen: Mein Plan ging nur teilweise auf. Der hohe Angeldruck drückte die Fische in die Seemitte und ich war am Rand eigentlich machtlos. So konnte ich in den ersten beiden Nächten lediglich einen kleinen Fisch fangen. Als sich der See am Sonntag leerte und ich am Abend meine Rute auf den vorgefütterten Platz legte, wusste ich, dass zumindest dieser Platz noch einen besseren Karpfen produzieren wird. Dieser Schuppi biss als einziger Fisch auf dem vorgefütterten Platz. Die zweite Rute brachte noch drei weitere Bisse mit kleineren Fischen.
Trotz des überschaubaren Erfolgs konnte ich wichtige Erkenntnisse aus der Session schließen:
Ich muss bei diesem See wohl auch auf Spots in Wurfweite von über 100m setzen, wenn der Angeldruck hoch ist.
Oder: ich lege meine Absitze bewusst unter die Woche, um so dem Angeldruck auszuweichen, um bessere Chancen zu haben.
Außerdem sind 4 Anbisse pro Nacht zu viele. Deswegen werde ich zukünftig auch 35 mm Köder im Gepäck haben.
In meinen kommenden Versuchen werde ich auf die gewonnenen Erkenntnisse Rücksicht nehmen und neue Versuche starten, um einen der ganz großen Karpfen zu fangen.